Vorteile eines Gasgrills

Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Modern Times: rauchige Würze für den Gasgrill

Gas oder Kohle? Welche Ressource beim Grillen besser ist, kann zu heißen Diskussionen führen. Beide Varianten kennen Fürsprecher und Gegner. Vorzüge und Nachteile lassen sich für beide Konkurrenten im Garten-Center finden. Manches Mal spielen die persönlichen Vorlieben eine untergeordnete Rolle. Dann muss sich sogar der Grill-Meister mit einer ausgeprägten Schwäche fürs offene Feuer fragen: Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Grenzen, Regeln und Hürden

Das Leben ist von Regeln geprägt. Ein Barbecue mit lodernden Flammen und glühenden Kohlen ist nicht überall erwünscht. Campingplätze, Schrebergärten, Mehrfamilienhäuser: Mit Blick auf die Brandgefahr oder die Geruchsentwicklung werden Holz und Kohle tabuisiert. Wer bisher um den Gasgrill einen weiten Bogen geschlagen hat, wird sich in diesen Situationen mit der modernen Technik anfreunden. Wahrhaftige Holzkohle-Fans nehmen diese Herausforderung gerne und fragen sich: Welche Nachteile hat ein Gasgrill? Ganz oben in den Contra-Charts rangiert der Mangel an rauchigen Noten bei den zubereiteten Speisen. Zudem hängt das Herz an dem urigen Ambiente, das vom offenen Feuer ausgeht. Hier gibt es doppelt gute News: Beide Defizite lassen sich galant ins Positive umkehren.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt

Während der Zubereitung werden Steaks, Gemüse und anderes Grillgut vom Rauch der Holzkohle umgarnt. Dieses typische Aroma möchte kaum ein Barbecue-Fan vermissen. Allerdings muss sich dieser Geschmack nicht aus dem Verfahren ergeben. Der Schlüssel zum Genuss können auch Gewürze sein, die das vorbereitete Grillgut mitbringt:

– Geräucherter Paprika
– Geräucherter Pfeffer
– Hickorysalz
– Fleur de Sel de Chardonnay

Aromatische Schoten werden getrocknet und gemahlen. Anschließend wird Eichenholz für die behutsame Veredelung verwendet. So wird der warme, fruchtige und leicht süßliche Charakter um eine rustikale Rauchnote bereichert. Geräucherter Paprika, beispielsweise von der Traditionsmarke El Avion, ist aus der spanischen Küche nicht wegzudenken. Für die Vorbereitung des Grillguts eignet sich dieses Gewürz ebenso wunderbar wie für Gulasch oder Schmorgerichte.

Eine innovative Idee kommt von dem Gewürz-Spezialisten Spice for Life. Schwarzer Urwaldpfeffer aus Südindien wird in einem aufwendigen und schonenden Verfahren geräuchert. Während der rauchige Charakter bei Paprika sehr präsent ist, wirkt er bei der pfeffrigen Bio-Delikatesse sehr fein. Dieser edle Gewürz-Joker empfiehlt sich für den Akt mit der Mühle, bevor das gegrillte Steak serviert wird.

Bei der amerikanischen Barbecue-Runde ist der Griff zum Hickorysalz eine Selbstverständlichkeit. Hochwertige Varianten werden mehrere Tage geräuchert, wofür Hickoryholz verwendet wird. Günstige Varianten vom Smoked Salt werden schlichtweg mit Raucharomen versetzt. So oder so: Beim Grillen mit Gas wirkt dieses Basic wahre Wunder. Vor allem vegetarische Grillspezialitäten erhalten dank der salzigen Brise erfreulich viel Pepp.

Für wahrhaftige Geschmacksexplosionen empfiehlt sich ein französisches Finish: Fleur de Sel Chardonnay zählt zu den edelsten Gewürzen der Gourmet-Küche. Meersalz wird über einem Eichenfass geräuchert, das zuvor für die Weinproduktion verwendet wurde. So nehmen die Salzkörner sowohl die Aromen des Rauchs als auch die Chardonnay-Noten an.

Feurige Tafelrunde im Freien

Die Gewürz-Tipps können die Karten beim Für & Wider neu mischen. So lohnt sich vielleicht doch ein Blick auf den Test & Preisvergleich von Gasgrills. Einige Gasgrill-Modelle eignen sich für das Räuchern von Forellen und für die Zubereitung typischer BBQ-Spezialitäten aus den USA. Und wie stets ums Ambiente? Ein Tischkamin im ansprechenden Design sorgt auch dann für Gemütlichkeit, wenn der Grill-Meister bei Antipasti am Rotwein nippt.

Steak perfekt gegrillt

Das perfekte Grillfleisch – Tipps zu Einkauf und Zubereitung

Fleisch spielt beim Grillen eine zentrale Rolle. Saftige Steaks, feinste Fleischspieße oder leckere Geflügelteile bilden die Grundlage jedes Grilltellers. Damit der Verzehr zum Geschmackserlebnis wird, sind jedoch mehrere Faktoren entscheidend. Vom Einkauf über die Vorbereitungen bis hin zur Grillphase muss alles stimmen. Mit ein paar Tipps wird das Vorhaben erleichtert und der Grillgenuss unvergleichlich.

Frische und Qualität

Fleisch ist ein empfindliches Lebensmittel. Nicht nur die Kühlkette muss bis zur Zubereitung penibel eingehalten werden, um die Qualität zu wahren. Bereits beim Schlachter muss alles richtig gemacht werden, um ein Höchstmaß an Geschmack und Aroma zu sichern. Und Grillmeister, die auf exklusive Qualität wert legen, beziehen auch die Aufzucht und Haltung der Tiere in ihre Kaufentscheidung ein. Schließlich hängt die Fleischqualität maßgeblich von den Lebensumständen und der Fütterung der Tiere ab. Umso stressfreier sie gehalten und umso gesünder sie ernährt werden, desto besser der Fleischgeschmack. Um von einem ausgezeichneten Grundprodukt zu profitieren, ist der Einkauf beim Metzger des Vertrauens ratsam.

Schweinefleisch frisch

In jeder Region gibt es Metzger mit einem hervorragenden Ruf. Dazu gehören auch die Zulieferer von Edeka. Wer bereits an den Frischetheken der Lebensmittelkette eingekauft hat, wird festgestellt haben, dass die dort angebotene Ware stets frisch und hochwertig ist. Da Edeka über zahlreiche selbstständige Händler und Filialbetriebe verfügt, unterscheidet sich das Sortiment lokal. So führt als Beispiel der Edeka Wucherpfennig in Hannover Fleisch aus Niedersachsen, das regional produziert wird. Das Fleisch stammt von Tieren aus artgerechter Haltung auf umliegenden Bauernhöfen. Durch diese regionale Ausrichtung des Fleischbezugs kann national eine hohe Qualität gewährleistet werden. Kurze Transportwege sichern darüber hinaus die Frische. Grundsätzlich sollte beim Kauf auf die Fleischfarbe geachtet werden, die in Sachen Frische ein eindeutiger Indikator ist. Während Rindfleisch intensiv rot und Schweinefleisch kräftig rosarot sein muss, ist bei Lammfleisch auf eine hellrote und bei Kalbfleisch sowie Geflügel auf eine hellrosa Farbe zu achten. Eine feine Marmorierung ist bei sämtlichen Fleischsorten außer Geflügel entscheidend und die Grundlage für saftiges, zartes Grillfleisch. Das enthaltene Fett ist unverzichtbar, ansonsten wird das Grillgut trocken.

Die Vorbereitung

Da dünne Fleischscheiben auf dem Grill schneller austrocknen, sollten Steaks und Co. mindestens eine Dicke von zwei Zentimetern aufweisen. drei Zentimeter dickes Fleisch wird besonders saftig. Wer auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Geschmacksverstärker verzichten möchte, legt Fleisch selbst ein. Insbesondere in abgepackten Produkten sind derartige Zusatzstoffe häufig zu finden. Bei Metzgern und an Frischetheken lohnt es sich die Zusammensetzung der Marinade vorab zu klären. Mit einfachsten Mitteln wie Knoblauch, Sojasaucen, Öl, Senf und anderen Zutaten fällt das Einlegen auch Zuhause leicht. Rezepte für Marinaden gibt es reichlich. Fleisch stets am Vorabend einlegen, damit Gewürze und Aromen ausreichend Zeit zum Einziehen haben.

Fleisch richtig grillen  Steak perfekt gegrillt

Ein entscheidender Fehler, den viele Grillliebhaber machen, betrifft die Grilldauer. Liegt das Fleisch zu lange auf dem Grillrost leidet nicht nur der Geschmack sondern auch die Qualität. Grundsätzlich gilt: Pro Zentimeter Fleischdicke reichen in der Regel zwei Minuten grillen von jeder Seite. Ein Steak mit zwei Zentimetern Dicke sollte demnach nicht länger als vier Minuten gegrillt werden. Abhängig von Fleischsorte, Grill und Hitze kann die Dauer variieren. Ein originelles Aroma erhält Grillfleisch durch Kräuter. Zweige von Gewächsen wie Rosmarin oder Thymian eine Stunde vor dem Grillen in Wasser einlegen, damit diese die starke Hitze des Grills überleben. Anschließend abtropfen lassen und direkt neben das Fleisch in die Aluschalen legen. Während dem Grillvorgang gehen die Aromen auf das Fleisch über. Der krönende Abschluss des Geschmacks gelingt mit Rinde von Kirschbäumen oder Eichen, die direkt in die Glut zur Kohle oder den Briketts gelegt wird.

Bildquelle: Hans (Hans Braxmeier), Maddox74 (Holger Langmaier) pixabay.com

 

Grillseminare in Bonn von GasProfi24

Grillseminare in Bonn von GasProfi24

 

Moderne Gasgrills bieten dank zahlreicher Features und Funktionen, so zum Beispiel die Infrarot-Sizzle-Zone von NAPOLEON Gourmet Grills ungeahnte Möglichkeiten für die Zubereitung leckerer Gerichte. Doch was nützen einem diese Features und Funktionen moderner Gasgrills, wenn man eigentlich doch immer nur die Grillklassiker wie Würstchen oder Koteletts auf den Rost legt? Grillwurst und Co. sind auch in Ordnung, aber mit den heutigen Geräten und dem passenden Grillzubehör (Tipp: tolles Grillzubehör bei IKEA) lassen sich mit kleinen Tipps und Tricks noch ganz andere Gerichte auf den Tisch zaubern. Haben Sie zum Beispiel schon einmal Wood Chips ausprobiert? Oder wissen Sie welche Grillsaucen Ihrem Gericht noch den letzten Schliff verpassen? Lernen Sie dies und noch sehr viel mehr Tricks von echten Grillprofis. Aufgrund genau dieser Fragen und Neuerungen hat sich das Unternehmen BonnGas/GasProfi24, Anbieter von Produkten rund um das Thema Gas offline als auch online, 2013 dazu entschlossen auf dem Firmengelände eigene Grillseminare in Bonn anzubieten.

Genial grillen
Genial grillen

Anfänger oder fortgeschrittener Griller – Jeder ist willkommen

Grillprofis, wie Andreas Rummel und Stefan Madeheim zeigen Ihnen nicht nur den richtigen Umgang mit den Geräten, sondern auch welche Lebensmittel sich mit der richtigen Zubereitung auf den Geräten veredeln lassen. Ihnen wird von den Grillexperten, sowohl einfache als auch anspruchsvolle Techniken vermittelt, die Sie schnell zum Grillkönig werden lassen. In der Planung der Grillseminare legte das Unternehmen BonnGas/GasProfi24 Wert darauf zunächst eine Art Einsteigerkurs zu entwickeln, auf dessen Grundlage weitere Kurse angeboten werden konnten, zum Beispiel für Fortgeschrittene oder auch zu speziellen Themen. Der Einstiegskurs mit Andreas Rummel unter dem Titel „Genial Grillen“ entstand aus dieser Überlegeng heraus. Als weiterführende Seminare werden die Seminare „Kölsches Fingerfood vom Grill“ und „Fleisch satt“ mit Stefan Madeheim angeboten. Während das Seminar „Kölsches Fingerfood vom Grill“ das kölsche Grundgesetz mit leckeren kleinen Köstlichkeiten vom Grill zelebriert, dreht sich das Grillseminar „Fleisch satt“ rund um das Thema Fleisch. Lernen Sie die verschiedenen Fleischsorten, die Schnitte und ihre Zubereitung kennen.

Egal ob Sie nun Anfänger oder schon erfahrener Griller sind – aus den Grillseminaren von GasProfi24 kann jeder Griller etwas mitnehmen:

 

  • Finden und kennen Sie den richtigen Garpunkt des Grillguts.
  • Welche Lebensmittel lassen sich auf dem Grill zubereiten
  • Vorbereitung des Grillabends.
  • Welches Grillzubehör ist sinnvoll?
  • usw.
Zutaten grillen
Zutaten grillen

 

Lernen Sie die richtigen Techniken und Handgriffe kennen mit denen Sie zum Grillkönig werden. Kommen Sie zu den Grillschulungen von GasProfi24 und freuen sich auf eine ereignisreiche Veranstaltung.Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames Grillevent, von dem Sie noch lange erzählen werden. Weitere Informationen zu den GasProfi24 Grillseminaren in Bonn finden Sie hier.

Pferdefleisch grillen

Bevor ich zum Thema Pferdefleisch auf dem Grill komme, will ich erst mal ein wenig Licht ins dunkel bringen, was bei dem aktuellen Pferdefleischskandal eigentlich der Skandal ist.

 

Der Handel kann erst mal gar nichts dazu. Vielmehr die Produzierenden Unternehmen die Lebensmittel herstellen haben den schwarzen Peter. Wahrscheinlich sogar noch ehr die Lieferanten, die diese Firmen beliefern. Der Hersteller haben wohl was die Beschaffung des Fleisches angeht entweder keine ausreichende Qualitätskontrolle oder sie kaufen bewusst Pferdefleisch, weil es einfach günstiger ist.

 

Die Unternehmen die das Fleisch produzieren (Schlachtung und Weiterverarbeitung) haben mehr oder minder absichtlich Pferdefleisch eingekauft und Verarbeitet weil es einfach günstiger als Rind und Schwein ist. Der eigentliche Skandal ist, das sie das nicht kommuniziert haben und vor allem, das nicht klar ist, ob das verarbeitete Fleisch überhaupt für den Verzehr frei gegeben war. Den wie auch bei Rind, Schwein und Geflügel kann es sein, das durch Medikamente die das Tier in seinem Leben verabreicht bekommen hat es nicht mehr für den Verzehr frei gegeben werden kann.

 

Kommen wir zum Pferdefleisch selbst. Ein tolles Fleisch! mit dem man sehr gut arbeiten kann. Wenn es bei uns zum Beispiel einen Sauerbraten gibt, wird dieser nach dem original rheinischem Rezept mit Pferdefleisch zubereitet. In Duisburg, Moers und Gelsenkirchen gibt es Pferdemetzger die über die Stadtgrenzen hinaus einen vorzüglichen Ruf haben. Hier gibt es Fleischklöpse, Sauerbraten, Wurst und alles aus leckerem Pferdefleisch.
Pferdefleisch wird in der Regel wie Rindfleisch zubereitet, auch wenn die Garzeiten meist kürzer sind, da Pferdefleisch grundsätzlich zarter ist. Wegen seines geringen Fettgehaltes tendiert es zum Austrocknen. Pferdefleisch ist rot bis dunkelrot und von fester Konsistenz. Fleisch von jungen Pferden ist hellrot und schmeckt nur leicht anders als Rind. Erst das Fleisch älterer Pferde hat die charakteristisch dunkle Farbe und den unverkennbaren, typischen Geschmack. Je älter das Tier, desto zarter ist sein Fleisch. Pferdefleisch ist reich an Eisen und sehr fettarm. Pferdefleisch kann man wunderbar auf dem Grill zubereiten:

4 Beefsteaks vom Pferd (Filetsteaks oder Rostbraten)

Zutaten: 60 g Butter, Petersilie, Zitrone, Essig, Salz, Pfeffer
Zubereitung:

  • Die Steaks auf den heißen Grill legen und ohne Salz auf beiden Seiten braten.
  • Die Steaks mit Butter und gehackter Petersilie servieren. Je nach Geschmack kann noch Salz, Pfeffer, ein Spritzer Zitrone oder Essig verwendet werden.
  • Als Beilage eignen sich Pommes Frites oder Kressesalat.

Pferdespieß mit pikanter Tomatensauce

Zutaten für 4 Personen:
600 g Fleisch zu Grillen

  • 150 g fetten oder bunten Speck
  • 1 große Zwiebel, 1 Paprikaschote, 1 bis 2 Gewürzgurken
  • 4 Eßlöffel Tomatenketchup, 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 1 Eßlöffel herbe Konfitüre (Sauerkirsch oder Preiselbeer)
  • 1 Eßlöffel Butter, 1 Eßlöffel geriebene Zwiebel, 1/2 Tasse Kaffeesahne

Zubereitung:

  • Das Fleisch und die Zutaten in Würfel oder dünne Scheiben schneiden und abwechselnd auf einen Spieß stecken.
  • Die vorbereiteten Spieße mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
  • Die Butter leicht bräunen und die geriebene Zwiebel anschwitzen.
  • Konfitüre, Tomatenketchup und Zitronensaft hinzugeben und gut verrühren.
  • Die Soße unter ständigem rühren kurz aufkochen lassen und dann die Kaffeesahne zugeben.
  • Das Braten der Spieße erfolgt entweder in einer Pfanne mit Fett (wenden nicht vergessen) oder auf dem Grill (Holzkohle oder auch Mikrowelle).
  • Die fertigen Spieße mit der pikanten Soße anrichten.
  • Als Beilage eignen sich Reis oder Pommes Frite gemeinsam mit einem bunten Salat.

Weiterführende Informationen zum Thema Pferdefleisch gibt es bei derwesten.de, Spiegel.de bei Wikipedia und hier.

 

 

das perfekte Steak – Fleisch und Zubereitung

Das perfekte Steak zu braten oder zu grillen ist nicht unbedingt einfach, unsere kleine Steakkunde zeigt die richtige Auswahl des Fleisches und die richtige Zubereitung in 5 Schritten.

1. Wo Steak drauf steht ist kein perfektes Steak drin

Minutensteaks sind keine Steaks! Es kommt auf die dicke des Steaks an und die richtige Position, aus der es geschnitten wurde. Minutensteaks z.B. sind aus der Hüfte geschnitten, grobporig und viel zu dünn. Auch abgepackte Steaks vom Discounter sind nicht das richtige Ausgangsmaterial, sie sind in der Regel nur 2-3 cm dünn geschnitten. Wenn man das Fleisch auspackt und graue oder braune Stellen hat, dann sind diese Stücke schon zu lang gelagert. Fleisch sollte immer durch und durch rot sein.
Das perfekte Steak ist aus dem Roastbeef geschnitten und ein damit ein Teil der Rückenlende, mit Fett leicht überzogen und verfügt über eine schöne Maserung. Ein Steak sollte 3 – 5 dick sein bevor es in die Pfanne kommt. Also, kaufen sie Ihr Steak an der Frischetheke, frisch abgeschnitten von einem schönen Stück Roastbeef.

2. Das perfekte Steak vorbereiten

Das Fett nicht abschneiden und das Fleisch nicht würzen! Fett ist der Geschmacksträger bei Fleisch, lassen sie es bei dem Braten oder Grillen dran. Es kann immer noch auf dem Teller abgeschnitten werden. Das Fleisch leicht parieren (kleine Anleitung bei Youtube ), also mit der Schneitdfläche auf das Fleisch klopfen um die oberen Fasern zu zertrennen. Wenn das Steak jetzt mit Pfeffer gewürzt würde, würde der Pfeffer nur in der Pfanne verbrennen und Bitterstoffe freisetzen. Das perfekte Steak wird vor dem Braten lediglich gesalzen.

3. Die richtige Hardware und Software um das Steak zu braten

Wer sein Steak auf dem Herd zubereitet, greift zur beschichteten Teflonpfanne. Was die Zubereitung angeht, gehe ich jetzt gar nicht auf das Thema Gusseisern ein (Glaubensfrage), Zielsetzung ist es, das das Fleisch nicht ankleben kann. In die Pfanne kommt keine Butter, kein Butaris und auch kein Olivenöl. Da man ja das Fleisch schmecken möchte nehme ich geschmacksneutrales Keim- oder Pflanzenöl.
Wichtig ist das anbraten. Der Fleischsaft soll erhalten bleiben und die Poren müssen sich verschließen. Deshalb erfolgt das Anbraten mit möglichst hoher Hitze. Das gleiche gilt für das perfekte Steak vom Grill.

4. Die Garzeit des perfekten Steaks

Es kommt drauf an, wie der Gast sein persönlich perfektes Steak bestellt hat. Um eine schöne Kruste hinzubekommen, braucht es je Seite nur 1-2 Minute(n) mit größtmöglicher Hitze cross anzubraten. Grundsätzlich wird ein Steak nicht mit einer Gabel gewendet, also angestochen. Gerne aber mit einer ordentlichen Grillzange. Mit der zweiten Seite kommen Thyminan, Knoblauch und andere frische Kräuter in die Pfanne. Spätestens jetzt – sollte der Backofen vorgeheizt sein (180 Grad) oder – die kohlefreie Stelle auf dem Grill frei sein. Das Fleisch kommt nun für 8 – 10 Minuten in diese Ruheposition. Wer es in der Küche macht, sollte das Steak auf Brot legen, so ist sichergestellt, das das perfekte Steak nicht zu lang im Fett und im eigenen Sud lagert.
Gar ist das Steak, wenn man mit dem Daumen in das Fleisch drückt und es dem gleichen Gefühl entspricht, als wenn man in seinen Handballen drückt. Je lockerer das Steak ist, je mehr ist es Blutig, wenn das Steak härter ist, ist es durch.
Anschließend kommt das Steak noch einmal bei heißer Butter in die Pfanne und wird von jeder Seite noch einmal 30 – 45 Sekunden in der Butter und frischen Kräutern angebraten.

5. Die richtigen Steakbeilagen

Den Teller mit frischem Salat dekorieren und mit einem guten Olivenöl und etwas Zitronensaft beträufeln. Das perfekte Steak dazugeben und seinem Gast servieren. Fertig ist das perfekte Steak.

Rückblick: die Grillsaison 2012

Es gibt für alles einen Jahresrückblick, natürlich auch fürs Grillen. Eine 2012er-Umfrage unter uns deutschen brachte die folgenden Daten zu Tage.

80% der Männer grillen selbst und lassen niemanden oder nur ungern andere das Fleisch auf dem Grill zubereiten. 2/3 der befragten Frauen finden diese Rollenteilung wohl ganz in Ordnung und kümmern sich in der Regel um Beilagen, Salate und Co. 43% der Männer sind fest der Überzeugung, dass die Zubereitung der Beilagen Frauensache ist 🙂

Wo wir gerade bei Fleisch sind, das macht im Schnitt 50% des durchschnittlichen bundesdeutschen Grilltellers aus. 90% aller Befragten grillen wohl regelmäßig die gute alte Bratwurst, 50% grillen regelmäßig Steak. Am liebsten legen wir deutschen Schweinefleisch auf den Grill, gefolgt von Geflügel, Gemüse und Rindfleisch. In der Natur der Sache liegt es wohl das Tofu, Lamm und Fisch seltener auf dem Grillrost landen. Frauen tendieren übrigens zu fettarmen Geflügel und gegrilltem Gemüse. Wir Männer sehen das anders und bevorzugen auch mal das etwas fettigere Stück Fleisch.

Was mich wundert ist die Tatsache, dass die 1500 Teilnehmer der Studie von Lidl nur auf 13 Grill-Sessions pro Jahr kommen. Wenn sie dann aber den Grill gefunden haben, ist es in der Regel ein Holzkohlegrill. Danach kommen Elektrogrills und dann erst die Gasgrills. Gegrillt wird im eigenen Garten oder bei Freunden, weniger oft auf öffentlichen Grillplätzen und Wiesen.

45% der deutschen grillen am liebsten mit der Familie, nur 13% nur mit dem Partner. 40% sagen das Grillen mit guten Freunden am meisten Spaß macht. 30% der Männer und knappe 20% der Frauen würden gerne mal etwas ausgefallenes auf dem Grill haben. Genannt wurden hier Känguru, Bison oder Krokodil als Grillfleisch.

Wenn wir uns mal die Grill News.de anschauen, so kommen auf folgende Daten:

Die Webseite grill-news.de ist am 10. April 2012 an den Start gegangen, konnte bis heute 30.000 Besucher verzeichnen die insgesamt 85.000 Seiten abgerufen haben. Für die 110 Artikel in 15 Kategorien schon mal eine anständige Leistung.

10% aller Seitenaufrufe gehen an meinen Test der Grillthermometer, anschließend kommt der Rössle Kugelgrill, der Service Artikel zur Lackreparatur und dann kommt erst der erste Rezeptbeitrag. Den meisten Traffic hatte ich natürlich über Google, gefolgt von Facebook, dem Grillsportverein und dann kommt schon (was mich echt freut) Disturbed Cooking und Burgerliebe. Klar, da liegen noch einige zwischen aber die letzten beiden lese ich selbst regelmäßig und es dürfte für die beiden einfach mal eine Bestätigung sein, das sie sehr sehr viel richtig machen!

Ich selbst wiege auch nach diesem Jahr immer noch so viel wie vorher, weitere Details werden nicht verraten 🙂 2 mal Pulled Pork habe ich gegrillt und gefühlte 12 mal Burger, insgesamt würde ich sagen, bin ich dieses Jahr auf 35 Grill Session gekommen. Bildmaterial: © PeJo – Fotolia.com