grillen auf dem balkon

Grillen auf dem Balkon

Endlich ist der Frühling bzw. Sommer da, und fast jedem steht der Sinn nach Grillen und einer schönen Zeit im Freien. Besitzer von Eigentumswohnungen bzw. Mieter in Mehrfamilienhaus-Wohnungen stehen hierbei jedoch oft vor dem Problem, außer dem eigenen Balkon keinen Platz zum Grillen zur Verfügung zu haben.

Nun gut, dann wird eben auf dem Balkon gegrillt!

Doch Vorsicht: Haben Sie zuvor geklärt, ob dies überhaupt erlaubt ist? Das sollten Sie unbedingt tun, denn wir befinden uns hier  auf einem rechtlich schwierigen Gebiet, in dem Missverständnisse und Streitigkeiten nicht selten vor Gericht enden. Und es gibt durchaus Mieter, die bereits ihre Wohnung aufgrund unberechtigten Grillens auf dem Balkon verloren haben. Was sollten Sie also beim Thema „Grillen auf dem Balkon“ beachten? Welche Grillmodelle sind hierfür geeignet, und wie gestaltet sich die rechtliche Lage? Im folgenden Ratgeber haben wir uns diesen Fragen angenommen und geben praxisnahe Tipps, damit auch Sie in Zukunft beruhigt auf Ihrem Balkon grillen können.

Sicherheitsmaßnahmen beim Grillen auf dem Balkon

Egal ob Sie mit einem Elektro-(Tischgrill) oder einem Gasgrill auf Ihrem Balkon grillen – einige generelle Sicherheitsmaßnahmen sollten unbedingt beachtet werden, damit das Ganze ein Vergnügen bleibt und nicht in einer Katastrophe endet. Hier unsere Tipps dazu:

Brennbare Gegenstände entfernen
Selbstverständlich sollte sein, dass sich in der Nähe des Grills keine brennbaren Gegenstände befinden. Dies gilt beispielsweise für Auflagen von Liegestühlen, Tischdecken, aber auch für Wandverkleidungen aus Holz, Holztische und Stühle, Sonnenschirme etc. Entfernen Sie all diese Gegenstände, bevor Sie den Grill in Gang setzen.

Geräte fachgerecht bedienen
Auch einfachste Tischgrills müssen fachgerecht bedient werden, damit sie keine Gefahr für Sie und die Allgemeinheit darstellen. So ist es beispielsweise bei vielen Modellen notwendig, das Unterteil mit Wasser zu befüllen, bevor der Grill in Betrieb genommen wird. Studieren Sie die Bedienungsanleitung genau und führen Sie alle Schritte aus, die dort bezüglich des Geräteaufbaus und der Sicherheit dargestellt sind.

Den Grill immer beaufsichtigen
Ebenso selbstverständlich sollte sein, dass ein Grill auf der Terrasse bzw. dem Balkon nie unbeaufsichtigt in Betrieb sein sollte. Selbst wenn sich gerade kein Grillgut darauf befindet, dieser aber noch in Betrieb oder zumindest heiß ist, sollte immer eine Person in der Nähe sein, die das Gerät beaufsichtigt.

Kein Grillgut mit hoher Rauchentwicklung verwenden
Eine gern genutzte Methode ist, das Grillgut beispielsweise mit Bier oder anderen Flüssigkeiten zu bespritzen, da es so vermeintlich besser schmeckt. Einerseits ist dies Unfug, andererseits verursachen solche Methoden eine extrem starke Rauchentwicklung, die Ihre Nachbarn ganz sicher stören dürfte. Verzichten Sie daher darauf und verwenden Sie am besten einen Grill mit Deckel, mit dem sich die Rauchentwicklung auf ein Minimum reduzieren lässt.

Rechtliches über das Grillen auf dem Balkon

Darf ich überhaupt auf dem Balkon grillen? Diese Frage beschäftigt Mieter und Wohnungsbesitzer immer wieder – und, soviel vorweg, sie kann nicht eindeutig beantwortet werden.
Es handelt sich hierbei um eine rechtliche Grauzone, in der durch verschiedene Gerichtsurteile Unsicherheiten hervorgerufen werden, und die – je nach Mietvertrag und Gericht – ganz unterschiedlich gestaltet sein kann. Schauen wir uns das Ganze einmal etwas näher an.

Ginge es ausschließlich nach dem Amtsgericht Hamburg, so wäre das Grillen auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses generell unzulässig. Dies bestätigte das Gericht im Urteil mit der Nr. 40 C 229/72.

Folgende Gerichte halten dagegen:
„Das Grillen ist in der Zeit von April bis September ein Mal im Monat auf dem Balkon zulässig, wenn die benachbarten Mitmieter 48 Stunden vorher darüber informiert werden.“
(AG Bonn, 6 C 545/96)
„Grillen auf dem Balkon ist von den Nachbarn bis zu fünfmal im Jahr hinzunehmen.“
(BayObLG, 2 Z BR 6/99)

Totale Verwirrung also. Im Zweifelsfall muss die Rechtmäßigkeit des Grillens auf einem Balkon individuell gerichtlich festgestellt werden, denn es gibt diesbezüglich keine einheitliche Rechtsprechung. Für Mieter empfiehlt es sich, bevor sie auf ihrem Balkon grillen, zunächst einen Blick in ihren Mietvertrag zu werfen. In vielen Mietverträgen wird festgehalten, ob auf dem Balkon der Mietwohnung generell gegrillt werden darf oder eben nicht. Übrigens finden sich solche Klauseln auch in den Hausordnungen von Mehrfamilienhäusern, bei denen es sich um Eigentumswohnungen handelt. Demnach sollten auch Besitzer einer Eigentumswohnung zunächst ausgiebig die Hausordnung studieren.balkon grill

Klauseln im Mietvertrag

Sagen der Mietvertrag bzw. die Hausordnung ganz klar aus, dass das Grillen auf dem Balkon verboten ist, so muss der Vermieter bzw. Wohnungseigentümer wohl oder übel auf diesen Spaß verzichten. In diesem Fall bietet es sich an, auf den Garten oder den Hof vor dem Haus auszuweichen. Doch auch hier ist zunächst zu eruieren, ob entsprechende Klauseln im Mietvertrag bzw. der Hausordnung vorhanden sind, die das Grillen an diesen Stellen ebenfalls untersagen.

In einigen Mietverträgen dagegen findet sich überhaupt keine Klausel zum Thema Grillen, oder das Grillen auf den Balkonen wird ausdrücklich erlaubt. In diesem Fall kann sich der Wohnungseigentümer bzw. Mieter freuen, denn das Recht ist auf seiner Seite. Trotzdem gebietet es der Anstand, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Am besten ist, den Nachbarn einige Tage vor dem anvisierten Grillfest Bescheid zu geben und sie um ihr Einverständnis zu bitten.

Generell gilt: Wenn im Mietvertrag oder der Hausordnung nichts Konkretes festgelegt ist, so ist der Griller auf das Wohlwollen seiner Nachbarn angewiesen. Zudem muss sich das Ganze in einem vertretbaren Rahmen halten. Dieser Rahmen ist eindeutig überschritten, wenn in der warmen Jahreszeit täglich gegrillt wird, verbunden mit entsprechender Rauchentwicklung und vielleicht sogar lauter Musik bzw. ebensolchem Gegröle. Dann muss man sich nicht wundern, wenn sich die Nachbarn beschweren und das Ganze im schlimmsten Fall sogar vor Gericht geht.

Beherzigen Sie beim Grillen auf einem Balkon also die Regel: Verhalten Sie sich so, wie Sie es sich auch von Ihren Nachbarn Ihnen gegenüber wünschen würden. Wer Rücksicht nimmt und das Ganze nicht übertreibt, dem dürfte ein sommerliches Grillvergnügen ohne große Probleme beschieden sein.

Geeignete Grillgeräte

Nicht jedes Gerät ist für das Grillen auf Balkonen geeignet. Wir stellen Ihnen nachfolgend die am besten geeigneten Grillformen vor.

Elektrogrill

Nicht jeder Griller ist gleichzeitig ein Freund von Kohle und Feuer. Für einige ist das Grillen mit Holzkohle und Briketts einfach zu gefährlich – insbesondere für Menschen, die auf ihrem Balkon grillen wollen. Manche stören sich auch an dem Qualm. Andere schwören auf den Geschmack, wenn das Fleisch vom Elektrogrill kommt. Vielleicht ist sogar die Reinigung ein Punkt, der manche zweifeln lässt, ob man unbedingt einen Kohlegrill benötigt. Und ohnehin, mit dem Elektrogrill geht die Essenszubereitung viel schneller.

Stecker rein und los!
Den Elektrogrill gibt es in vielen Ausführungen und unterschiedlichen Preisklassen. Dabei ist das Prinzip immer das selbe. Ein Heizstab wird durch Strom erhitzt und sorgt somit für eine gleichbleibende Temperatur. Das Grillgut wird dann, wie vom Herd bekannt gleichmäßig erhitzt. Die Gefahr, dass Asche von der Glut auf das Fleisch gelangt, besteht hier nicht. Es gibt also kein offenes Feuer bei einem Elektrogrill, was das Gerät für das Grillen auf dem Balkon prädestiniert.

Während erste Elektrogrills noch etwas unförmig gestaltet waren und wie kleine Backöfen aussahen und damit neben Unter- auch Oberhitze erzeugten, haben sich in den letzten Jahren Elektrogrills immer stärker als Alternative zum klassischen Holzkohlegrill entwickelt. Dabei sehen sie wie kleine Holzkohlegrills aus, bei denen die Hitze nur noch von unten kommt. Das heruntertropfende Fett wird in einer Wanne gesammelt, die in der Regel mit Wasser gefüllt werden muss. Das Wasser soll einerseits als „Schutzschild“ die abstrahlende Hitze nach unter abhalten, andererseits die Rauchentwicklung minimieren, indem es heruntertropfendes Fett und Fleischsaft auffängt. Wer jedoch glaubt, dass Elektrogrills keine Rauchentwicklung erzeugen, der irrt. Denn auch hier können Dämpfe entstehen, wenn das Öl der Marinade auf den Heizstab tropft.

Obwohl der Elektrogrill im Vergleich zum Holzkohlegrill schneller seine optimale Grilltemperatur erreicht, dauert der reine Grillvorgang länger, weil ein Elektrogrill nicht die Temperaturen erreicht, wie beim Grillen über Feuer. Wer jedoch nur für zwei Personen grillt, dürfte mit dem Beginn des Grillvorgangs (Grillanzünder entzünden bzw. Stecker in die Steckdose stecken) bis zum fertigen Fleisch doch etwas schneller sein.
Über den Geschmack lässt sich allerdings streiten. Viele Grillfans schwören auf den typischen Holzkohlegeschmack, der beim Grillen mit dem Elektrogrill verloren geht. Andere empfinden den Geschmack des Grillguts auf dem Elektrogrill intensiver und natürlicher. Hier muss jeder selbst seinen Favoriten finden.

Ein Elektrogrill ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Holzkohlegrill, wenn es um das Grillen auf dem Balkon geht. Die Rauchentwicklung ist hier deutlich geringer und die Belästigung der Nachbarn wird somit deutlich minimiert. Und wenn es überraschend anfängt zu regnen, kann man den Elektrogrill schnell nach drinnen tragen und dort das Grillvergnügen weiterführen.

Gasgrill

In manchen Mietverträgen ist eine Klausel verankert, die das Grillen mit Holzkohle auf Balkonen verbietet. In diesem Fall kann der Mieter dem Verbot ausweichen, indem er nicht mit Holzkohle, sondern mit Gas grillt. Doch auch hierbei handelt es sich um eine rechtliche Grauzone, die nicht einheitlich in der Gesetzgebung bzw. der Rechtsprechung definiert ist.

Was sollte man also beim Gasgrillen auf einer Terrasse bzw. einem Balkon in einem Mehrfamilienhaus beachten? Selbstverständlich sind die üblichen Sicherheitsregeln beim Gasgrill unbedingt einzuhalten. Dies gilt ganz besonders, wenn Menschen direkt nebenan bzw. oberhalb und unterhalb des Balkons leben und durch den Gasgrill gefährdet werden könnten. Es sind also ausschließlich zugelassene Gasgrills und entsprechende Gasflaschen zu benutzen. Der Grill muss nach den bekannten Regeln montiert und betrieben werden, die Gasverbindung sollte vor jedem Grillen auf Dichtheit überprüft werden.

Zu beachten ist außerdem, dass Gasflaschen nicht über Stunden oder gar Tage in direkter Sonne stehen sollten. Verstaunen Sie diese in einem Unterschrank oder decken sie zumindest mit einer hitzereflektierenden Haube ab. Achtung: Gasflaschen dürfen nie unterirdisch gelagert werden, also beispielsweise in Kellern, tiefliegenden Garagen etc. Der Grund hierfür ist, dass sich austretendes Gas immer an der tiefsten Stelle sammelt und dort für längere Zeit verbleiben kann. Ein Funke reicht dann bereits aus, um eine Katastrophe auszulösen. Wird die Gasflasche also nicht direkt auf dem Balkon aufbewahrt, so sollte sie in einem Gartenhaus, unter einem Carport oder einem ähnlichen trockenen und schattigen Platz gelagert werden.

Auch der Gasgrill arbeitet mit offenem Feuer, bietet allerdings den Vorteil, dass dieses mit dem entsprechenden Ventil problemlos reguliert werden kann. Nach dem Grillen sollte dieses Ventil sofort fest verschlossen werden. Auch die Gasflasche selbst sollten Sie unbedingt fest verschließen, dazu besitzt sie einen Drehregler an der Oberseite.

Gasgrills gibt es für die Terrasse in den verschiedensten Preisklassen und Größen. Teilweise besitzen die Geräte einen integrierten Smoker, mit denen das Fleisch nicht nur gegrillt, sondern langsam geräuchert werden kann. Bedenken Sie hierbei jedoch, dass das Smoken viel Rauch verursacht, der Ihre Nachbarn unter Umständen stören könnte. Im Zweifelsfall verzichten Sie auf eine solche Funktion und erwerben einen herkömmlichen Gasgrill. Hier ein Beispiel für einen Kompaktgasgrill von Landmann

Der Cobb-Grill

Er liegt voll im Trend und ist fast so etwas wie das „iPhone des Grillens“ – der sogenannte Cobb-Grill. Und da sich ein solches Gerät ideal für das Grillen auf (kleinen) Balkonen und Terrassen eignet, möchten wir es hier etwas näher vorstellen.
Beim Cobb-Grill handelt es sich um einen kleinen, portablen Grill, welcher die Vorzüge eines Kugelgrills mit denen eines Kaminzuggrills vereint. Das bedeutet konkret: Der Grill benötigt nur wenige Briketts oder eine geringe Menge spezieller Holzkohle und ist innerhalb von wenigen Minuten einsatzfertig. Dafür sorgt das spezielle Luftzirkulationssystem, mit dem die Kohlen bzw. Briketts besonders schnell zu Glühen gebracht werden.

Ein weiterer Vorteil des Cobb-Grills: Er besitzt ein besonders thermisch geschütztes und designtes Gehäuse, durch das er an der Unterseite nicht heiß wird. Er kann also trotz Betrieb mit Kohle bzw. Briketts problemlos auf einen Tisch gestellt und dort benutzt werden. Zudem eignet er sich aufgrund der guten Möglichkeiten zur Hitzeregulierung und der Funktion „Indirektes Grillen“ auch zum Garen und Backen. Ursprünglich wurde der Cobb-Grill in Südafrika entwickelt, inzwischen gibt es ihn aber auf der ganzen Welt zu kaufen – vom Erfinder selbst und von diversen Konkurrenten, die das Konzept adaptiert haben. Der Hersteller des Originals wirbt damit, dass der Cobb-Grill „der kleinste, schnellste und sicherste Holzkohlegrill der Welt“ sei.

Gibt es auch Nachteile?

Die einzigen Nachteile des Cobb-Grills bestehen darin, dass die Grillfläche aufgrund der kompakten Bauform recht klein ausfällt. Für 2-4 Personen reicht sie in der Regel aus, dann wird es allerdings knapp mit dem Platz. Außerdem ist der Cobb-Grill recht teuer, selbst das Einsteigermodell ist kaum unter 120.- Euro zu haben.

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Camping Gaz 203403 Party Grill

Camping Gaz Party Grill

Camping Gas Party Grill

Holzkohle und ein Kohlegrill stellen beim Camping häufig ein logistisches Problem dar. Im Campingbus nehmen sie Platz weg und schmutzen ordentlich. Obendrein ist die Gewinnung von Holzkohle nicht unbedingt umweltfreundlich. Viele gute Gründe für einen kleinen, handlichen und womöglich pflegeleichten Gasgrill für Campingbus oder Wohnmobil. Sofort ins Auge fällt auf der Suche der Camping Gaz 203403 Party Grill, zu betreiben mit der Standard-Gaskartusche CV 470 Plus.Mit im Paket: Ein Topfkreuz, ein Untersatz mit Piezozündung, der auf die Gaskartusche aufgeschraubt wird, eine Wasserschale, eine antihaftbeschichtete Grillplatte mit Rost- und Bratteil.
Als Extra-Zubehör gibt’s noch eine glatte Kontaktgrillplatte, ebenfalls teflonbeschichtet.

Transport und Verpackung

Der Durchmesser des Grillaufsatzes beträgt 32,5 cm, gepackt ohne Gasflasche und mit Plastikdeckel ist das Paket 13 cm hoch, das Gewicht schlägt mit nur 2,2 kg zu Buche. Im gereinigten Zustand steckt man das Ganze am Besten in eine große Plastiktüte: Viel Platz beansprucht der Camping Gas Party Grill wirklich nicht und eignet sich daher ideal als Begleiter für Outdoor-Freaks. Auf den meisten Campingplätzen ist offenes Feuer aus gutem Grund verboten. Hier ist der kleine Gasgrill eine perfekte und sichere Alternative. lbst wenn er durch ein Missgeschick umkippt, löscht der Inhalt der Wasserschale die Flamme – jede Brandgefahr ist damit gebannt. Wer gerne draußen schnell und einfach leckeres Essen zubereiten möchte, ist mit dem kleinen Gasgrill auf jeden Fall gut bedient. Kaufempfehlung: Camping Gaz 203403 Party Grill

Aufbau und Bedienung

Der Aufbau des Camping Gas Party Grill kostet nur Minuten: Der Brennuntersatz mit dem Gasregler inklusive Piezo-Zündung wird anstelle des Schraubverschlusses auf die Gaskartusche geschraubt – Füßchen erübrigen sich. Wenn die Kartusche möglichst gerade steht, ist das ausreichend stabil. Die Wasserschale wird mir ihrer Öffnung über den Brennaufsatz gestülpt und rastet mit einer halben Drehung fest ein. Auf ihrem Rand liegt das Topfkreuz auf, obendrauf kommt die eigentliche Grillplatte: Alles liegt oder sitzt fest und kann nicht kippeln.
Vorsicht beim Befüllen der WasserschCamping Gaz 203403 Party Grillale: Die Piezozündung reagiert bereits auf Wassertröpfchen sehr negativ. Doch auch unter trockenen Bedingungen funktioniert die Zündung beim Camping Gaz Party Grill nicht immer zu 100%. Streichholz, Feuerzeug oder Gasanzünder sollten daher beim Grillen stets mit zur Hand sein. An sich kein Problem, denn das gehört zur Standard-Ausrüstung.

Bei Dauerbetrieb stecken 4,5 Stunden „Feuer“ in der kleinen Gasflasche: Genug, um eine ganze Saison lang Essen für zwei Personen zu grillen und zu braten. Die Hitzeentwicklung in die Umgebung ist minimal. Etwa anderthalb bis zwei Meter Abstand zum Fahrzeug oder zu Bäumen empfehlen sich, reichen aber aus. Jederzeit kann der Gasgrill beispielsweise auch unter einer ausgefahrenen Markise betrieben werden – ein wenig Regen oder Wind bedeuten noch lange keinen Umsturz des Küchenplans.

Weil der Camping Gaz Party Grill auf der Gasflasche etwa 60 cm hoch über den Boden ragt, ist bei stärkerem Wind Findigkeit gefragt. Das Campingfahrzeug oder ein Zelt auf einer Seite, ein Cooler oder ein auf die Seite gekippter Tisch auf der anderen Seite etwa ersetzen einen natürlichen Windschutz. Funkenflug ist von der Gasflamme des Camping Gaz Party Grills definitiv nicht zu befürchten. Auch Markisen-Seitenwände oder ein aufgespanntes Tarp kommen daher –mit Sicherheitsabstand – als Windschutz in Frage. Je stärker der Wind, desto mehr Grill-Energie geht nutzlos verloren. Doch spätestens, wenn sich das leichte Campinggeschirr selbständig vom Tisch macht, verlegt man die Nahrungsaufnahme ohnehin auf geschlossene Räume.

Grill-Ergebnisse:

Innerhalb von Minuten erreicht die Platte Grilltemperatur, allerdings am intensivsten in der Mitte unmittelbar über dem Brennelement. Wer kein angekokeltes Grillgut mag, spart diese Mitte aus. Die Flamme ist stufenlos regelbar. Grillen oder Braten kann man auf dem Camping Grill eigentlich alles, vom frisch gefangenen Fisch bis zum Steak, sowie Gemüse, Tofu, Grillkäse, Kartoffeln und Pommes, mit oder ohne Bratfett. Die Grillfläche reicht gut für den Hunger von zwei Personen, bei Campinggästen wird es dann eng oder führt zu zeitlichen Verschiebungen. Eine mittelgroße Dorade passt gut, eine Lachsforelle müsste man leider zerteilen. Zwei Steaks samt Gemüsebeilage lassen sich dagegen gut unterbringen. Auf das nach unten geschlossenen „Bratpfannen“-Abteil hätten etwa auch zwei Spiegeleier Platz. Zwar fehlt dem fertigen Grillgut das typische Grillaroma, das ein Holz- oder Holzkohlefeuer erzeugt, lecker gegrillt schmeckt es doch – und ohne viel Aufwand ist mit dem Camping Gaz Party Grill in kurzer Zeit ein luxuriöses Outdoor-Menü gezaubert.

Reinigung Rost

Die richtige Reinigungstaktik herauszufinden, ist leider eine Wissenschaft für sich. Kräftiges Bürsten und Schaben führen zu Kratzern im Teflon – das gibt Punktabzüge in Bezug auf die Qualität des kleinen Camping Gaz Party Grills, trotz des günstigen Preises. Wer dagegen nicht kräftig schrubbt und bürstet, der nimmt anstelle der Kratzer zunehmend dickere, schwarze Schlacken mit zum nächsten Camping-Event. Auch Einweichen mit Spülmittel bringt da wenig. Ob wahlweise Schlacken oder Teflon-Schabsel „gesund“ sind?

Und wer eigentlich bewusst umweltfreundlich campen und grillen möchte, der krümmt sich beim Stichwort „Backofenspray“. Was tun? Teflon scheint für die punktuell recht starke Wärmeentwicklung auf dem Rost in Kombination mit zerlaufendem Fett oder Fleischsaft auf Dauer nicht wirklich geeignet. Womöglich lässt sich im Baumarkt eine passende gusseiserne Grillplatte besorgen? Die schlägt dann allerdings mit mindestens 50 Euro zu Buche. Auffällig: Nur der Rost sowie die Auflage, das Topfgitter aus Stahl, verschmutzen stark, der glatte Pfannenteil sowie die glatte Kontaktgrill-Platte sind dagegen leicht zu reinigen. Bei sachgemäßer Behandlung entstehen auch keine Kratzer. Eine putzmittelsparende Alternative für die Reinigung und Erhaltung des Grillrostes wäre eventuell die zusätzliche Nutzung von Alu-Grillschalen oder Alu-Folie. Leider ein weiterer Abstrich auf dem Punktekonto für die Umweltfreundlichkeit des Camping Gaz Party Grills.

Fazit

Mit dem kompakten und überaus sparsam grillenden Camping Gaz 203403 Party Grill hat jeder Grill-Fan auch unterwegs seine helle Freude: Beute von der eigenen Angel oder frisch aus der Markthalle Gekauftes landet direkt auf dem Grill. Ein Vorschlag für den Hersteller: Wer eine ultimative, unter Camping-Bedingungen praktikable und zugleich umweltfreundliche Reinigungsmethode für den Teflon-Grillrost einsendet, erhält einen wertvollen Preis. Auch die Piezo-Zündung könnte eine kleine Überarbeitung vertragen – wobei echte Outdoor-Freaks ohnehin immer ein Feuerzeug oder Streichhölzer mit im Gepäck haben. Bei um die 60 Euro, ungerechnet die Gaskartusche, stimmt das Preis-Leistungsverhältnis weitgehend. Die zusätzliche Kontaktgrillplatte kostet ca. 22 Euro.

Homepage des Herstellers: https://www.campingaz.com/de/c-553-party-grill.aspx

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Grillen und Wohnmobil

Grillen und Wohnmobil in einem schönen Urlaub verbinden

Viel Stress und wenig Zeit für die Familie. So sieht in der Regel ein ganz normaler Tag aus, wie wir es in deutschen Familien kennen. Allerdings ist es sehr viel wichtiger, ein wenig auszuspannen und sich auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Häufig gibt es unterschiedliche Brückentage, die genutzt werden können, um sich einen schönen Kurzurlaub zu gönnen. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch nochmals über die Kosten im Klaren sein, die für einen vierköpfigen Familienurlaub anfallen.

Eine Alternative zu Flugzeug und Fernreisen stellt die Nutzung eines Wohnmobils dar. Der Reiseratgeber sagt: Reisen in einem Wohnmobil kann häufig idyllischer ausfallen und mehr Entspannung bringen.grillen-und-wohnmobil

Die Vorteile einer Reise mit dem Wohnwagen

Ein Wohnwagen galt noch in den 60er und 70er Jahren als ein wenig „Öko“. Allerdings stellt die alte Reiseart eine neue moderne Option dar, die für die ganze Familie durchaus als positiv ausfällt. Ein Wohnwagen kann nämlich sehr sportlich aussehen und entsprechend viele Familienmitglieder beherbergen. Entsprechend der Zahl der Schlafplätze gibt es Wohnwagen, die unter anderem zwei bei zu acht Schlafplätze aufweisen können.

Der Vorteil in diesem Fall ist die kostenlose Unterkunft, die für die Familienkasse mehr als vorteilhaft ist. Darüber hinaus muss dauerhaft beachtet werden, dass man sich mit den zahlreichen Kosten für Hotelunterkünfte nicht beschäftigen muss. Die Reisenden haben zudem die Freiheit, sich an dem Urlaubsort solange aufzuhalten, wie sie wünschen. Eine Reiseabänderung ist jederzeit möglich und schadet der Familienkasse ebenso nicht. Eine erste Einsicht über die Reiserouten und die Campingplätze in Europa bietet den meisten Interessenten tiefe Einblicke über die schönen Landschaften, die mit einem Wohnmobil bereist werden können.

Die Möglichkeiten auf der Reise

Bei Reisen mit dem Wohnmobil gibt es besonders viele Möglichkeiten, um sich eine schöne Zeit zu gestalten. Besonders der Grill sollte nicht zu Hause vergessen werden. Wird mit dem Wohnmobil auf einem Campingplatz übernachtet, ist der Grill sehr wichtig. Je nach Wunsch kann ein Holzkohle- oder gar Gasgrill mitgenommen werden. Eine kleinere Variante sollte jeder Reisende als Gepäck mitnehmen, da ansonsten zu viel Platz für die Grillanlage im Wohnmobil verschwendet wird.

Wenn es ein wenig schneller mit dem Grillen gehen soll, muss sich zusätzlich auf eine Alternative eingestellt werden, die nicht mehr als 30 Minuten benötigt, bis die ersten Fleischprodukte aufgelegt werden können. Ein Holzkohlegrill nimmt viel Zeit vom ersten Anzünden bis zum Grillen in Anspruch. (zum Grillanzünder Vergleich) Eine bessere Alternative stellt ein Gasgrill dar.

Ein Elektrogrill bietet zusätzlich einen schnellen Einsatz an, wobei jedoch der klassische Holzkohlegrillgeschmack fehlt. Es ist sich demnach vor der Reise zu entscheiden, welcher Grill mitgenommen werden möchte. Schließlich sollten die Reisenden auf ihre Kosten kommen und leckeres Barbecue zaubern können. Das Wohnmobil sollte entsprechend viel Stauraum aufweisen, um Grill sowie Gepäck und Co. mitzunehmen. Ein zu vollgestelltes Wohnmobil könnte auf der Reise nämlich störend wirken und den Urlaub negativ beeinflussen.

Wohnmobil kaufen oder mieten?

Grundsätzlich kann jede Familie sich ein schönes Wohnmobil kaufen. Jedoch sind die Kosten meistens zu hoch, wenn ein derartiges Fahrzeug angeschafft wird und nur ein- oder zweimal im Jahr benutzt wird. Online können bereits viele interessante Anbieter ausgesucht werden, die einen Wohnwagen zur Miete anbieten.

Hier kann sogar ein größeres Modell ausgesucht werden, um sicherzustellen, dass ausreichend Platz für die ganze Familie inklusive Haustiere gegeben ist. Auf der anderen Seite muss sich aber auch damit beschäftigt werden, dass die unterschiedlichen Kosten für Benzin und Wartung des Fahrzeugs selbst übernommen werden müssen. Die Kosteneinsparung ist lediglich im Bereich der Unterkunft und der Anreise zum Urlaubsort zu verzeichnen, was bei einer größeren Familie jedoch eine deutliche Summe darstellen kann.

Die unterschiedlichen Vermieter, die Wohnwagen anbieten, unterscheiden sich in der Regel nicht. Jedoch können neuartige Modelle mit modernen Schlafplätzen bei Online-Verleihen besser aufgefunden werden als bei dem Händler um die Ecke. Darüber hinaus muss zusätzlich erwähnt werden, dass jeder Interessent einige Fahrproben durchführen sollte, bevor sich für ein besonderes Modell entschieden wird, welches der ständige Begleiter sein soll.

Vorteile eines Gasgrills

Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Modern Times: rauchige Würze für den Gasgrill

Gas oder Kohle? Welche Ressource beim Grillen besser ist, kann zu heißen Diskussionen führen. Beide Varianten kennen Fürsprecher und Gegner. Vorzüge und Nachteile lassen sich für beide Konkurrenten im Garten-Center finden. Manches Mal spielen die persönlichen Vorlieben eine untergeordnete Rolle. Dann muss sich sogar der Grill-Meister mit einer ausgeprägten Schwäche fürs offene Feuer fragen: Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Grenzen, Regeln und Hürden

Das Leben ist von Regeln geprägt. Ein Barbecue mit lodernden Flammen und glühenden Kohlen ist nicht überall erwünscht. Campingplätze, Schrebergärten, Mehrfamilienhäuser: Mit Blick auf die Brandgefahr oder die Geruchsentwicklung werden Holz und Kohle tabuisiert. Wer bisher um den Gasgrill einen weiten Bogen geschlagen hat, wird sich in diesen Situationen mit der modernen Technik anfreunden. Wahrhaftige Holzkohle-Fans nehmen diese Herausforderung gerne und fragen sich: Welche Nachteile hat ein Gasgrill? Ganz oben in den Contra-Charts rangiert der Mangel an rauchigen Noten bei den zubereiteten Speisen. Zudem hängt das Herz an dem urigen Ambiente, das vom offenen Feuer ausgeht. Hier gibt es doppelt gute News: Beide Defizite lassen sich galant ins Positive umkehren.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt

Während der Zubereitung werden Steaks, Gemüse und anderes Grillgut vom Rauch der Holzkohle umgarnt. Dieses typische Aroma möchte kaum ein Barbecue-Fan vermissen. Allerdings muss sich dieser Geschmack nicht aus dem Verfahren ergeben. Der Schlüssel zum Genuss können auch Gewürze sein, die das vorbereitete Grillgut mitbringt:

– Geräucherter Paprika
– Geräucherter Pfeffer
– Hickorysalz
– Fleur de Sel de Chardonnay

Aromatische Schoten werden getrocknet und gemahlen. Anschließend wird Eichenholz für die behutsame Veredelung verwendet. So wird der warme, fruchtige und leicht süßliche Charakter um eine rustikale Rauchnote bereichert. Geräucherter Paprika, beispielsweise von der Traditionsmarke El Avion, ist aus der spanischen Küche nicht wegzudenken. Für die Vorbereitung des Grillguts eignet sich dieses Gewürz ebenso wunderbar wie für Gulasch oder Schmorgerichte.

Eine innovative Idee kommt von dem Gewürz-Spezialisten Spice for Life. Schwarzer Urwaldpfeffer aus Südindien wird in einem aufwendigen und schonenden Verfahren geräuchert. Während der rauchige Charakter bei Paprika sehr präsent ist, wirkt er bei der pfeffrigen Bio-Delikatesse sehr fein. Dieser edle Gewürz-Joker empfiehlt sich für den Akt mit der Mühle, bevor das gegrillte Steak serviert wird.

Bei der amerikanischen Barbecue-Runde ist der Griff zum Hickorysalz eine Selbstverständlichkeit. Hochwertige Varianten werden mehrere Tage geräuchert, wofür Hickoryholz verwendet wird. Günstige Varianten vom Smoked Salt werden schlichtweg mit Raucharomen versetzt. So oder so: Beim Grillen mit Gas wirkt dieses Basic wahre Wunder. Vor allem vegetarische Grillspezialitäten erhalten dank der salzigen Brise erfreulich viel Pepp.

Für wahrhaftige Geschmacksexplosionen empfiehlt sich ein französisches Finish: Fleur de Sel Chardonnay zählt zu den edelsten Gewürzen der Gourmet-Küche. Meersalz wird über einem Eichenfass geräuchert, das zuvor für die Weinproduktion verwendet wurde. So nehmen die Salzkörner sowohl die Aromen des Rauchs als auch die Chardonnay-Noten an.

Feurige Tafelrunde im Freien

Die Gewürz-Tipps können die Karten beim Für & Wider neu mischen. So lohnt sich vielleicht doch ein Blick auf den Test & Preisvergleich von Gasgrills. Einige Gasgrill-Modelle eignen sich für das Räuchern von Forellen und für die Zubereitung typischer BBQ-Spezialitäten aus den USA. Und wie stets ums Ambiente? Ein Tischkamin im ansprechenden Design sorgt auch dann für Gemütlichkeit, wenn der Grill-Meister bei Antipasti am Rotwein nippt.

Grillauswahl

Die richtige Grilltechnik – Holz, Kohle, Gas oder Elektro?

Bei den ersten warmen Sonnenstrahlen sind Grillfans nicht mehr zu halten und stürmen die Gärten von Hamburg bis München. Doch mit einem einfachen Grill ist es nicht getan. Heute hat der passionierte Grill-Freund die Auswahl zwischen einer Vielzahl an Grill-Varianten. Während der eine sein Grillgut traditionell auf Holz brutzelt, ist der andere begeistert vom Komfort eines Gasgrills. Gleich, welcher Grill als Favorit hervorgeht – mit der richtigen Grilltechnik für Holz, Kohle, Gas oder Elektro gelingen Steaks, Bratwürste und Gemüsespieße garantiert.

Rustikales Grillvergnügen mit Holz und Kohle

Echte Enthusiasten grillen Steaks auf Holz. Unbehandeltes Buchenholz oder Birkenholz eignet sich besonders gut und sorgt für ein unverwechselbares Aroma. Die Scheite mit einer Länge von etwa 30 Zentimetern dürfen weder zu feucht noch zu trocken sein. Der Grill-Kenner platziert die Scheite im Lagerfeuer-Stil und legt die dünnsten Holzscheite nach unten. Züngeln keine Flammen mehr und hat sich ein Glutbett gebildet, kann das Grillgut aufgelegt werden.

Foto by curtis.kennington@flickr/CC
Foto by curtis.kennington@flickr/CC

Beim Grillen mit Holzkohle sind Grills mit Edelstahlgitter die beste Wahl. Ein Mix aus Briketts und Kohle eignet sich besonders gut. Das Grillgut sollte auf drei Temperaturzonen verteilt werden. Dickere Fleischstücke brutzeln am besten auf einer Kohleschicht von 15 Zentimetern, Bratwürste oder Gemüsespieße gelingen perfekt auf einer Schicht von etwa 10 Zentimetern. Tipp: Eine Aluschale mit Rotwein oder Bier in der Mitte des Grillbodens verhindert, dass gesundheitsschädliche Spritzer in die Glut gelangen.

Gas und Elektro für schnellen Grillspaß

Zwar sind eingefleischte Grillprofis immer noch vom rauchigen Holzkohle-Erlebnis überzeugt, doch Gas- und Elektrogrills klettern auf der Beliebtheitsskala nach oben. Gasgrills funktionieren per Knopfdruck, erzeugen kaum Rauch und lassen sich mit wenigen Handgriffen reinigen. Nahezu alle Speisen können mit einem Gasgrill zubereitet werden. Moderne Geräte mit Aroma-Schienen sorgen für rustikale Geschmackserlebnisse. Elektrogrills arbeiten völlig rauchfrei und sind die perfekten Grillpartner für den Innenbereich. Auf einem Elektrogrill gelingen auch im tiefsten Winter schmackhafte Köstlichkeiten. Für jeden Grilltyp gibt es das passende Grill-System. Welche Methode die beste ist, hängt letztlich von den individuellen Vorlieben ab.

Gut sortierte, ortsansässige oder online Grillshops wie www.raima-grill.de, können bei der Auswahl des richtigen Grills zur Seite stehen und bieten Grillfreunden durch eine kompetente Beratung und Ihre Erfahrung eine optimale Einkaufsmöglichkeit. Somit wird der nächste Grillabend sicher ein kulinarischer Erfolg.

Die richtige Grilltechnik – Holz, Kohle, Gas oder Elektro