Barbecue – grillen einfach mal anders

Barbecue: Die besondere Art des Grillens

Viele Elemente aus der amerikanischen Küche haben im Laufe der Zeit Einzug in die deutschen Essgewohnheiten gehalten. Wir essen Sandwiches, Hamburger, Hot Dogs und vieles mehr – gerade im Fast-Food-Bereich kommen fast alle heute bekannten Speisen aus dem angelsächsischen Bereich.

Dass es auch anders geht und amerikanisches Essen nicht gleichbedeutend mit Fast Food sein muss, beweist das Barbecue. Inzwischen wird fast jeder hierzulande den Begriff Barbecue, oft auch mit „BBQ“ abgekürzt, kennen. Nur die wenigsten wissen jedoch, wo diese Bezeichnung herkommt. Sie wird inzwischen geradezu inflationär verwendet, zum Beispiel für gewürztes Fleisch, für Chips oder auch für Marinaden. Dabei handelt es sich beim Barbecue ursprünglich um eine reine Garmethode, die aus den amerikanischen Südstaaten und aus Südamerika stammt.

Ursprünglich lief das Barbecue denkbar einfach ab: Man grub ein relativ tiefes Loch in den Boden, entfachte darin ein Holzfeuer mit trockenem Buchenholz, deckte das Loch mit einigen Holzbrettern ab und positionierte darauf das Fleisch. Dieses konnte nun in der heißen Abluft des Feuers langsam unter einer mäßigen Temperatur gegart werden. Dadurch dauerte es zwar wesentlich länger als beim herkömmlichen Grillen, bis das Fleisch gar war, es entwickelte jedoch einen einzigartigen Geschmack und eine ebensolche Konsistenz.

Später adaptierte man diese Methode auf die Entwicklung der sogenannten Barbecue Smoker, wie wir sie heute als Unterart der Holzkohlegrills kennen. Auch hier funktioniert das Grillen nach dem Prinzip des Garens in heißer Abluft, bei uns auch als Heißräuchern bekannt. Dafür verfügt der BBQ Smoker über eine getrennte Kammer, in der das Feuer mittels Holz oder auch Kohle entfacht wird. Brennt das Feuer, wird der heiße Rauch in den eigentlichen Garraum geleitet, wo sich das Grillgut befindet.barbecue in europa

Wofür eignet sich das Barbecue Grillen besonders gut?

Wir wissen nun also, dass beim BBQ Grillen die Fleischstücke nicht direkt über dem Feuer, sondern in der heißen Abluft gegart werden. Dadurch wird das Fleisch besonders zart und bekommt einen einzigartigen, rauchig-würzigen Geschmack. Ein Vorteil beim BBQ Grillen, der früher von großer Wichtigkeit war, ist: Durch den langsamen Garprozess konnten hierfür auch Fleischstücke verwendet werden, die bei einer anderen Zubereitungsart – zum Beispiel beim herkömmlichen Grillen – zu trocken und zäh und somit fast ungenießbar geworden wären. Daher verwendete man früher für das Barbecue Grillen vor allem Fleischstücke, die sehr durchwachsen waren. Dies konnte beispielsweise Schweinefleisch von der Schulter oder vom Hals sein, aber auch Rinderbrust sowie Hammelfleisch. Heute spielt dies freilich keine Rolle mehr. Besonders beliebt für das Barbecue Grillen sind heute Rindersteaks, Spareribs vom Schwein oder auch sämtliche Geflügelteile.

Eine Besonderheit des BBQ-Grillens, die erst in den letzten Jahren wieder „in Mode“ gekommen und inzwischen auch in Deutschland bekannt ist, nennt sich „Pulled Beef“ oder „Pulled Pork“. Darunter versteht man BBQ-Fleisch, welches so lange gegart wurde, dass es in feine Fasern zerfällt. Das Fleisch wird dann mit einer Gabel auseinandergezupft und nach Wunsch mit Marinade bzw. Soßen vermischt. Anschließend kann es roh oder auf Brötchen etc. verzehrt werden.

verschiedene bbq saucen

Saucen sind extrem wichtig!

Ein wichtiger Bestandteil eines Barbecues sind die passenden Soßen. Inzwischen gibt es in jedem Supermarkt fertige BBQ-Soßen zu kaufen, die jedoch meist nichts anderes als besonders gewürzter Tomatenketchup mit ein paar weiteren geschmacksgebenden Zutaten darstellen. Die ursprüngliche Auswahl von BBQ-Soßen ist dagegen viel größer. Sie können auf Basis von Tomaten, aber auch Essig oder Senf hergestellt werden. Fast jeder Griller in den USA hat sein eigenes Rezept für die Soße, Fertigprodukte kommen hier nur selten zum Einsatz.

Insbesondere in den Südstaaten der USA ist Barbecue längst nicht nur eine Zubereitungsmethode für Fleisch oder die Art zu würzen, sondern ein Lebensgefühl inklusive der passenden Esskultur. Man versteht darunter nämlich auch das gesellige Beisammensein mit stundenlangem Grillen, Unterhaltung, Musik und dem Genuss von allerlei alkoholischen Getränken. Es ist also ein Ausdruck der eigenen Identität der Südstaatenbewohner in den USA.

Um auch bei uns in Deutschland ein zünftiges BBQ feiern zu können, benötigt es den bereits angesprochenen, speziellen Grill. Er wird als Smoker oder Barbecue Smoker bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen verschließbaren Grill mit einer separaten Kammer für das Brennmaterial. In der Regel wird Holzkohle zum Feuern verwendet. Diese wird also in der separaten Brennkammer entzündet, anschließend wird der heiße Rauch durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem in die eigentliche Garkammer geleitet, wo sich das Grillgut befindet. Dieses gart also nicht – wie beim normalen Grillen – bei etwa 200 bis 300 Grad über dem offenen Feuer bzw. der glühenden Holzkohle, sondern bei einer deutlich geringeren Temperatur im heißen Rauch. Dadurch entwickelt das Grillgut einen besonderen Geschmack und wird durch das langsame Garen wesentlich zarter. Einziger Nachteil hier besteht darin, dass die Zubereitung im Smoker entsprechend länger dauert.

Testberichte und tolle Rezepte

Auf unserer Seite finden Sie ausführliche Testberichte und Beschreibungen verschiedener Grillgeräte, natürlich auch speziell für das Barbecue. Falls wir nun Ihr Interesse an dieser urigen Methode des Grillens geweckt haben, können Sie hier den dazu passenden Grill direkt zum besten Preis erwerben. Probieren Sie es doch einfach aus – wer einmal ein zünftiges Barbecue genossen hat, wird dies in Zukunft immer wieder haben wollen!

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10 fehler beim grillen

Die 10 häufigsten Fehler beim Grillen

Welche 10 Fehler werden beim Grillen am Häufigsten gemacht?

Gerade Anfänger machen im Frühling bzw im Sommer immer noch grobe Fehler, wenn Sie den Grill anmachen. Grillen bedeutet für viele Menschen ein absoluter Genuss, doch hierbei werden häufig Fehler begangen. Daher erläutert der folgende Beitrag die 10 häufigsten Fehler.

Fehler Nummer 1:

Unsicheren Standort wählen
Um die optimale Sicherheit zu gewährleisten, muss für den Grill ein ebener und fester Untergrund gewählt werden, damit er nicht umkippen kann. Zudem sollte der Abstand zu brennbaren Gegenständen ausreichend sein.

Fehler Nummer 2:

Brandbeschleuniger verwenden
Bild wie es richtig gegrillt aussiehtBrandbeschleuniger wie Spiritus oder Alkohol auf die Grillkohle zu gießen, davon wird unbedingt abgeraten. Es löst Rückzündungen und Verpuffungen aus. Dadurch kann eine riesige Feuerwand entstehen, was für alle sich in der Nähe befindlichen Personen sehr gefährlich werden könnte. Es ist sehr wichtig, stets spezielle Grillanzünder zu benutzen.

Fehler Nummer 3:

Die falsche Temperatur beim Grillen
Ein wichtiger Punkt, der beim Grillen beachtet werden sollte, ist die Temperatur. Hierbei muss bedacht werden, dass das verschiedene Grill-Gut auch unterschiedliche Temperaturen benötigt. Ein Beispiel sind Würstchen. Hier ist es ratsam, mit einer geringeren Temperatur zu beginnen und diese zum Ende hin langsam zu steigern, damit sie außen eine gleichmäßige, braune Kruste erhalten und innen gar sind. Bei Steaks hingegen darf die Temperatur gern höher sein, wobei sie natürlich nicht angebrannt sein sollten, denn dies ist grundsätzlich gesundheitsschädlich.

Fehler Nummer 4:

Gepökeltes Fleisch grillen
Gepökeltes Fleisch, beispielsweise Kassler, ist nicht zum Grillen geeignet. Der Grund hierfür ist, dass es mittels Nitritpökelsalz länger haltbar gemacht wurde. Bei einer starken Hitze reagieren diese Salze mit gewissen Proteinen, die im Fleisch enthalten sind, zu gesundheitsschädigenden Nitrosaminen. In hohen Mengen können diese sogar krebserregend sein.

Fehler Nummer 5:

Zu häufiges Wenden
Das zu häufige Wenden des Grillgutes gehört ebenso zu den Fehlern beim Grillen. Anfangs möchte das Fleisch gern anbacken, doch dies ist völlig normal. Es löst sich von ganz allein wieder vom Grill. Wenn es allerdings gewaltsam vom Rost entfernt wird, kann die Oberflächenstruktur beschädigt werden. Dies führt dazu, dass der Saft des Fleisches ausläuft und es dadurch trocken und zäh wird.

Fehler Nummer 6:

Mit der Gabel wenden
Die Grillzange ist nicht griffbereit und gern wird dann zur Gabel gegriffen. Dies ist ein Fehler, denn dadurch wird das Fleisch angestochen, wodurch der Fleischsaft wieder heraus läuft und das Grillgut trocken wird. Mit einer Zange passiert dies nicht und auch das Wenden des Grillgutes gelingt sehr einfach.

Fehler Nummer 7:

Mit Alufolie grillen
Das Grillen ohne Alufolie ist einfach gesünder, wenn man den Grill richtig bedienen kann. Denn wenn das heiße Fett in die Glut tropft, entstehen gesundheitsschädliche Stoffe. Dies sollte nicht durch Alufolie vermieden werden sondern

Fehler Nummer 8:

Das Fleisch auf dem Grill lassen
Fertig gegrilltes Fleisch sollte nicht auf dem Grillrost liegen bleiben. Der Grund ist, dass je dunkler die Oberfläche der gegrillten Lebensmittel wird, desto größer ist auch das Risiko, dass sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden.

Fehler Nummer 9:

Brennendes Fett auf dem Grill mit Wasser löschen
Zum Ablöschen der restlichen Glut kann Wasser oder Sand verwendet werden. Brennendes Fett hingegen darf keinesfalls mit Wasser gelöscht werden, denn dies kann eine Stichflamme auslösen.

Fehler Nummer 10:

Den Grill unbeaufsichtigt lassen
Der Grill sollte nie ohne Aufsicht sein, um Unfälle zu verhindern.

Fazit: Dies waren die wichtigsten Tipps, welche Fehler beim Grillen vermieden werden sollten, damit es auch wirklich zum Grillerlebnis wird.

bbq saucen für den besonderen geschmack

Wissenswertes über BBQ Saucen

Was wäre ein zünftiges Grillfest ohne die passenden Saucen? Erst sie machen aus dem Ganzen eine runde Sache und eignen sich sowohl als Beilage zum Fleisch als auch für das „Tunken“ von Brotstückchen, zum Beispiel Baguette oder auch Fladenbrot.

Besonders beliebt sind seit einigen Jahren die Barbecue Saucen, welche heutzutage zumeist mit BBQ abgekürzt werden. Ihre ursprüngliche Grundrezeptur stammt – wie so vieles andere beim Grillen – aus den USA. Die BBQ Sauce zeichnet sich generell durch ein rauchiges, würziges und herzhaftes Aroma aus, sie ist also weniger fruchtig als ein herkömmlicher Tomatenketchup, aber auch nicht so fleischig wie beispielsweise die bekannte deutsche Bratensoße.

In letzter Zeit ist das Sortiment an verschiedenen fertigen BBQ Saucen im Handel deutlich gewachsen. Es gibt nahezu keinen Hersteller mehr, der nicht gleich mehrere solcher Saucen anbietet. Dabei ähneln sich die Rezepturen sehr stark, man kann die BBQ Saucen heute also in verschiedene Kategorien einteilen. Wir haben uns die wichtigsten angeschaut und geben Tipps, wozu welche Sauce am besten passt:

BBQ Sauce Klassik

Der universell einsetzbare Klassiker – rauchig und würzig. Passt sowohl zu allen Fleischsorten als auch zu Fisch oder Gemüse. Tipp: Die klassische BBQ Sauce eignet sich auch sehr gut zum Marinieren des Grillguts.

BBQ Saucen mit Honig / Sweet BBQ Saucen

Ebenfalls sehr beliebt sind inzwischen BBQ Saucen, die Honig enthalten bzw. als „Sweet BBQ Sauce“ bezeichnet werden. Es handelt sich hierbei also um die süße Variante der klassischen Sauce, die insbesondere zu hellen Fleischsorten wie Schwein oder Geflügel passt. Auch zum Marinieren von Spare Ribs ist die Sauce sehr gut geeignet.

Chili BBQ Saucen

Chili BBQ Saucen sind der Renner bei allen, die es scharf mögen. Ob mit roten oder grünen Chilis, mit Cayennepfeffer oder mexikanischen Jalapenos – Schärfe ist hier Trumpf! Um den Geschmack nicht zu überdecken, sollten solche scharfen BBQ Saucen zu dunklen, kräftigen Fleischsorten gereicht werden.

Hickory / Smokey BBQ Saucen

Hier steht die Rauchnote im Vordergrund. Daher eigenen sich Hickory- bzw. Smokey BBQ Saucen sehr gut für langsam gegarte Fleischsorten, z. B. das berühmte Pulled Pork aus dem Smoker. Vorsicht: Die Saucen sind sehr würzig und sollten daher in kleinen Mengen probiert werden.

tolles Grillgut

Checkliste für Grillanfänger

Auch wenn man einen Profigriller damit sicherlich nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann, aber es gibt auch Leute, die eine Checkliste für Grillanfänger benötigen. Gerade wenn man vielleicht keinen Hobbygriller im eigenen persönlichen Umfeld hat, der einem zumindest mal die Grundsätze beibringen kann, wird es schwierig.

Aus diesem Grund haben wir eine Checkliste für Grillanfänger erstellt. Darin sollten sich die wichtigsten Dinge für einen gelungenen Grillabend oder eine tolle Grillparty finden. Dabei haben wir die Checkliste in drei Bereiche gegliedert. Einmal das, was unbedingt sein muss, dann das was sein sollte und zuletzt das was sein kann.

Das MUSS auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Sorgen Sie für eine saubere Grilloberfläche. Gerade wenn man den Grill nicht sehr häufig benutzt wird die Reinigung oftmals vernachlässigt. Aber die Fläche, auf der später das Grillgut zubereitet werden soll, muss sauber und frei von Grillresten sein. Es gibt gute Reinigungsmitte oder bei bestimmten Rostarten kann auch eine Stahlbürste zur Reinigung verwendet werden.
  2. Prüfen Sie vorher, ob noch genügend Gas in der Gasflasche ist, oder ob genügend Holz- bzw Grillkohle zur Verfügung steht. Denn wenn während des Grillens der Brennstoff ausgeht, ist das oft der worst case.
  3. Auch für Anzünder sollte man sorgen, denn Grillkohle ist schwer entzündbar und auf Brennspiritus oder anderen flüssigen Anzünder sollte man als Anfänger in jedem Fall verzichten!
  4. Checken Sie ab, ob das Grillgut und die Beilagen für die Gäste reichen! Rechnen Sie pro Person mit ca 300 Gramm Fleisch + nochmal 200 Gramm Beilage wie Salat oder Kartoffeln. Lieber etwas mehr als zu wenig, denn wenn der Grillmeister eine gute Arbeit abliefert, essen die Gäste gern einmal etwas mehr.
  5. Sorgen Sie dafür, daß der Grill die notwendige Betriebstemperatur erreicht hat und legen Sie erst dann das Grillgut auf. Eine Grillzange muss auch da sein, um die gegrillten Teile später wieder vom Grill zu nehmen.

Das SOLL auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Normalerweise braucht man bei gutem Grillgut keine extra Sauce dazu. Das Grillfleisch sollte gut gewürzt bzw länger eingelegt (mariniert) sein. Das Gemüse zumindest mal mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Gäste brauchen BBQ Sauce oder den gewöhnlichen Ketchup beim Grillen. Wenn solche Gäste dabei sind, dann sollte man denen auch einen Gefallen tun und für ein paar Grilldipps sorgen. Entweder selbstgemacht oder aus dem Supermarkt.
  2. Brot oder Knoblauchbaguette sind unserer Meinung auch nur ein SOLL beim Grillen. Im Gegensatz zum Salat, der auch in der Kategorie MUSS aufgeführt wird, muss man nicht unbedingt Brot dazu haben.

Das KANN auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Eine gegrillte Nachspeise ist auch nur ein KANN auf dieser Liste. Bestes Beispiel das auch Grillanfängern gelingt, ist wohl die gegrillte Banane oder die geröstete Ananas. Rezepte dazu findet man auf den passenden Webseiten für Grillrezepte.
  2. Getränke gehören natürlich auch dazu, aber die Auswahl kann der jeder für sich selber treffen.

6 Tipps zum veganen Grillen

Lecker vegan grillen: 6 Tipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich ein saftiges Steak auf dem Grill! Für viele Menschen gehören die wärmste Jahreszeit des Jahres und ein fleischlastiges Grillvergnügen untrennbar zusammen.

Doch viele wären überrascht, wie einfach und lecker es möglich ist, vegan zu grillen. Auch ohne Fleisch- und Milchprodukte muss man nicht auf den einzigartigen, rauchigen Geschmack von Grillgut verzichten!

Mit den folgenden 6 Grill-Tipps ist es gar kein Problem mehr, Fleisch, Milch, Käse und Co. vom Grill zu verbannen und dennoch gemütliche BBQ-Abende mit Familie und Freunden zu genießen.

  1. Tofuwürstchen & Co. als Fleischersatz wählen

Beim veganen Grillen landet kein Würstchen auf dem Grill – es sei denn, es handelt sich um ein Tofuwürstchen! Die Auswahl an Tofu-Produkten, die auch für den Grill geeignet sind, nimmt in den Supermärkten immer weiter zu.

Im Kühlregal findet sich von Würstchen bis hin zu Schnitzel alles, was das Grill-Herz begehrt. Gewürzt schmecken diese Tofu-Produkte ähnlich wie Fleischprodukte, so muss man das „Original“ nicht vermissen.

  1. Tofu und Gemüse marinieren

Wer beim veganen BBQ mehr als nur bereits betretene Pfade erkunden möchte, kann Tofu und Gemüse als Grillgut einsetzen, durch unterschiedliche Marinaden aufpeppen und Neues kreieren. Sojasoße oder Öle eigenen sich gut als Marinade-Basis.

Die Öle sollten hoch erhitzbar sein, wie beispielsweise Soja-, Erdnuss-, Raps- oder Kokosöl. Dazu können Kräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch u. v. m. – je nach Geschmack – hinzugefügt werden. Wer es exotischer mag, gibt Sesam oder Kokos hinzu. Für Schärfe eignet sich Chili.

  1. Bunte Spieße zusammenstellen

Wer es abwechslungsreich mag, kann bunte Spieße aus Tofu und Gemüse zusammenstellen und auf den Grill legen. Sind die einzelnen Bestandteile zudem unterschiedlich mariniert, sind aufregende neue Geschmackskombinationen möglich. Der Fantasie sind bei den Spießen keine Grenzen gesetzt. Als Gemüse eigenen sich Paprika, Pilze, Zwiebeln, Zucchini oder Auberginen besonders gut.

  1. Auf abwechslungsreiche Salate setzen

Auch beim Grillen mit Fleisch sind die Salate immer das zusätzliche Highlight. Ein gut gemachter Kartoffel- oder Nudelsalat kann beim BBQ schneller weg sein als das Grillgut. Gerade beim veganen Grillen lohnt es sich, auf abwechslungsreiche und gerne auch exotische Salate zu setzen. So vergisst jeder schnell, dass es so etwas wie ein Steak überhaupt jemals gegeben hat.

  1. Dips und Saucen selber machen

Wahrscheinlich hat die Zigeunersauce aus dem Supermarkt noch nie jemanden vom Hocker gerissen. Doch wenn das Fleisch der kulinarische Höhepunkt ist, werden Dips und Saucen oftmals vernachlässigt. Selbstgemachte Tomatensalsa, Humus oder Guacamole können das (vegane) Grillvergnügen auf eine ganz neue geschmackliche Ebene heben. Sie können zudem sowohl zu dem veganen Grillgut als auch zu den Salaten und frischem Baguette gegessen werden.

  1. Etwas Süßes zum Schluss anbieten

Die gute, alte Grillbanane, die den krönenden Abschluss vieler Grillabende bildet, kann ganz einfach mit veganer Schokolade zubereitet werden. Doch auch andere Obstsorten schmecken lecker, wenn man sie auf den Grill legt.

Geeignet sind zum Beispiel Ananas-Mango-Spieße, Aprikosen oder Pfirsiche. Verfeinern kann man das Grillobst mit Agavendicksaft oder Kokosstreuseln. Dazu gereicht werden gerne Sojaeis oder –joghurt.

Mit diesen 6 Tipps kann beim veganen Grillen also nichts mehr schief gehen! Zum Weiterlesen: Auf Zentrum der Gesundheit oder in dem E-Book„Grillen vegan“ von veganic.de finden sich zahlreiche, leckere Grillrezepte für das vegane Sommer-BBQ.

Grillen mit Kaffee

Hallo mein Name Sammy Zimmermanns und ich schreibe normalerweise auf Kaffee-freuen.de. Meine Leidenschaft, das liegt der Name meines Blogs schon nahe, ist der Kaffee. Danach kommt direkt das Grillen, was liegt also näher, als beide Hobbys miteinander zu verbinden? Sie denken, das geht nicht? Hier kommt der Beweis.

Normalerweise kennen wir Kaffee als Muntermachergetränk, das uns hilft den Morgen oder den Nachmittag zu überstehen. Es gibt aber auch einige Rezepte indem man Kaffee auch als Gewürz verwenden kann. Heute möchte ich Ihnen ein spezielles Grillrezept mit Kaffee als Gewürz vorstellen. Denn Sie können Kaffee perfekt für einen Rub verwenden.

Was ist eine Rub?

Ein Rub ist eine spezielle Gewürzmischung, mit dem Sie das Grillgut noch vor dem Grillen einreiben. Daher auch der Name, der aus dem englischen stammt von „to rub“, was so viel wie reiben bedeutet. Wichtig hierbei ist, dass Sie dafür trockene Gewürze bzw. getrocknete Kräuter benutzen, die so gut wie keine Feuchtigkeit haben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier unendlich und verleihen dem Fleisch eine besondere Geschmacksnote. Das Grillen verstärkt noch die Aromen des Rubs zusätzlich.

Kaffee-Rub Rezept & Zutaten

(für 5 bis 8 Steaks)

  • 2 Eßlöffel Kaffeebohnen (Espressoröstung)
  • zwei Teelöffel Salz
  • zwei Teelöffel brauner Rohrzucker
  • zwei Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • zwei Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • ein Teelöffel Kümmel
  • ein Teelöffel Koriandersamen
  • ein Teelöffel Kakao
  • ein wenig Worcestersauce
  • zwei Zehen gehackten Knoblauch
Zubereitung

Die Zubereitung des Kaffee-Rubs ist denkbar einfach, nehmen Sie eine kleine Schüssel und einen Mörser und geben Sie die Kaffeebohnen, das Salz, den Zucker, das Paprikapulver, den schwarzen Pfeffer, den Kümmel, Koriandersamen und den Kakao rein. Nun verkleinern Sie alles mit dem Mörser zu einem feinen Pulver. Das Ganze wird dann zunächst luftdicht verpackt.

Im nächsten Schritt kommen wir zu dem Fleisch. Benetzen Sie es ein wenig mit Worcestersauce und dem gehackten Knoblauch. Danach schreiben Sie das Fleisch zusätzlich mit dem Kaffee-Rub ein. Die Steaks sind jetzt fertig gewürzt und können nun auf dem Grill. Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit.