Kontaktgrill Test

Kontaktgrill Ratgeber 2019 – Tischgrill vom Feinsten

Kontaktgrill Ratgeber

Beim Thema Kontaktgrill scheiden sich die Geister. Grillen ist nur etwas für Männer. Beim Grillen geht es um viel fettiges Fleisch, alles andere ist Nebensache. Grillen braucht viel Zeit und Vorbereitung. Kennen Sie vielleicht auch diese Aussagen oder finden sich vielleicht sogar darin wieder? Auch wenn das Grillen in Deutschland inzwischen zu einer Art Volkssport geworden ist, haften immer noch diverse Vorurteile daran. Und tatsächlich: Schaut man sich einmal im Detail an, wie früher üblicherweise gegrillt wurde, so spricht dies nicht unbedingt dafür, eine überaus gesunden Mahlzeit zuzubereiten.

Doch die Zeiten ändern sich: Heute ist es für jeden möglich, fast ohne Fett und gleichzeitig ohne Geschmacksverlust zu grillen, also das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet: Kontaktgrill!

Was ist ein Kontaktgrill?

Der typische, altbekannte Grill besteht aus einer Feuerschale, die meist mit Grillkohle oder Briketts beheizt wird, und einem darauf befindlichen Grillrost, auf dem dann die Speisen zubereitet werden. Der Nachteil dabei: Das Grillgut kann immer nur von einer Seite gegart werden. Das kostet Zeit und Energie. Durch die lange Grilldauer muss das Fleisch außerdem relativ fetthaltig sein, damit es im fertigen Zustand eine angenehme Konsistenz behält und nicht zu trocken und hart wird.

ergebnis unseres kontaktgrill ratgeberDer Kontaktgrill dagegen besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Grillflächen, zwischen denen das Grillgut quasi „eingeklemmt“ wird. Dieses Prinzip ist zum Beispiel von Waffeleisen bekannt. In der Regel wird der Kontaktgrill elektrisch beheizt. Unter den Kontaktplatten befinden sich also Heizspiralen, ähnlich wie bei einem Elektroherd oder dem besagten Waffeleisen. Viele Kontaktgrills sind flexibel nutzbar, der Abstand zwischen den Kontaktplatten kann auf verschiedene Maße eingestellt werden. So können Sie sowohl Fleischscheiben (etwa Minutensteaks) als auch dickere Fleischstücke, Bratwürste etc. gleichermaßen gut zubereitet werden.

Die Handhabung des Kontaktgrills ist denkbar einfach: Das Gerät an den Strom anschließen, auf die gewünschte Temperatur vorheizen lassen (diese ist bei fast allen Kontaktgrills mit einem Regler einstellbar), den Grill öffnen und das Grillgut einlegen, schließen – fertig! Jetzt müssen Sie nur noch warten, bis das Grillfleisch die passende Kerntemperatur hat. Dies können Sie beispielsweise ganz einfach mit einem Grillthermometer überprüfen. Im Kontaktgrill Ratgeber zeigt sich, dass auf diesem Gerät auch schwierige Fleischstücke sehr einfach zuzubereiten sind.

Die wichtigsten Vorteile des Kontaktgrills im Jahr 2019

Anhand des bereits Gesagten können Sie sicherlich schon einige Vorteile eines Kontaktgrills herauslesen. Wir haben die wichtigsten Vorteile des Kontaktgrills noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  • Schnelleres Garen durch beidseitiges Grillen
  • Der Kontaktgrill benötigt nur wenig Zeit zum Vorheizen
  • Weniger Stromverbrauch als herkömmliche Elektrogrills
  • Grillen völlig ohne Fettzusatz möglich
  • Dünne und dicke, magere und fettreiche Fleischstücke werden gleich gut gegart
  • Kompaktes und tragbares Gerät
  • Überall einsetzbar, wo ein Stromanschluss vorhanden ist
  • Im offenen Zustand auch als herkömmlicher Tischgrill verwendbar

Worauf Sie beim Kauf eines Kontaktgrills achten sollten

Falls Sie nun neugierig geworden sind und sich für den Kauf eines Kontaktgrills interessieren, sollten Sie auf einige Details achten. Unabhängige Kontaktgrill Ratgeber haben immer wieder gezeigt, dass es bei den verschiedenen Modellen auf dem Markt teils erhebliche Unterschiede in Leistung, Qualität und Handhabung gibt. Doch wie wird ein Kontaktgrill überhaupt getestet?

Die Leistung
Zunächst einmal richtet sich das Augenmerk im Kontaktgrill Ratgeber auf die Leistungsangabe. Ein guter Kontaktgrill sollte mindestens 1.500 W, besser 2.000 W Leistung aufweisen. Nur dadurch wird gewährleistet, dass das Gerät schnell aufheizt und sowohl Kurzgebratenes als auch länger garende Fleischstücke gleichermaßen perfekt zubereitet werden können.

Die verwendeten Materialien
Um ein gutes Grillergebnis zu erzielen, sollte der Kontaktgrill mit antihaftbeschichteten Grillplatten versehen sein. Im Kontaktgrill Test zeigte sich außerdem, dass die Qualität und Langlebigkeit des Gerätes mit der Güte der Antihaftbeschichtung steht und fällt. Darauf sollte also ein besonderes Augenmerk gerichtet werden.

Die Variabilität
Gute Kontaktgrills erwiesen sich im Test als wahre Alleskönner. Dank verstellbarer oberer Grillfläche und stufenlos regelbarem Thermostat konnten sämtliche Speisen gleichermaßen perfekt gegrillt werden – egal ob Bratwurst oder Filetsteak! Sind die Grillplatten dann auch noch um 180 Grad aufklappbar, kann der Kontaktgrill auch als herkömmlicher Tischgrill verwendet werden.

Reinigung und Aufbewahrung

Clevere Detaillösungen machen es einfach, den Kontaktgrill zu reinigen und aufzubewahren. Im Kontaktgrill Test zeigte sich beispielsweise, dass ein separater Ölauslauf sowie sorgfältig konstruierte Fettauffangschalen dafür sorgen, dass der Reinigungsaufwand so gering wie möglich ausfällt.

Fazit: Der Kontaktgrill ist die schnelle und einfache Art zu grillen!
Sie möchten nicht jedes Mal umständlich den Holzkohlegrill anheizen oder einen großen Gasgrill anwerfen, wenn Sie auf die Schnelle etwas grillen wollen? Sie legen Wert darauf, so gesund wie möglich zu grillen? Dann ist der Kontaktgrill eine sehr gute Alternative für Sie!

Durch den beidseitigen Kontakt mit den Grillflächen wird das Grillgut viel schneller gar als bei einem herkömmlichen Grill. Somit können Sie auch besonders mageres Fleisch wie etwa Filet oder Lende grillen, ohne hinterher eine „Schuhsohle“ auf den Teller zu haben.

Die kurze Aufheizzeit und die kompakten Maße prädestinieren der Kontaktgrill darüber hinaus sehr gut für den kleinen Balkon oder zum Mitnehmen für einen spontanen Grillabend bei Freunden. Schauen Sie sich die einschlägigen Kontaktgrill Tests an, um das für Ihre Bedürfnisse am besten passende und dabei preiswerteste Gerät zu finden. Sie werden Ihren Kontaktgrill in Zukunft ganz sicher nicht mehr missen wollen!

Der Renner unter den Kontaktgrills

Natürlich ist der Optigrill – die Kontaktgrillversion von Tefal einer der besten Grills in diesem Bereich. Jedoch spielt er preislich in einer ganz anderen Liga. Der Tefal Kontaktgrill (Optigrill) kostet ca 130 Euro. Dafür muss man einfach nur einstellen, wie das Grillgut sein soll. Den Rest erledigt die integrierte Technik. Will man sein Steak in der Garstufe Medium, dann bekommt man es auch in der Garstufe Medium. Das Gerät schaltet ab, sobald es nach den eingegebenen Daten der Meinung ist, das Steak sei optimal. Tests belegen, daß dem so ist!

Und das sagt der Hersteller:

  • Automatische Anpassung der Grilltemperatur und Grillzyklen je nach Dicke und Art des Grillguts
  • Lichtindikator zeigt Garzustand des Grillguts an: Blutig, medium oder durchgebraten
  • Sechs voreingestellte Grillprogramme: Burger, Geflügel, Sandwiches, Würstchen, Steaks und Fisch
  • Zwei Zusatzprogramme: Auftau-Funktion sowie ein manuelles Programm
  • Ca. 600 cm² antihaftbeschichtete Grillfläche; Leistung: 2.000 Watt
  • Lieferumfang: Tefal GC702D Optigrill schwarz/silber, Bedienungsanleitung, hochwertiges Rezeptbuch und Quick-Start-Guide

Welcher Kontaktgrill wurde im Ratgeber getestet?

Wir hatten für den Test eines Kontaktgrills ein gängiges Modell aus dem Fachhandel. Uns ging es darum festzustellen, welches die Vorteile eines Kontaktgrills gegenüber eines Elektrogrills sind.

Der Kandidat für den Ratgeber
Unser Produkt im Kontaktgrill Test war der H. Koenig GR20, ein Edelstahl Grill zum AufklappenEinen Kontaktgrill im Test
Die technischen Daten dieses Gerätes sind folgende:

  • Kontaktgrill mit 2000W Leistung
  • Antihaft-Beschichtung
  • Um 180° aufklappbar: 2 separate ebene Grillflächen
  • Obere Grillfläche beweglich: passt sich der Form und Höhe der Speisen an
  • Stufenlos regelbares Thermostat
  • Ölauslauf und 2 Fettauffangbehälter
  • Deutschsprachige Bedienungsanleitung (weitere Sprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch)

Bei den meisten Kontaktgrillmodellen sind die Grillplatten einzeln abnehmbar und auch geeignet für die Spülmaschine. Nach unserem Kontaktgrill Test empfehlen wir, bei der Verwendung eines Kontaktgrills immer etwas Küchenrolle unter den Grill zu legen. Da erspart hinterher viel Reinigungsarbeit, denn bei manchem Grillgut kommt etwas fett heraus, das über eine Seitenrille dann abläuft. Da es jedoch nicht bei jedem Kontaktgrill eine Auffangsschale gibt, läuft es irgendwann am Grill herunter und auf den Tisch oder die Arbeitsfläche. Bei dem oben getetesten Model ist das nicht notwendig, da dieser Kontaktgrill über einen Ölablauf als auch zwei Auffangsbehälter verfügt.

Vorteil und Nachteile eines Kontaktgrills aus unserem Test

Noch ein Vorteil eines Doppelplattengrills ist die Verwendung auf dem Balkon oder der Terasse. Durch die geringe Größe ist die Verwendung auch bei geringen Platzverhältnissen problemlos möglich. Da dieser Elektrogrill keine Rauchentwicklung wie ein Holzkohlegrill hat, wird auch die Hausordnung in Mehrfamilienhäusern nichts dagegen einzuwenden haben. Keine Probleme mit Rauchgeschmack gibt es am Grillgut, aber das hat man ja bei anderen Arten von Elektrogrills auch nicht.

Zusammenfassung von unserem Ratgeber

Nachteil: Unser Kontaktgrill Ratgeber zeigt, daß je nach Modell ein Kontaktgrill aufgrund der geringen Grillfläche nicht unbedingt für Grillfeste geeignet ist. Um mehr als 4 Personen mit Grillgut zu versorgen ist diese Fläche nicht unbedingt ausreichend. Für eine Grillparty sollte man dann doch eher auf einen oder mehrere herkömmliche Elektrogrills zurückgreifen.

Vorteil: Durch das stufenlose Thermostat ist es möglich, die gewünschte Temperatur sehr genau einzustellen. Je nachdem was zubereitet wird, kann das schon sehr wichtig sein. Schön fanden wir auch, daß eine deutsche Bedienungsanleitung dabei ist. Für viele Geräte ist das heute schon nicht mehr selbstverständlich.

Fazit: Grillt man für wenige Personen oder geht es um einen gemütlichen Grillabend zu zweit, ist so ein Tischgrill mit Kontaktplatten eine echte Alternative zu herkömmlichen Grills. Durch die stufenlose Regelung spielt auch der Zeitfaktor keine Rolle, da das Grillgut problemlos warmgehalten werden kann. Je nach Preis wird auch die Ausstattung besser. Jedoch ist schon ein Gerät zum Preis von 50 Euro absolut zu empfehlen.

Vielen Dank für das Lesen unseres Kontaktgrill Ratgebers. Und hier noch ein paar Empfehlungen:

tolles Grillgut

Checkliste für Grillanfänger

Auch wenn man einen Profigriller damit sicherlich nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann, aber es gibt auch Leute, die eine Checkliste für Grillanfänger benötigen. Gerade wenn man vielleicht keinen Hobbygriller im eigenen persönlichen Umfeld hat, der einem zumindest mal die Grundsätze beibringen kann, wird es schwierig.

Aus diesem Grund haben wir eine Checkliste für Grillanfänger erstellt. Darin sollten sich die wichtigsten Dinge für einen gelungenen Grillabend oder eine tolle Grillparty finden. Dabei haben wir die Checkliste in drei Bereiche gegliedert. Einmal das, was unbedingt sein muss, dann das was sein sollte und zuletzt das was sein kann.

Das MUSS auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Sorgen Sie für eine saubere Grilloberfläche. Gerade wenn man den Grill nicht sehr häufig benutzt wird die Reinigung oftmals vernachlässigt. Aber die Fläche, auf der später das Grillgut zubereitet werden soll, muss sauber und frei von Grillresten sein. Es gibt gute Reinigungsmitte oder bei bestimmten Rostarten kann auch eine Stahlbürste zur Reinigung verwendet werden.
  2. Prüfen Sie vorher, ob noch genügend Gas in der Gasflasche ist, oder ob genügend Holz- bzw Grillkohle zur Verfügung steht. Denn wenn während des Grillens der Brennstoff ausgeht, ist das oft der worst case.
  3. Auch für Anzünder sollte man sorgen, denn Grillkohle ist schwer entzündbar und auf Brennspiritus oder anderen flüssigen Anzünder sollte man als Anfänger in jedem Fall verzichten!
  4. Checken Sie ab, ob das Grillgut und die Beilagen für die Gäste reichen! Rechnen Sie pro Person mit ca 300 Gramm Fleisch + nochmal 200 Gramm Beilage wie Salat oder Kartoffeln. Lieber etwas mehr als zu wenig, denn wenn der Grillmeister eine gute Arbeit abliefert, essen die Gäste gern einmal etwas mehr.
  5. Sorgen Sie dafür, daß der Grill die notwendige Betriebstemperatur erreicht hat und legen Sie erst dann das Grillgut auf. Eine Grillzange muss auch da sein, um die gegrillten Teile später wieder vom Grill zu nehmen.

Das SOLL auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Normalerweise braucht man bei gutem Grillgut keine extra Sauce dazu. Das Grillfleisch sollte gut gewürzt bzw länger eingelegt (mariniert) sein. Das Gemüse zumindest mal mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Gäste brauchen BBQ Sauce oder den gewöhnlichen Ketchup beim Grillen. Wenn solche Gäste dabei sind, dann sollte man denen auch einen Gefallen tun und für ein paar Grilldipps sorgen. Entweder selbstgemacht oder aus dem Supermarkt.
  2. Brot oder Knoblauchbaguette sind unserer Meinung auch nur ein SOLL beim Grillen. Im Gegensatz zum Salat, der auch in der Kategorie MUSS aufgeführt wird, muss man nicht unbedingt Brot dazu haben.

Das KANN auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Eine gegrillte Nachspeise ist auch nur ein KANN auf dieser Liste. Bestes Beispiel das auch Grillanfängern gelingt, ist wohl die gegrillte Banane oder die geröstete Ananas. Rezepte dazu findet man auf den passenden Webseiten für Grillrezepte.
  2. Getränke gehören natürlich auch dazu, aber die Auswahl kann der jeder für sich selber treffen.

6 Tipps zum veganen Grillen

Lecker vegan grillen: 6 Tipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich ein saftiges Steak auf dem Grill! Für viele Menschen gehören die wärmste Jahreszeit des Jahres und ein fleischlastiges Grillvergnügen untrennbar zusammen.

Doch viele wären überrascht, wie einfach und lecker es möglich ist, vegan zu grillen. Auch ohne Fleisch- und Milchprodukte muss man nicht auf den einzigartigen, rauchigen Geschmack von Grillgut verzichten!

Mit den folgenden 6 Grill-Tipps ist es gar kein Problem mehr, Fleisch, Milch, Käse und Co. vom Grill zu verbannen und dennoch gemütliche BBQ-Abende mit Familie und Freunden zu genießen.

  1. Tofuwürstchen & Co. als Fleischersatz wählen

Beim veganen Grillen landet kein Würstchen auf dem Grill – es sei denn, es handelt sich um ein Tofuwürstchen! Die Auswahl an Tofu-Produkten, die auch für den Grill geeignet sind, nimmt in den Supermärkten immer weiter zu.

Im Kühlregal findet sich von Würstchen bis hin zu Schnitzel alles, was das Grill-Herz begehrt. Gewürzt schmecken diese Tofu-Produkte ähnlich wie Fleischprodukte, so muss man das „Original“ nicht vermissen.

  1. Tofu und Gemüse marinieren

Wer beim veganen BBQ mehr als nur bereits betretene Pfade erkunden möchte, kann Tofu und Gemüse als Grillgut einsetzen, durch unterschiedliche Marinaden aufpeppen und Neues kreieren. Sojasoße oder Öle eigenen sich gut als Marinade-Basis.

Die Öle sollten hoch erhitzbar sein, wie beispielsweise Soja-, Erdnuss-, Raps- oder Kokosöl. Dazu können Kräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch u. v. m. – je nach Geschmack – hinzugefügt werden. Wer es exotischer mag, gibt Sesam oder Kokos hinzu. Für Schärfe eignet sich Chili.

  1. Bunte Spieße zusammenstellen

Wer es abwechslungsreich mag, kann bunte Spieße aus Tofu und Gemüse zusammenstellen und auf den Grill legen. Sind die einzelnen Bestandteile zudem unterschiedlich mariniert, sind aufregende neue Geschmackskombinationen möglich. Der Fantasie sind bei den Spießen keine Grenzen gesetzt. Als Gemüse eigenen sich Paprika, Pilze, Zwiebeln, Zucchini oder Auberginen besonders gut.

  1. Auf abwechslungsreiche Salate setzen

Auch beim Grillen mit Fleisch sind die Salate immer das zusätzliche Highlight. Ein gut gemachter Kartoffel- oder Nudelsalat kann beim BBQ schneller weg sein als das Grillgut. Gerade beim veganen Grillen lohnt es sich, auf abwechslungsreiche und gerne auch exotische Salate zu setzen. So vergisst jeder schnell, dass es so etwas wie ein Steak überhaupt jemals gegeben hat.

  1. Dips und Saucen selber machen

Wahrscheinlich hat die Zigeunersauce aus dem Supermarkt noch nie jemanden vom Hocker gerissen. Doch wenn das Fleisch der kulinarische Höhepunkt ist, werden Dips und Saucen oftmals vernachlässigt. Selbstgemachte Tomatensalsa, Humus oder Guacamole können das (vegane) Grillvergnügen auf eine ganz neue geschmackliche Ebene heben. Sie können zudem sowohl zu dem veganen Grillgut als auch zu den Salaten und frischem Baguette gegessen werden.

  1. Etwas Süßes zum Schluss anbieten

Die gute, alte Grillbanane, die den krönenden Abschluss vieler Grillabende bildet, kann ganz einfach mit veganer Schokolade zubereitet werden. Doch auch andere Obstsorten schmecken lecker, wenn man sie auf den Grill legt.

Geeignet sind zum Beispiel Ananas-Mango-Spieße, Aprikosen oder Pfirsiche. Verfeinern kann man das Grillobst mit Agavendicksaft oder Kokosstreuseln. Dazu gereicht werden gerne Sojaeis oder –joghurt.

Mit diesen 6 Tipps kann beim veganen Grillen also nichts mehr schief gehen! Zum Weiterlesen: Auf Zentrum der Gesundheit oder in dem E-Book„Grillen vegan“ von veganic.de finden sich zahlreiche, leckere Grillrezepte für das vegane Sommer-BBQ.

Grillfleisch mit Bier ablöschen

Grillfleisch mit Bier ablöschen

Man hat es entweder vom Opa oder vom Vater übernommen, aber hinterfragt hat man es nie. Wieso wurde früher das Grillfleisch mit Bier abgelöscht? Denn Sinn macht das nun wirklich nicht. Trinken Sie lieber das Bier, anstatt es irgendwo in den Grill zu schütten. Besser marinieren Sie vorher ihr Fleisch selbst (von mir aus auch mit Bier) aber wenn das Fleisch auf dem Grill liegt, lassen Sie das besser, denn es bringt nichts.

 

Bier zum Ablöschen:

Wenn Sie Bier über das Fleisch schütten, tropft es in die Grillkohle. Dabei passieren dann zwei Dinge. Erstens kühlt mit dem Bier auch ein kleiner Teil der Grillkohle ab, was für den kontinuierlichen Garprozess des Grillmaterials nicht gerade gut ist. Aber das Schlimmste kommt noch. Das hineingeschüttete Bier wirbelt kleine Kohlenstücke auf und entwickelt einen leicht bläulichen Qualm. Es handelt sich dabei um Schadstoffe, sogenannte polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe. Wenn diese PKA’s unvollständig verbrannt werden, sind sie krebserregend!

Besser ist es, wenn Sie sich vor dem Grillen eine eigene Marinade aus dunklem Bier zubereiten, und das Fleisch darin einlegen. Denn dann haben Sie auch wirklich etwas von dem Bier am Fleisch und nicht nur schädliche Nebenprodukte.

Putenspieße vom Grill

Zarte Putenspieße mit Gemüse vom Grill

Wie jedem Koch oder Köchin einfache aber zarte Putenspieße mit Gemüse vom Grill gelingen.

Gerade im Sommer, wenn es draußen sehr heiß ist, ißt man lieber etwas Leichtes und Zartes, da der Hunger oftmals nicht so groß ist wie bei niedrigeren Temperaturen. Dieses Rezept für zarte Putenspieße mit Gemüse vom Grill kann wirklich jeder zubereiten, auch wenn er absoluter Anfänger am Grill ist.Putenspieße vom Grill

Die Zutaten für dieses Gericht sind:

1 Kilogramm gewürftelte Putenstücke

2 große Zwiebeln

2 rote, gelbe oder grüne Paprika

1 Zuchini

1 Packung Ziegenkäse

ein Salzsteuer und eine Pfeffermühle

Notwendige Utensilien: Holz- oder Metallspieße

Die Zubereitung

Schälen Sie die beiden Zwiebeln und teilen diese in jeweils 4 gleichgroße Stücke. Schneiden Sie die Paprika ebenfalls in passende Würfel. Wenn Sie sich für den Ziegenkäse entschieden haben, wird auch dieser in gleichgroße Würfelstücke geteilt. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto besser ist am Ende auch das erreichte Grillergebnis. Bei unterschiedlicher Dicke sind manche Zutaten schon weich und die anderen noch hart. Also arbeiten Sie an dieser Stelle bitte so exakt wie möglich. Die Zuchini empfehlen wir in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden.

Damit die Zutaten besser auf den Spieß und wieder herunter kommen, ölen Sie die Spieße ganz leicht mit etwas Olivenöl ein! Nun schieben Sie  ein Stück Zuchini, dann ein Stück Käse, dann ein Stück Paprika und ein Stück Putenfleisch in beliebiger Reihenfolge auf den Spieß. Tipp: Wenn Sie mit einer Zuchinischeibe beginnen und abschließen, ruscht der Rest nicht mehr so einfach vom Spieß. Deshalb ist unsere Empfehlung, mit den Zuchinischeiben zu beginnen. Danach spielt die Reihenfolge der Zutaten keine Rolle mehr. Nun salzen und pfeffert man das Grillgut nach Belieben.

Die Grillspieße werden ganz besonders zart, wenn Sie von zwei Seiten ca 5 Minuten richtig heiß gegrillt  und dann noch für ca 3 Minuten an den warmen Rand des Grills gelegt werden. Dann kann das Grillgut noch etwas nachgaren (sehr wichtig bei Putenfleisch – es muss durch sein!) und bleibt dann aber sehr weich und schmeckt sehr lecker.

Das ist auch ein perfektes Gericht zum schnellen Abnehmen!

Der wohl genialste Grill der Welt

Der wohl genialste Grill der Welt.

Gefunden habe ich dieses Bild bei Facebook. Da es schon mehr als 600.000 mal geteilt wurde, konnte ich denjenigen nicht finden, der das Bild gemacht. Sollte es jemand wissen, möge er es mir bitte mitteilen, damit ich das Copyright nicht verletze, denn das liegt mir fern!

 

der wohl tollste Grill der Welt
Der Megagrill

Der Megagrill bietet Platz für 8 Personen. Wie es aussieht, wird er mit Holzkohle/Holz betrieben. In der Mitte kann man das Teil wegnehmen und dort ein größeres Feuer machen. Ist das Feuer heruntergebrannt, wird die glühende Kohle an die besetzten Plätze verteilt. Jeder der am Tisch sitzt kann so sein eigenes Grillgut auflegen und für sich selbst zubereiten. Wie gerne würde ich mal an diesem Grill Platz nehmen und mir dort mein Fleisch grillen. Ein wenig Sorge macht mir nur die Reinigung hinterher. Ich denke mal, da ist man doch eine ganze Zeit lang beschäftigt!

Die Firma, die dieses geniale Monstrum herstellt, sitzt in den USA. Der Grill kostet 3.000 Dollar in der Herstellung. Weitere Infos gibt es unter https://www.jaggrill.com/