Das perfekte Grillfleisch – Tipps zu Einkauf und Zubereitung

Fleisch spielt beim Grillen eine zentrale Rolle. Saftige Steaks, feinste Fleischspieße oder leckere Geflügelteile bilden die Grundlage jedes Grilltellers. Damit der Verzehr zum Geschmackserlebnis wird, sind jedoch mehrere Faktoren entscheidend. Vom Einkauf über die Vorbereitungen bis hin zur Grillphase muss alles stimmen. Mit ein paar Tipps wird das Vorhaben erleichtert und der Grillgenuss unvergleichlich.

Frische und Qualität

Fleisch ist ein empfindliches Lebensmittel. Nicht nur die Kühlkette muss bis zur Zubereitung penibel eingehalten werden, um die Qualität zu wahren. Bereits beim Schlachter muss alles richtig gemacht werden, um ein Höchstmaß an Geschmack und Aroma zu sichern. Und Grillmeister, die auf exklusive Qualität wert legen, beziehen auch die Aufzucht und Haltung der Tiere in ihre Kaufentscheidung ein. Schließlich hängt die Fleischqualität maßgeblich von den Lebensumständen und der Fütterung der Tiere ab. Umso stressfreier sie gehalten und umso gesünder sie ernährt werden, desto besser der Fleischgeschmack. Um von einem ausgezeichneten Grundprodukt zu profitieren, ist der Einkauf beim Metzger des Vertrauens ratsam.

Schweinefleisch frisch

In jeder Region gibt es Metzger mit einem hervorragenden Ruf. Dazu gehören auch die Zulieferer von Edeka. Wer bereits an den Frischetheken der Lebensmittelkette eingekauft hat, wird festgestellt haben, dass die dort angebotene Ware stets frisch und hochwertig ist. Da Edeka über zahlreiche selbstständige Händler und Filialbetriebe verfügt, unterscheidet sich das Sortiment lokal. So führt als Beispiel der Edeka Wucherpfennig in Hannover Fleisch aus Niedersachsen, das regional produziert wird. Das Fleisch stammt von Tieren aus artgerechter Haltung auf umliegenden Bauernhöfen. Durch diese regionale Ausrichtung des Fleischbezugs kann national eine hohe Qualität gewährleistet werden. Kurze Transportwege sichern darüber hinaus die Frische. Grundsätzlich sollte beim Kauf auf die Fleischfarbe geachtet werden, die in Sachen Frische ein eindeutiger Indikator ist. Während Rindfleisch intensiv rot und Schweinefleisch kräftig rosarot sein muss, ist bei Lammfleisch auf eine hellrote und bei Kalbfleisch sowie Geflügel auf eine hellrosa Farbe zu achten. Eine feine Marmorierung ist bei sämtlichen Fleischsorten außer Geflügel entscheidend und die Grundlage für saftiges, zartes Grillfleisch. Das enthaltene Fett ist unverzichtbar, ansonsten wird das Grillgut trocken.

Die Vorbereitung

Da dünne Fleischscheiben auf dem Grill schneller austrocknen, sollten Steaks und Co. mindestens eine Dicke von zwei Zentimetern aufweisen. drei Zentimeter dickes Fleisch wird besonders saftig. Wer auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker verzichten möchte, legt Fleisch selbst ein. Insbesondere in abgepackten Produkten sind derartige Zusatzstoffe häufig zu finden. Bei Metzgern und an Frischetheken lohnt es sich die Zusammensetzung der Marinade vorab zu klären. Mit einfachsten Mitteln wie Knoblauch, Sojasaucen, Öl, Senf und anderen Zutaten fällt das Einlegen auch Zuhause leicht. Rezepte für Marinaden gibt es reichlich. Fleisch stets am Vorabend einlegen, damit Gewürze und Aromen ausreichend Zeit zum Einziehen haben.

Fleisch richtig grillen  Steak perfekt gegrillt

Ein entscheidender Fehler, den viele Grillliebhaber machen, betrifft die Grilldauer. Liegt das Fleisch zu lange auf dem Grillrost leidet nicht nur der Geschmack sondern auch die Qualität. Grundsätzlich gilt: Pro Zentimeter Fleischdicke reichen in der Regel zwei Minuten grillen von jeder Seite. Ein Steak mit zwei Zentimetern Dicke sollte demnach nicht länger als vier Minuten gegrillt werden. Abhängig von Fleischsorte, Grill und Hitze kann die Dauer variieren. Ein originelles Aroma erhält Grillfleisch durch Kräuter. Zweige von Gewächsen wie Rosmarin oder Thymian eine Stunde vor dem Grillen in Wasser einlegen, damit diese die starke Hitze des Grills überleben. Anschließend abtropfen lassen und direkt neben das Fleisch in die Aluschalen legen. Während dem Grillvorgang gehen die Aromen auf das Fleisch über. Der krönende Abschluss des Geschmacks gelingt mit Rinde von Kirschbäumen oder Eichen, die direkt in die Glut zur Kohle oder den Briketts gelegt wird.

Bildquelle: Hans (Hans Braxmeier), Maddox74 (Holger Langmaier) pixabay.com

 

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