So gelingt der perfekte Burger auf dem Grill! (Teil 1)

Grillen vor 20 Jahren

Schweinesteaks, Rindersteaks, vielleicht noch ein paar Hähnchenteile und die altbekannten Bratwürste – das sind die üblichen „Verdächtigen“, die bei uns zu Hause auf dem Grill landen. Schön und gut, und sicher macht Grillen mit den Steaks, Würstchen und Co. auch Spaß, doch manchmal muss es einfach etwas anderes und etwas ausgefallener sein.

Natürlich können wir wieder mit den bekannten Alternativen um die Ecke kommen – nämlich mit Fisch, Gemüse, Obst usw. Doch für viele muss es einfach Fleisch sein, anders wird eine zünftige Grillparty einfach nicht zum Vergnügen.

Unser Tipp: Warum grillen Sie nicht einfach mal saftige und deftige Hamburger oder Cheeseburger? Das geht auf dem Grill ganz einfach, und die Burger schmecken viel besser als aus der Pfanne bzw. dem Ofen. Worauf Sie beim Grillen von Burgern achten müssen, das erfahren Sie hier.

Warum Burger auf dem Grill machen?

Normalerweise wird das Brötchen eines Burgers nur kurz aufgewärmt, das Patty (also die Fleischauflage) in der Pfanne gebraten und alle anderen Zutaten kommen kalt auf den Burger. Allerdings wird diese Kombination mit der Zeit etwas langweilig.

Die Alternative heißt: Wir bereiten den Burger auf dem Gasrill zu. Hier wird er saftiger, erhält kräftige Raucharomen und Röststoffe und schmeckt dadurch einfach herzhafter. Mit etwas Vorbereitungsarbeit und den richtigen Zutaten ist das ganz einfach!

Die einzelnen Bestandteile des Burgers

Grundsätzlich setzt sich ein guter Burger (wir nehmen in diesem Fall den beliebten Cheeseburger als Referenz) aus den Komponenten Bun (Brötchen), Patty (Fleisch), Käse und den kalten Salat- bzw. Gemüsebestandteilen nach Wahl zusammen. Letztere können beispielsweise Kopfsalat, Gurke, Zwiebelringe und Tomaten sein. Hinzu kommen dann noch Ketchup, Mayo, Senf oder diverse Saucen – ganz nach den persönlichen Vorlieben.

Hier unsere besten Tipps zu den einzelnen Bestandteilen:

Das Burgerbrötchen (Bun)

Für uns, die wir den perfekten Burger zubereiten wollen, stellt sich zunächst die Frage, ob wir dazu ein gekauftes Hamburgerbrötchen verwenden wollen, oder ob wir dieses lieber selbst herstellen sollten. Grundsätzlich spricht nichts gegen gekaufte Brötchen, wenn eine hochwertige (und meist etwas teurere) Sorte gewählt wird.

Der Grund: Die Hamburgerbrötchen selbst zu machen, ist eine relativ zeitaufwändige Angelegenheit, außerdem gelingen sie nicht immer so, wie man es gerne hätte. Die im Handel befindlichen, qualitativ hochwertigen Buns haben dagegen bereits die passende Konsistenz und schmecken in Form des fertigen Burgers sehr gut, wenn man bei der Zubereitung einige Kniffe beachtet.

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Auf Qualität achten!

Sie sollten auf keinen Fall die billigsten Hamburgerbrötchen im Handel wählen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen sind diese für einen richtig guten Berger zu klein, meist fehlt darauf auch der Sesam. Auf der anderen Seite schmecken die besonders billigen Hamburgerbrötchen meist recht süßlich, was für viele Hamburgervarianten ungeeignet ist. Auch die Konsistenz überzeugt nicht immer, viele billige Buns sind einfach zu trocken und bröselig. Hochwertige Brötchen bekannter Marken (zum Beispiel von Golden Toast) dagegen sind sorgfältiger hergestellt, mit Sesam bestreut und weisen einen wesentlich größeren Durchmesser auf. Damit eignen sie sich auch für besonders reichhaltig belegte Burger.

Am wichtigsten ist es jedoch, bei der Zubereitung bzw. Vorbereitung des Burgerbrötchens einige Ratschläge zu befolgen. Hier unsere Tipps: Geben Sie das Burger Brötchen niemals zum Aufwärmen einfach in den Backofen. Egal, wie niedrig die Temperatur gewählt wird, das Brötchen wird hierbei immer trocken und hart.

Viel besser ist es, das Brötchen kurz vor der Zubereitung des Burgers aufzuschneiden und mit den Schnittflächen kurz auf den Grillrost zu legen. Legen Sie es jedoch nicht direkt über die Flamme, sondern in einen indirekten Bereich. Auch auf einer Grillplatte lassen sich die Brötchenhälften sehr schön anrösten. Extratipp: Wenn Sie die Schnittflächen vorher mit etwas Butter bestreichen, wird das Bun noch leckerer und knuspriger! Allerdings mag nicht jeder sein Burgerbrötchen knusprig und angeröstet. Daher gibt es Alternativen:

Sie stehen auf Burger wie im Fast-Food-Restaurant? Dann sollten Sie eine Mikrowelle verwenden. Hierbei werden die Schnittflächen nicht knusprig, dafür bekommt das ganze Brötchen eine weiche, aber nicht krümelige Konsistenz. Achten Sie jedoch darauf, das Brötchen nicht mehr als ein paar Sekunden (je nach Leistung der Mikrowelle ca. fünf bis zehn Sekunden) in der Mikrowelle zu erwärmen, andernfalls wird es auch dort trocken und hart.

Das perfekte Patty (Fleischauflage)

Kommen wir nun zu der mit Abstand wichtigsten Komponente jedes Burgers: der Frikadelle bzw. der Fleischauflage – in der Fachsprache auch Patty genannt. Zunächst einmal muss in diesem Zusammenhang mit einem Vorurteil aufgeräumt werden. Das Fleisch, welches als Scheibe auf den Burger kommt, hat mit einer herkömmlichen Frikadelle nur sehr wenig zu tun. Denn während die Frikadelle unter Zugabe von eingeweichten Brötchen, Zwiebeln, Eiern etc. zubereitet wird, besteht ein echtes Hamburgerpatty ausschließlich aus reinem Rinderhackfleisch, lediglich mit etwas Pfeffer und Salz gewürzt. Das Würzen kann dabei entweder vor dem Braten, während dem Braten oder auch danach erfolgen.das-perfekte-patty-fuer-den-burger

Pattys kaufen oder selbst machen?

Im Handel gibt es eine riesengroße Auswahl verschiedenster Hamburgerpatties zu kaufen, meist in Form von Tiefkühlware. Einige Lebensmitteldiscounter, zum Beispiel Aldi und Lidl, bieten inzwischen jedoch auch frische Hamburgerpatties im Kühlregal an. Nun stellt sich die Frage, ob man sich nicht die Arbeit des Selbstmachens ersparen sollte und einfach ein fertiges zum Grillen nimmt.

Unsere Meinung: Tun Sie das bloß nicht! Selbst die als hochwertig bezeichneten und zu entsprechenden Preisen im Handel erhältlichen Hamburgerpatties  können nie so gut sein wie ein perfekt zubereitetes Patty aus eigener Hand. Schließlich handelt es sich hierbei um Industrieware, der meist verschiedene Zusatzstoffe hinzugefügt sind.

Auch der Wasseranteil ist in industriell hergestellten Hamburgerpatties immer recht hoch, so dass diese beim Grillen einen Großteil ihres Gewichtes und damit auch ihrer Größe verlieren. Somit werden die gekauften Patties meist relativ trocken und weisen außerdem nicht die richtige Größe für einen richtig schönen Burger auf.

Sie möchten wissen, wie man die perfekten Hamburgerpatties selbst zubereitet und grillt, und welche Kniffe sonst noch notwendig sind, um einen perfekten Burger vom Grill zu erhalten. Im zweiten Teil dieses Artikels geht´s weiter … Link zu 2.Teil des perfekten Burgers vom Grill

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