der perfekte Grillfisch

Fisch grillen – wie es richtig geht!

Fisch richtig grillen und Fehler vermeiden

Einen Fisch zu grillen ist eigentlich gar nicht so schwer. Dabei liegt die Betonung auf „eigentlich“. Immer noch trauen sich viele Menschen nicht an den Grillfisch, da er entweder am Grill hängen bleibt, oder in der Alufolie einfach nur matschig wird. Dabei gibt es kleine Tricks und Tipps, wie auch dem Laien am Grill ein richtig guter Fisch auf Anhieb gelingt!

Variante 1: wie grille ich ein Stück Fischfilet (ca 2cm dick):
Um ein Filet vom Fisch zu grillen, empfehlen wir auch jeden Fall entweder etwas Alufolie oder eine echte Grillplatte (keinen Grillrost). Nehmen Sie sich ein passendes Stück Alufolie und biegen Sie die Ränder um, damit die Flüssigkeit der Fisches nicht in den Grill laufen kann. Dann legen Sie die Alufolie auf den Grill und pinseln die Fläche ganz leicht mit etwas Olivenöl ein. Auf diese Fläche legen Sie nun das Fischfilet. Wenn man möchte, kann man zu dem Fisch nun noch Kräuter oder Gewürze geben. Nun wird die Alufolie oben geschlossen und das Filet ca 8 Minuten gegrillt. Danach ist es super lecker und auch nocht saftig!

Variante 2: wie grille ich einen ganzen Fisch
Zunächst einmal sollte man wissen, daß je mehr fett ein Fisch hat, desto besser lässt er sich grillen, ohne trocken zu werden. Sehr fettige Fische sind beispielsweise Makrelen oder Aal. Hier findet man eine tolle Liste, über den unterschiedlichen Fettanteil von See- und Süßwasserfischen:  https://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/wohlfuehlgewicht/BewusstGeniessen/vomkabeljauzumsteinbutt.htm

Fisch mit Holzkohle

Den Grillrost VOR dem Anglühen herunternehmen! Denn wenn ich mit Holzkohle grille muss ich warten, bis die Kohle komplett weiß ist, also die größte Hitze erreicht hat. Aber auch beim Gasgrill kommt der Grillrost mit dem Fisch erst später. Denn der Grillrost unter dem Fisch sollte  kalt sein. Bevor ich den Rost verwende, streiche ich ihn ganz leicht mit Olivenöl ein.  Nun lege ich den kompletten Fisch mit der HAUTSEITE auf den Rost und schiebe diese dann erst auf den Grill. An den Augen des Fisches kann man nun erkennen, wann die passende Garstufe erreicht wurde. Wenn das Auge nicht mehr glasig ist sondern weiß wird, drehe ich den Fisch vorsichtig mit einer Maurerkelle um und grille auch die andere Seite, jedoch nur ca 2 Minuten lang. Danach ist er außen schön knusprig und innen noch saftig und zart.

Bei ganzen Fischen kann man den Gargrad auch anhand einer noch  vorhandenen Rückenflosse bestimmen: Lässt sie sich ganz leicht herausziehen, ist der Fisch gar und kann vom Grill genommen werden. Anfängern am Gas- oder Holzkohlegrill hilft bei Fisch wie auch bei Fleisch ein Garthermometer. Eine Kerntemperatur von 55 Grad bedeutet glasig, von 57 bis 60 Grad gerade gar, von 60 bis 64 Grad gar und bei 70 Grad Celsius übergart.

Man kann, wenn man das möchte, auch noch ein Stück Rosmarin auf den Fisch legen und kurz nachdem man ihn von Grill geholt hat, ein wenig frischen Zitronensaft drüber geben.Gegrillter Fisch mit Zitrone Noch aromatischer ist es, wenn ich etwas Butter zerlasse und das noch über den Fisch gebe – extrem lecker!

Ein Thunfischsteak mit einer Dicke von 3-4 Zentimetern braucht ca 6 Minuten, und das von beiden Seiten. Danach ist das steakartige Fleisch in der Mitte lauwarm und aussen richtig heiß. Wenn es vor dem Servieren noch kurze Zeit ruhen kann, wird es absolut perfekt!

Fisch ist gesund

Fisch ist leicht, lecker und gesund. Leider steht er bei den meisten Deutschen und Schweizern nicht so häufig auf dem Speiseplan. Dabei ist die Köstlichkeit aus dem Meer ebenso vielseitig einsetzbar wie Fleisch, man muss nur wissen wie.

In den meisten In Restaurants- und Gourmet-Tempeln, dürfen frischer Fisch und Meeresfrüchte nicht unter den Delikatessen fehlen. Im Sommer gehen einige Betreiber sogar so weit, dass sie ihn frisch vom Grill anbieten. Wieso nicht mal diesem Beispiel folgen und statt schwer verdaulichem Fleisch ein paar leckere Filets, Krustentiere oder eine Forelle auf den Grill werfen?

So wird aus dem einfachen Gartenfest schnell ein edles Essen unterm Sternenhimmel, bei dem auch die Figur nicht so leidet. Und schmecken tut es auch.

Vor dem Grillen sollte man sich allerdings klar machen, dass die Sommermonate eine heikle Zeit für den Fischverzehr sind. Frischware ist nun leichter verderblich, das kann nicht nur den Geschmack trüben, sondern auch unangenehme Magenverstimmungen nach sich ziehen. Deswegen beim Fischkauf unbedingt auf Hygiene und Temperatur im Laden achten. Der Fisch selbst sollte schön glänzen, klare Augen haben und seine Kiemen sollten leicht rosa gefärbt sein.

Fisch sollte immer am Stück gegrillt werden. Besonders gut eignen sich dafür Forelle und Zander, aber auch Portionieren ist bei einigen Fischsorten kein Problem. Lachs und Thunfisch gibt es meist schon filetiert oder als praktische Steaks im Handel zu kaufen. Auch Krustentiere wie Langusten, Shrimps und Scampi eignen sich als Grillgut.

Tintenfisch ist prinzipiell auch möglich, stellt aber eine kleine Herausforderung dar. Am besten schneidet man ihn klein und lässt ihn nicht zu lange schmoren, da sich das Fleisch durch die Hitze zusammenzieht.

Fisch verträgt keine hohen Temperaturen, sonst wird er faserig und trocken. Am besten gibt man ihn in einer geölten Aluschale auf den Grill, der man auch noch frische Zitronenscheiben zufügen kann. So büßt er seine Frische nicht ein und erhält ein sommerlich leichtes Aroma. Schalentiere können direkt in ihrer Schale auf den Grill, so sind sie bestens vor dem Austrocknen geschützt.

Eigentlich macht das Grillen von Fisch keine besondere Arbeit. Es geht schnell und auch die Marinade ist denkbar einfach. Etwas Zitronensaft, Dill und Knoblauch sorgen für einen unvergesslichen Geschmack.

grillen auf dem balkon

Grillen auf dem Balkon

Endlich ist der Frühling bzw. Sommer da, und fast jedem steht der Sinn nach Grillen und einer schönen Zeit im Freien. Besitzer von Eigentumswohnungen bzw. Mieter in Mehrfamilienhaus-Wohnungen stehen hierbei jedoch oft vor dem Problem, außer dem eigenen Balkon keinen Platz zum Grillen zur Verfügung zu haben.

Nun gut, dann wird eben auf dem Balkon gegrillt!

Doch Vorsicht: Haben Sie zuvor geklärt, ob dies überhaupt erlaubt ist? Das sollten Sie unbedingt tun, denn wir befinden uns hier  auf einem rechtlich schwierigen Gebiet, in dem Missverständnisse und Streitigkeiten nicht selten vor Gericht enden. Und es gibt durchaus Mieter, die bereits ihre Wohnung aufgrund unberechtigten Grillens auf dem Balkon verloren haben. Was sollten Sie also beim Thema „Grillen auf dem Balkon“ beachten? Welche Grillmodelle sind hierfür geeignet, und wie gestaltet sich die rechtliche Lage? Im folgenden Ratgeber haben wir uns diesen Fragen angenommen und geben praxisnahe Tipps, damit auch Sie in Zukunft beruhigt auf Ihrem Balkon grillen können.

Sicherheitsmaßnahmen beim Grillen auf dem Balkon

Egal ob Sie mit einem Elektro-(Tischgrill) oder einem Gasgrill auf Ihrem Balkon grillen – einige generelle Sicherheitsmaßnahmen sollten unbedingt beachtet werden, damit das Ganze ein Vergnügen bleibt und nicht in einer Katastrophe endet. Hier unsere Tipps dazu:

Brennbare Gegenstände entfernen
Selbstverständlich sollte sein, dass sich in der Nähe des Grills keine brennbaren Gegenstände befinden. Dies gilt beispielsweise für Auflagen von Liegestühlen, Tischdecken, aber auch für Wandverkleidungen aus Holz, Holztische und Stühle, Sonnenschirme etc. Entfernen Sie all diese Gegenstände, bevor Sie den Grill in Gang setzen.

Geräte fachgerecht bedienen
Auch einfachste Tischgrills müssen fachgerecht bedient werden, damit sie keine Gefahr für Sie und die Allgemeinheit darstellen. So ist es beispielsweise bei vielen Modellen notwendig, das Unterteil mit Wasser zu befüllen, bevor der Grill in Betrieb genommen wird. Studieren Sie die Bedienungsanleitung genau und führen Sie alle Schritte aus, die dort bezüglich des Geräteaufbaus und der Sicherheit dargestellt sind.

Den Grill immer beaufsichtigen
Ebenso selbstverständlich sollte sein, dass ein Grill auf der Terrasse bzw. dem Balkon nie unbeaufsichtigt in Betrieb sein sollte. Selbst wenn sich gerade kein Grillgut darauf befindet, dieser aber noch in Betrieb oder zumindest heiß ist, sollte immer eine Person in der Nähe sein, die das Gerät beaufsichtigt.

Kein Grillgut mit hoher Rauchentwicklung verwenden
Eine gern genutzte Methode ist, das Grillgut beispielsweise mit Bier oder anderen Flüssigkeiten zu bespritzen, da es so vermeintlich besser schmeckt. Einerseits ist dies Unfug, andererseits verursachen solche Methoden eine extrem starke Rauchentwicklung, die Ihre Nachbarn ganz sicher stören dürfte. Verzichten Sie daher darauf und verwenden Sie am besten einen Grill mit Deckel, mit dem sich die Rauchentwicklung auf ein Minimum reduzieren lässt.

Rechtliches über das Grillen auf dem Balkon

Darf ich überhaupt auf dem Balkon grillen? Diese Frage beschäftigt Mieter und Wohnungsbesitzer immer wieder – und, soviel vorweg, sie kann nicht eindeutig beantwortet werden.
Es handelt sich hierbei um eine rechtliche Grauzone, in der durch verschiedene Gerichtsurteile Unsicherheiten hervorgerufen werden, und die – je nach Mietvertrag und Gericht – ganz unterschiedlich gestaltet sein kann. Schauen wir uns das Ganze einmal etwas näher an.

Ginge es ausschließlich nach dem Amtsgericht Hamburg, so wäre das Grillen auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses generell unzulässig. Dies bestätigte das Gericht im Urteil mit der Nr. 40 C 229/72.

Folgende Gerichte halten dagegen:
„Das Grillen ist in der Zeit von April bis September ein Mal im Monat auf dem Balkon zulässig, wenn die benachbarten Mitmieter 48 Stunden vorher darüber informiert werden.“
(AG Bonn, 6 C 545/96)
„Grillen auf dem Balkon ist von den Nachbarn bis zu fünfmal im Jahr hinzunehmen.“
(BayObLG, 2 Z BR 6/99)

Totale Verwirrung also. Im Zweifelsfall muss die Rechtmäßigkeit des Grillens auf einem Balkon individuell gerichtlich festgestellt werden, denn es gibt diesbezüglich keine einheitliche Rechtsprechung. Für Mieter empfiehlt es sich, bevor sie auf ihrem Balkon grillen, zunächst einen Blick in ihren Mietvertrag zu werfen. In vielen Mietverträgen wird festgehalten, ob auf dem Balkon der Mietwohnung generell gegrillt werden darf oder eben nicht. Übrigens finden sich solche Klauseln auch in den Hausordnungen von Mehrfamilienhäusern, bei denen es sich um Eigentumswohnungen handelt. Demnach sollten auch Besitzer einer Eigentumswohnung zunächst ausgiebig die Hausordnung studieren.balkon grill

Klauseln im Mietvertrag

Sagen der Mietvertrag bzw. die Hausordnung ganz klar aus, dass das Grillen auf dem Balkon verboten ist, so muss der Vermieter bzw. Wohnungseigentümer wohl oder übel auf diesen Spaß verzichten. In diesem Fall bietet es sich an, auf den Garten oder den Hof vor dem Haus auszuweichen. Doch auch hier ist zunächst zu eruieren, ob entsprechende Klauseln im Mietvertrag bzw. der Hausordnung vorhanden sind, die das Grillen an diesen Stellen ebenfalls untersagen.

In einigen Mietverträgen dagegen findet sich überhaupt keine Klausel zum Thema Grillen, oder das Grillen auf den Balkonen wird ausdrücklich erlaubt. In diesem Fall kann sich der Wohnungseigentümer bzw. Mieter freuen, denn das Recht ist auf seiner Seite. Trotzdem gebietet es der Anstand, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Am besten ist, den Nachbarn einige Tage vor dem anvisierten Grillfest Bescheid zu geben und sie um ihr Einverständnis zu bitten.

Generell gilt: Wenn im Mietvertrag oder der Hausordnung nichts Konkretes festgelegt ist, so ist der Griller auf das Wohlwollen seiner Nachbarn angewiesen. Zudem muss sich das Ganze in einem vertretbaren Rahmen halten. Dieser Rahmen ist eindeutig überschritten, wenn in der warmen Jahreszeit täglich gegrillt wird, verbunden mit entsprechender Rauchentwicklung und vielleicht sogar lauter Musik bzw. ebensolchem Gegröle. Dann muss man sich nicht wundern, wenn sich die Nachbarn beschweren und das Ganze im schlimmsten Fall sogar vor Gericht geht.

Beherzigen Sie beim Grillen auf einem Balkon also die Regel: Verhalten Sie sich so, wie Sie es sich auch von Ihren Nachbarn Ihnen gegenüber wünschen würden. Wer Rücksicht nimmt und das Ganze nicht übertreibt, dem dürfte ein sommerliches Grillvergnügen ohne große Probleme beschieden sein.

Geeignete Grillgeräte

Nicht jedes Gerät ist für das Grillen auf Balkonen geeignet. Wir stellen Ihnen nachfolgend die am besten geeigneten Grillformen vor.

Elektrogrill

Nicht jeder Griller ist gleichzeitig ein Freund von Kohle und Feuer. Für einige ist das Grillen mit Holzkohle und Briketts einfach zu gefährlich – insbesondere für Menschen, die auf ihrem Balkon grillen wollen. Manche stören sich auch an dem Qualm. Andere schwören auf den Geschmack, wenn das Fleisch vom Elektrogrill kommt. Vielleicht ist sogar die Reinigung ein Punkt, der manche zweifeln lässt, ob man unbedingt einen Kohlegrill benötigt. Und ohnehin, mit dem Elektrogrill geht die Essenszubereitung viel schneller.

Stecker rein und los!
Den Elektrogrill gibt es in vielen Ausführungen und unterschiedlichen Preisklassen. Dabei ist das Prinzip immer das selbe. Ein Heizstab wird durch Strom erhitzt und sorgt somit für eine gleichbleibende Temperatur. Das Grillgut wird dann, wie vom Herd bekannt gleichmäßig erhitzt. Die Gefahr, dass Asche von der Glut auf das Fleisch gelangt, besteht hier nicht. Es gibt also kein offenes Feuer bei einem Elektrogrill, was das Gerät für das Grillen auf dem Balkon prädestiniert.

Während erste Elektrogrills noch etwas unförmig gestaltet waren und wie kleine Backöfen aussahen und damit neben Unter- auch Oberhitze erzeugten, haben sich in den letzten Jahren Elektrogrills immer stärker als Alternative zum klassischen Holzkohlegrill entwickelt. Dabei sehen sie wie kleine Holzkohlegrills aus, bei denen die Hitze nur noch von unten kommt. Das heruntertropfende Fett wird in einer Wanne gesammelt, die in der Regel mit Wasser gefüllt werden muss. Das Wasser soll einerseits als „Schutzschild“ die abstrahlende Hitze nach unter abhalten, andererseits die Rauchentwicklung minimieren, indem es heruntertropfendes Fett und Fleischsaft auffängt. Wer jedoch glaubt, dass Elektrogrills keine Rauchentwicklung erzeugen, der irrt. Denn auch hier können Dämpfe entstehen, wenn das Öl der Marinade auf den Heizstab tropft.

Obwohl der Elektrogrill im Vergleich zum Holzkohlegrill schneller seine optimale Grilltemperatur erreicht, dauert der reine Grillvorgang länger, weil ein Elektrogrill nicht die Temperaturen erreicht, wie beim Grillen über Feuer. Wer jedoch nur für zwei Personen grillt, dürfte mit dem Beginn des Grillvorgangs (Grillanzünder entzünden bzw. Stecker in die Steckdose stecken) bis zum fertigen Fleisch doch etwas schneller sein.
Über den Geschmack lässt sich allerdings streiten. Viele Grillfans schwören auf den typischen Holzkohlegeschmack, der beim Grillen mit dem Elektrogrill verloren geht. Andere empfinden den Geschmack des Grillguts auf dem Elektrogrill intensiver und natürlicher. Hier muss jeder selbst seinen Favoriten finden.

Ein Elektrogrill ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Holzkohlegrill, wenn es um das Grillen auf dem Balkon geht. Die Rauchentwicklung ist hier deutlich geringer und die Belästigung der Nachbarn wird somit deutlich minimiert. Und wenn es überraschend anfängt zu regnen, kann man den Elektrogrill schnell nach drinnen tragen und dort das Grillvergnügen weiterführen.

Gasgrill

In manchen Mietverträgen ist eine Klausel verankert, die das Grillen mit Holzkohle auf Balkonen verbietet. In diesem Fall kann der Mieter dem Verbot ausweichen, indem er nicht mit Holzkohle, sondern mit Gas grillt. Doch auch hierbei handelt es sich um eine rechtliche Grauzone, die nicht einheitlich in der Gesetzgebung bzw. der Rechtsprechung definiert ist.

Was sollte man also beim Gasgrillen auf einer Terrasse bzw. einem Balkon in einem Mehrfamilienhaus beachten? Selbstverständlich sind die üblichen Sicherheitsregeln beim Gasgrill unbedingt einzuhalten. Dies gilt ganz besonders, wenn Menschen direkt nebenan bzw. oberhalb und unterhalb des Balkons leben und durch den Gasgrill gefährdet werden könnten. Es sind also ausschließlich zugelassene Gasgrills und entsprechende Gasflaschen zu benutzen. Der Grill muss nach den bekannten Regeln montiert und betrieben werden, die Gasverbindung sollte vor jedem Grillen auf Dichtheit überprüft werden.

Zu beachten ist außerdem, dass Gasflaschen nicht über Stunden oder gar Tage in direkter Sonne stehen sollten. Verstaunen Sie diese in einem Unterschrank oder decken sie zumindest mit einer hitzereflektierenden Haube ab. Achtung: Gasflaschen dürfen nie unterirdisch gelagert werden, also beispielsweise in Kellern, tiefliegenden Garagen etc. Der Grund hierfür ist, dass sich austretendes Gas immer an der tiefsten Stelle sammelt und dort für längere Zeit verbleiben kann. Ein Funke reicht dann bereits aus, um eine Katastrophe auszulösen. Wird die Gasflasche also nicht direkt auf dem Balkon aufbewahrt, so sollte sie in einem Gartenhaus, unter einem Carport oder einem ähnlichen trockenen und schattigen Platz gelagert werden.

Auch der Gasgrill arbeitet mit offenem Feuer, bietet allerdings den Vorteil, dass dieses mit dem entsprechenden Ventil problemlos reguliert werden kann. Nach dem Grillen sollte dieses Ventil sofort fest verschlossen werden. Auch die Gasflasche selbst sollten Sie unbedingt fest verschließen, dazu besitzt sie einen Drehregler an der Oberseite.

Gasgrills gibt es für die Terrasse in den verschiedensten Preisklassen und Größen. Teilweise besitzen die Geräte einen integrierten Smoker, mit denen das Fleisch nicht nur gegrillt, sondern langsam geräuchert werden kann. Bedenken Sie hierbei jedoch, dass das Smoken viel Rauch verursacht, der Ihre Nachbarn unter Umständen stören könnte. Im Zweifelsfall verzichten Sie auf eine solche Funktion und erwerben einen herkömmlichen Gasgrill. Hier ein Beispiel für einen Kompaktgasgrill von Landmann

Der Cobb-Grill

Er liegt voll im Trend und ist fast so etwas wie das „iPhone des Grillens“ – der sogenannte Cobb-Grill. Und da sich ein solches Gerät ideal für das Grillen auf (kleinen) Balkonen und Terrassen eignet, möchten wir es hier etwas näher vorstellen.
Beim Cobb-Grill handelt es sich um einen kleinen, portablen Grill, welcher die Vorzüge eines Kugelgrills mit denen eines Kaminzuggrills vereint. Das bedeutet konkret: Der Grill benötigt nur wenige Briketts oder eine geringe Menge spezieller Holzkohle und ist innerhalb von wenigen Minuten einsatzfertig. Dafür sorgt das spezielle Luftzirkulationssystem, mit dem die Kohlen bzw. Briketts besonders schnell zu Glühen gebracht werden.

Ein weiterer Vorteil des Cobb-Grills: Er besitzt ein besonders thermisch geschütztes und designtes Gehäuse, durch das er an der Unterseite nicht heiß wird. Er kann also trotz Betrieb mit Kohle bzw. Briketts problemlos auf einen Tisch gestellt und dort benutzt werden. Zudem eignet er sich aufgrund der guten Möglichkeiten zur Hitzeregulierung und der Funktion „Indirektes Grillen“ auch zum Garen und Backen. Ursprünglich wurde der Cobb-Grill in Südafrika entwickelt, inzwischen gibt es ihn aber auf der ganzen Welt zu kaufen – vom Erfinder selbst und von diversen Konkurrenten, die das Konzept adaptiert haben. Der Hersteller des Originals wirbt damit, dass der Cobb-Grill „der kleinste, schnellste und sicherste Holzkohlegrill der Welt“ sei.

Gibt es auch Nachteile?

Die einzigen Nachteile des Cobb-Grills bestehen darin, dass die Grillfläche aufgrund der kompakten Bauform recht klein ausfällt. Für 2-4 Personen reicht sie in der Regel aus, dann wird es allerdings knapp mit dem Platz. Außerdem ist der Cobb-Grill recht teuer, selbst das Einsteigermodell ist kaum unter 120.- Euro zu haben.

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So gelingt der perfekte Burger auf dem Grill! (Teil 1)

Grillen vor 20 Jahren

Schweinesteaks, Rindersteaks, vielleicht noch ein paar Hähnchenteile und die altbekannten Bratwürste – das sind die üblichen „Verdächtigen“, die bei uns zu Hause auf dem Grill landen. Schön und gut, und sicher macht Grillen mit den Steaks, Würstchen und Co. auch Spaß, doch manchmal muss es einfach etwas anderes und etwas ausgefallener sein.

Natürlich können wir wieder mit den bekannten Alternativen um die Ecke kommen – nämlich mit Fisch, Gemüse, Obst usw. Doch für viele muss es einfach Fleisch sein, anders wird eine zünftige Grillparty einfach nicht zum Vergnügen.

Unser Tipp: Warum grillen Sie nicht einfach mal saftige und deftige Hamburger oder Cheeseburger? Das geht auf dem Grill ganz einfach, und die Burger schmecken viel besser als aus der Pfanne bzw. dem Ofen. Worauf Sie beim Grillen von Burgern achten müssen, das erfahren Sie hier.

Warum Burger auf dem Grill machen?

Normalerweise wird das Brötchen eines Burgers nur kurz aufgewärmt, das Patty (also die Fleischauflage) in der Pfanne gebraten und alle anderen Zutaten kommen kalt auf den Burger. Allerdings wird diese Kombination mit der Zeit etwas langweilig.

Die Alternative heißt: Wir bereiten den Burger auf dem Gasrill zu. Hier wird er saftiger, erhält kräftige Raucharomen und Röststoffe und schmeckt dadurch einfach herzhafter. Mit etwas Vorbereitungsarbeit und den richtigen Zutaten ist das ganz einfach!

Die einzelnen Bestandteile des Burgers

Grundsätzlich setzt sich ein guter Burger (wir nehmen in diesem Fall den beliebten Cheeseburger als Referenz) aus den Komponenten Bun (Brötchen), Patty (Fleisch), Käse und den kalten Salat- bzw. Gemüsebestandteilen nach Wahl zusammen. Letztere können beispielsweise Kopfsalat, Gurke, Zwiebelringe und Tomaten sein. Hinzu kommen dann noch Ketchup, Mayo, Senf oder diverse Saucen – ganz nach den persönlichen Vorlieben.

Hier unsere besten Tipps zu den einzelnen Bestandteilen:

Das Burgerbrötchen (Bun)

Für uns, die wir den perfekten Burger zubereiten wollen, stellt sich zunächst die Frage, ob wir dazu ein gekauftes Hamburgerbrötchen verwenden wollen, oder ob wir dieses lieber selbst herstellen sollten. Grundsätzlich spricht nichts gegen gekaufte Brötchen, wenn eine hochwertige (und meist etwas teurere) Sorte gewählt wird.

Der Grund: Die Hamburgerbrötchen selbst zu machen, ist eine relativ zeitaufwändige Angelegenheit, außerdem gelingen sie nicht immer so, wie man es gerne hätte. Die im Handel befindlichen, qualitativ hochwertigen Buns haben dagegen bereits die passende Konsistenz und schmecken in Form des fertigen Burgers sehr gut, wenn man bei der Zubereitung einige Kniffe beachtet.

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Auf Qualität achten!

Sie sollten auf keinen Fall die billigsten Hamburgerbrötchen im Handel wählen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind diese für einen richtig guten Berger zu klein, meist fehlt darauf auch der Sesam. Auf der anderen Seite schmecken die besonders billigen Hamburgerbrötchen meist recht süßlich, was für viele Hamburgervarianten ungeeignet ist. Auch die Konsistenz überzeugt nicht immer, viele billige Buns sind einfach zu trocken und bröselig. Hochwertige Brötchen bekannter Marken (zum Beispiel von Golden Toast) dagegen sind sorgfältiger hergestellt, mit Sesam bestreut und weisen einen wesentlich größeren Durchmesser auf. Damit eignen sie sich auch für besonders reichhaltig belegte Burger.

Am wichtigsten ist es jedoch, bei der Zubereitung bzw. Vorbereitung des Burgerbrötchens einige Ratschläge zu befolgen. Hier unsere Tipps: Geben Sie das Burger Brötchen niemals zum Aufwärmen einfach in den Backofen. Egal, wie niedrig die Temperatur gewählt wird, das Brötchen wird hierbei immer trocken und hart.

Viel besser ist es, das Brötchen kurz vor der Zubereitung des Burgers aufzuschneiden und mit den Schnittflächen kurz auf den Grillrost zu legen. Legen Sie es jedoch nicht direkt über die Flamme, sondern in einen indirekten Bereich. Auch auf einer Grillplatte lassen sich die Brötchenhälften sehr schön anrösten. Extratipp: Wenn Sie die Schnittflächen vorher mit etwas Butter bestreichen, wird das Bun noch leckerer und knuspriger! Allerdings mag nicht jeder sein Burgerbrötchen knusprig und angeröstet. Daher gibt es Alternativen:

Sie stehen auf Burger wie im Fast-Food-Restaurant? Dann sollten Sie eine Mikrowelle verwenden. Hierbei werden die Schnittflächen nicht knusprig, dafür bekommt das ganze Brötchen eine weiche, aber nicht krümelige Konsistenz. Achten Sie jedoch darauf, das Brötchen nicht mehr als ein paar Sekunden (je nach Leistung der Mikrowelle ca. fünf bis zehn Sekunden) in der Mikrowelle zu erwärmen, andernfalls wird es auch dort trocken und hart.

Das perfekte Patty (Fleischauflage)

Kommen wir nun zu der mit Abstand wichtigsten Komponente jedes Burgers: der Frikadelle bzw. der Fleischauflage – in der Fachsprache auch Patty genannt. Zunächst einmal muss in diesem Zusammenhang mit einem Vorurteil aufgeräumt werden. Das Fleisch, welches als Scheibe auf den Burger kommt, hat mit einer herkömmlichen Frikadelle nur sehr wenig zu tun. Denn während die Frikadelle unter Zugabe von eingeweichten Brötchen, Zwiebeln, Eiern etc. zubereitet wird, besteht ein echtes Hamburgerpatty ausschließlich aus reinem Rinderhackfleisch, lediglich mit etwas Pfeffer und Salz gewürzt. Das Würzen kann dabei entweder vor dem Braten, während dem Braten oder auch danach erfolgen.das-perfekte-patty-fuer-den-burger

Pattys kaufen oder selbst machen?

Im Handel gibt es eine riesengroße Auswahl verschiedenster Hamburgerpatties zu kaufen, meist in Form von Tiefkühlware. Einige Lebensmitteldiscounter, zum Beispiel Aldi und Lidl, bieten inzwischen jedoch auch frische Hamburgerpatties im Kühlregal an. Nun stellt sich die Frage, ob man sich nicht die Arbeit des Selbstmachens ersparen sollte und einfach ein fertiges zum Grillen nimmt.

Unsere Meinung: Tun Sie das bloß nicht! Selbst die als hochwertig bezeichneten und zu entsprechenden Preisen im Handel erhältlichen Hamburgerpatties  können nie so gut sein wie ein perfekt zubereitetes Patty aus eigener Hand. Schließlich handelt es sich hierbei um Industrieware, der meist verschiedene Zusatzstoffe hinzugefügt sind.

Auch der Wasseranteil ist in industriell hergestellten Hamburgerpatties immer recht hoch, so dass diese beim Grillen einen Großteil ihres Gewichtes und damit auch ihrer Größe verlieren. Somit werden die gekauften Patties meist relativ trocken und weisen außerdem nicht die richtige Größe für einen richtig schönen Burger auf.

Sie möchten wissen, wie man die perfekten Hamburgerpatties selbst zubereitet und grillt, und welche Kniffe sonst noch notwendig sind, um einen perfekten Burger vom Grill zu erhalten. Im zweiten Teil dieses Artikels geht´s weiter … Link zu 2.Teil des perfekten Burgers vom Grill

Rezept: Brathähnchen vom Grill

Rezept: Brathähnchen vom Grill

Rezept: Brathähnchen vom Grill
H Padleckas 17:21, 6 November 2005 (UTC)

 

Ein tolles Rezept: Brathähnchen vom Grill.
Grillhähnchen scheinen lecker zu sein, denn nicht umsonst gibt es diese mobilen Grillwagen, die zum Beispiel vor großen Supermärkten stehen. Ein Huhn oder Hähnchen zu grillen ist auch keine Hexerei und gelingt immer, zumindest im Kugelgrill :). Das schöne bei einem Grillhuhn ist, es ist stressfreies Grillen. Wenn der Grill einmal Temperatur hat, wartet man einfach 60 Minuten und das Essen ist fertig. Passend dazu, da man so ziemlich exakt die gleichen Temperaturanforderungen hat , sind gefüllte Kartoffeln.

Die Zutatenliste:

  • ein Huhn
  • 1 Liter Cola
  • 1 Liter Apfelsaft
  • 1 Liter Orangensaft
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 Zwiebel
  • Paprikapulver
  • Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • frische Kräuter
  • Knoblauch
  • Honig
  • brauner Zucker

Als erstes wird das ausgewaschene Hähnchen in einer sogenannten Brine eingelegt und das am Besten über Nacht. Für die Brine Cola, Apfelsaft und O-Saft in einen großen Topf zusammen mit der Zwiebel, den Lorbeerblättern und den frischen Kräutern verrühren. Dazu kommen 2 EL Paprika und 2 EL Chiliflocken, Salz, Pfeffer sowie ein EL Hönig und das Huhn. In dieser Mischung bleibt das Huhn im Kühlschrank eingelegt und wird ggf. ein bis zwei mal gewendet. Die Brine zieht ins Fleisch, macht es zart und bringt bis tief ins Innere einen leckeren Geschmack.

Der nächste Arbeitsschritt ist den Grill anzuzünden. Achtet darauf, das das Huhn indirekt gegrillt wird und ihr die Kohle zum Beispiel um eine Ikea Edelstahlschüssel etc. im Grill schüttet. Dann verbrennt das Hähnchen nicht auf dem Grill durch die starke und vor allem direkte Hitze. Ein weiterer Vorteil der Edelstahlschüssel, ihr könnt sie mit Wasser, Wein oder Bier befüllen.

Man kann aber auch das Rezept: Brathähnchen vom Grill noch verfeinern, in dem man das Grillgut mit Bier befeuchtet. So trocknet das Hähnchen auf dem Grill nicht aus. Wenn man das Huhn vorher nur mit Paprika und noch nicht mit Salz gewürzt hat, gibt es noch einen guten Trick. So ca 10 Minuten, bevor man den Gockel herausnimmt, pinselt man ihn noch mit Salzwasser ein. Dadurch wird die komplette Haut extrem knusprig und schmeckt doppelt lecker. Der Grill sollte eine Temperatur von 200° haben, wenn ihr mit dem grillen beginnen wollt.

Lasst es euch schmecken!

Update am 27.04.2016:  Wer keine Lust hat, mit einer Brine zu arbeiten, sondern gleich ein richtig leckeres Grill-Hähnchen verwenden möchte, kommt an diesem leckeren Rub für Grill-Hähnchen nicht vorbei: grill-hähnchen rub ein tolles Gewürz

Zutaten: Rohrzucker, Tiefensalz aus Natursole, Paprika, Knoblauch, Zwiebel, Oregano, Chili, Koriander, Pfeffer, Kreuzkümmel, Rapsöl

Füllmenge: 250 g im wieder verschließbaren Aromabeutel

Wie alle unsere Produkte ist auch dieses frei von Zusatzstoffen jeder Art. Frei von Zutaten mit allergenem Potenzial, E-Nummern, Extrakten und Aromen…in höchster Qualität von Hand hergestellt. Ein Unterschied, den Sie schmecken werden!

gesunde ernährung beim grillen

Gesunde Ernährung – Grillen ohne Risiko (Schadstoffarmes Grillen)

Die meisten Menschen freuen sich darauf, wenn die Tage endlich wieder länger und wärmer werden – denn dann ist es schon bald Zeit für das erste Grillfest. Allerdings machen sich mehr und mehr Menschen darüber Gedanken, wie man wirklich gesund grillt: Dass das Grillen auf Holzkohle Schadstoffe freisetzen kann, ist kein Geheimnis – doch auch die richtige Auswahl des Grillguts ist sehr wichtig. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Gesund grillen – worauf Sie achten müssen

Wer gesund grillen möchte, muss in keinem Fall auf leckeres Fleisch verzichten. Allerdings sollte man dennoch auf einige Aspekte achten, damit die Gesundheit nicht darunter leidet. Experten raten, entweder einen Vertikal-Holzkohlegrill oder auch einen Gas- oder Elektrogrill zu verwenden – kleiner Tipp: Ihren Traumgrill können Sie zum Beispiel mit d-living.de Gutscheinen preiswert erwerben – Sie bereiten das Grillgut gesundheitsschonend zu und sind noch zudem für Menschen, die unter Asthma leiden, gut verträglich.
Möchte man trotzdem nicht auf Holzkohle beim Grillen verzichten, dann sollte man zumindest passende Briketts verwenden, die vollständig durchglühen. In keinem Fall sollten Sie Holz, Papierreste oder Tannenzapfen zum Grillen verwenden. richtig gute grillkohle

Ein wichtiger Punkt: Achten Sie darauf, dass das Fett nicht in die Glut gelangt. Das sorgt schnell für die Entstehung von Flammen, welche wiederum das krebserregende Benzpyren freisetzen und auf dem Grillgut ablagern kann. Besser ist es, jegliches Grillgut in eine Schale aus Aluminium zu setzen. So werden Fleisch, Fisch und Gemüse schonend und schadstoffarm zubereitet.

Was bei der Auswahl des Fleischs zu beachten ist

Auch das richtige Grillgut spielt eine entscheidende Rolle beim gesunden Grillen. Ideal sind Fleischstücke mit einem möglichst niedrigen Fettanteil. Ist Fleisch zu fett, dann tropft dieses schnell auf die Kohle und setzt Schadstoffe frei. Auf der anderen Seite besteht bei zu magerem Fleisch die Gefahr, dass das Steak oder Kotelett austrocknet und zäh wird. Nutzen Sie deshalb bei magerem Fleisch eine Marinade mit gesunden Ölen, wie beispielsweise mit Olivenöl. Ein toller Tipp: Der Vertikalgrill, bei dem das Feuer sich an der Seite befindet, vermeidet, dass Fett auf die Glut tropft.

Marinieren Sie Ihr Fleisch darüber hinaus, um sogenannte heterozyklische aromatische Amine (HAA) zu verringern. Ein Beispiel ist eine Sauce aus Gewürzen wie Thymian, Rosmarin, Pfeffer und Knoblauch – allein das kann die Entstehung von HAA um bis zu 75% vermindern!

Keinesfalls auf den Grill werfen dürfen Sie gepökeltes Fleisch. Denn: Zum Pökeln verwendet man Nitritsalze, welche zusammen mit Eiweißen aus dem Fleisch zu schädlichen Nitrosaminen werden. Wie aber erkennt man gepökeltes Fleisch? Ganz einfach: Es weist eine rötliche Färbung auf und ist beispielsweise als Kasseler, Bockwürstchen, Leberkäse oder Schinkenspeck im Handel erhältlich. Beim Kochen färbt sich das Fleisch nicht – wie ungepökelt – grau, sondern bleibt rot.

Gesund grillen mit der richtigen Temperatur

Auch die richtige Grilltemperatur muss beachtet werden, damit keine Schadstoffe entstehen. Denn: Wenn die Kohle auf dem Grill zu heiß wird, kann das Grillgut verbrennen. Im Gegenzug ist eine zu kalte Temperatur nicht geeignet, um das Fleisch richtig durchzugaren. Bevor Sie das Grillgut auflegen, sollten Sie die Kohle für mindestens 20 Minuten glühen lassen. Bildet sich eine leichte weiße Schicht aus Asche, stimmt die Temperatur und Sie können mit dem Grillen beginnen.

Weit verbreitet ist das Ablöschen des Grillguts mit Bier, da dies dem Fleisch ein besonderes Aroma verleihen soll. Das stimmt durchaus – für die Gesundheit ist es allerdings keinesfalls förderlich. Bier und Wasser, welche auflodernde Flammen löschen, sorgen für das Entstehen von Kohlenwasserstoffen, die direkt an das Grillgut gelangen und sich dort festsetzen. Verwenden Sie mit Öl vermischte Marinaden, so marinieren Sie das Fleisch in jedem Fall vor dem Auflegen auf den Grill. Nachstreichen kann bewirken, dass auch dadurch Öltropfen in die Glut gelangen und zusätzliche Schadstoffe entstehen.

Ist Grillen überhaupt gesund?

Angesichts der Problematik mit entstehenden Schadstoffen beim Grillen sind viele Menschen verunsichert, ob Sie überhaupt noch grillen sollen oder Fleisch, Fisch und Gemüse lieber in der Pfanne zubereiten sollten. Fest steht, dass das Grillen in jedem Fall fettärmer und schonender ist als auf dem Herd. Man kann Fleisch ohne Zugabe von Fett garen und spart so eine Menge Kalorien ein. Wer gut darauf achtet, dass das richtige Grillgut gewählt wird und dieses in Aluschalen legt, bevor der Grillvorgang beginnt, muss sich um seine Gesundheit keine Sorgen machen – und darf sich auf einen gemütlichen Grillabend freuen.

Bildquelle: © Pixabay.com – CC0 Public Domain

grillen am Spieß

Grillen am Spieß

Das Grillen am Spieß ist für viele Liebhaber das Nonplusultra. Geprägt durch unterschiedliche Zubereitungsarten und verschiedene Länderkulturen ergibt sich für Grillspieße ein überaus abwechslungsreicher Variantenreichtum.

Grillspieß- und Drehspießspezialitäten können mit dem erforderlichen Zubehör bequem auf jedem Holzkohlegrill zubereitet werden. Die Zubereitung dauert bei größeren Grillspezialitäten oft viele Stunden. Heute gibt es Holzkohlegrills mit sogenannten Grillmotoren, die das Grillgut automatisch drehen und gleichmäßig garen. Mehr Informationen zu den Modellen bekommen Sie auf der Seite www.spiess-grill.de. Im Prinzip lässt sich jedes Grillgut von klein bis groß auf diese Art und Weise gesünder und gleichmäßig grillen.

Grill- und Drehspieß Zubehör

Grillspieß-Produkte sind in je nach Zubereitungsart in verschiedensten Varianten erhältlich.
Grundsätzlich sollte ein hochwertiger und langlebiger Grillspieß immer aus robustem und lebensmittelneutralem Edelstahl gefertigt sein. Ein Holzgriff am Spießende erleichtert das Handling und bewahrt vor Verbrennungen.
Je nach Verwendungswunsch unterscheiden sich die Edelstahlspieße in Ihrer Form, Länge und Dicke. Der klassische Grillspieß für beispielsweise Schaschlik, Suflaki oder Fischspieße besteht aus einem Vierkant Edelstahlspieß mit Griff in Längen zwischen 30 und 50 cm..

Für die Zubereitung von weichen Spezialitäten wie Gehacktes, Tofu oder Käse werden idealerweise spezielle Zackenspieße für den besseren halt verwendet.
Bei Spießbraten, Hähnchen oder Ente sollte der Spieß über einen größeren Durchmesser verfügen.
Darüber hinaus eigenen sich zum Fixieren von größerem Grillgut spezielle Grillklammern.

Grillvergnügen mit dem Grill- und Drehspieß

Zahlreiche Ideen gestalten das Grillvergnügen abwechslungsreich und versprechen auch teils ausgefallene Köstlichkeiten.
Mittels Grillspieß zubereiten lassen sich eine Vielzahl von Fleisch- und Fischgerichten, hierzu zählen unter anderem:

  • Spießbraten
  • Schaschlik
  • Geflügel
  • Würstchenspieß
  • Stockbrot
  • Hackfleischspieß
  • Vegetarischer Drehspieß
  • klassisches Spanferkel
  • Eier am Grillspieß
  • Rinderbraten am Spieß
  • Fischspezialitäten-Spieß
  • Döner Spieß
  • Souflaki
  • Gyrosspieß
  • Cevapcici
  • Russenspieß

Zubereitungstipps

Der klassische Spießbraten ist die ursprünglichste Zubereitungsform eines Bratenspießes über offenem Feuer und alte Rezepte lange überliefert.
Der heutige Rollbraten genannt wird meistenteils aus Schweinenacken gerollt und ausgiebig mariniert, oftmals ebenfalls mit würziger Gemüse oder Kräuterfüllung vorbereitet. Ein entsprechendes Bratennetz verhindert das Auseinanderfallen des Fleisches. Ein Grillmotor oder schnelles Drehen unterbindet das Abtropfen des Saftes in die Kohle und bildet für eine perfekte Kruste bei saftigem Kern.

Für einen würzigen Schaschlikspieß werden regional unterschiedliche Fleischsorten wie beispielsweise Lamm, Rind oder Schwein abwechselnd mit saisonalem Gemüse gespießt. Zwiebeln, Paprika und Tomaten, oder ebenso Speck oder Innereien bieten einen herzhaften Beigeschmack.

Geflügel am Spieß stellt eine relativ einfache Zubereitungsart für Hühnchen, Enten oder Puten dar. Der bereits ausgenommene Vogel wird je nach Geschmacks sowohl von innen als auch außen kräftig mariniert und je nach Geschmack auch gefüllt. Überschüssiges Fett sollte im Zuge der Vorbereitung entfernt werden, so dass dieses nicht in die Holzkohle tropfen kann.

Eine farbenfrohe Variante stellen Würstchenspieße mit Gemüse dar. Hierzu werden auf die Edelstahlspieße abwechselnd Wurststücke mit Speck, Paprika oder anderem Gemüse gespießt. Diese garen schnell und sind innerhalb nur weniger Minuten verzehrfertig zubereitet.

Hackfleischspieße stellen hingegen eine kleine Herausforderung dar. Mit einem dünnen Speckmantel umwickelt garen diese am besten auf 3 Zack-Spießen. Kross gegrillt verleiht der Speck eine besonders deftige, salzige Note. Weitere Rezepte finden Sie auch auf dieser Seite.

Auch vegetarische Grillspießvariationen finden immer mehr Liebhaber. Gemüse, Brot, Tofu, aber auch Obst oder Käse wird einfach nach Belieben auf kleine Grillspieße gesteckt. Zu beachten sind die in etwa gleichen Garzeiten der einzelnen Zutaten.

Der schmackhafter Churrasco Spieß ist eine lateinamerikanische Art Rindfleisch auf offenem Feuer zuzubereiten. Traditionell werden größere Fleischstückchen in grobem Salz gewendet und gespießt. Das Rindfleisch bedarf zur Garung einer großen Hitze und schmeckt mit Beilagen wie Mais und Gemüse, ebenfalls auf Spießen gegart hervorragend.

Der klassische Steckerlfisch wird an einem Stock hängend über der Holzkohle gegrillt. Er ist eine traditionell österreichische und bayrische Spezialität, welche oftmals bei Volksfesten gerne serviert wird. In der Regel werden heimische Renken oder Weißfisch wie beispielsweise die Brachse verwendet. Aber der Steckerlfisch kann durchaus ebenfalls mit Forellen oder Makrelen sowie anderen Seefische zubereitet werden. Der Fisch wird ausgenommen, kräftig mit Knoblauch und Gewürzen mariniert und anschließend auf Holzspieße längs aufgebracht. Während des Grillvorgangs wird der Fisch mit Marinade oder fett immer wieder eingestrichen, so dass die Haut besonders knusprig wird.

Die Königsdisziplin ist nach wie vor das Grillen eines Spanferkels über offenem Feuer. Das kräftig gewürzte Ferkel wird auf einen großen Drehspieß aufgezogen und zudem mit starken Grillklammern und Squezern zusätzlich am Spieß befestigt. Spezielle Spreizer helfen, die Beine des Ferkels zusätzlich gespreizt zu halten.

Stockbrot am Grillspieß lässt bei jeder Gartenparty die Kinderherzen höher schlagen. Ein einfacher Hefeteig wird in Form von Teigstücken um die Spieße gedrückt und über dem offenen Feuer oder der Holzkohle knusprig gegart.