Tipps zur richtigen Lagerung von Fleisch

Wer seinen Gaumen am Wochenende mit einem frischen Braten verwöhnen möchte, sollte beim Erwerb des Fleisches auf Frische achten. Doch nicht nur beim Kauf, sondern auch in der Gefriertruhe oder im Kühlschrank, sollten wichtige Lagerbedingungen beachtet werden.

Fleisch sollte in einer Kühltasche nach Hause transportiert werden

fleisch-lagern-tippsBereits beim Kauf des Fleisches ist es wichtig, dass dieses Nahrungsmittel nach Möglichkeit am Ende des Einkaufs erworben und daraufhin gut verpackt in einer Kühltasche transportiert wird. Um die Kühlkette nicht zu unterbrechen und die Frische dieses Lebensmittels zu erhalten, sollte das Fleisch nach einer Ankunft in den eigenen vier Wänden so schnell wie möglich im Kühlschrank oder der Gefriertruhe verstaut werden. Um die Frische des Lebensmittels bestmöglich zu erhalten, ist es ratsam, das Fleisch unmittelbar nach dem Transport auszupacken und mit Küchenpapier trocken zu tupfen.

Gut verschließbare Behälter erhöhen die Haltbarkeit

Anschließend empfiehlt es sich, das Fleisch in einem gut verschließbaren Behälter zu verpacken und diesem im Kühlschrank auf der Glasplatte über dem Gemüsefach aufzubewahren. Glas oder lebensmittelgeeignete Kunststoffbehälter eignen sich bestens zur Lagerung des Fleisches. Da Holzbretter dem Fleisch ihren Saft entziehen, sind diese Behälter für eine Aufbewahrung ungeeignet. Wichtig ist, dass das Fleisch nie offen oder im Gemüsefach aufbewahrt wird. Dieser Bereich des Kühlschranks ist zu warm und die Gefahr ist hoch, dass sich Mikroben vermehren und anschließend das Fleisch angreifen. Die Luftfeuchtigkeit von mehr als 50 Prozent führt in der Gemüseschublade dazu, dass das Fleisch verhältnismäßig schnell verdirbt. Hilfreich ist es weiterhin, das Fleisch vakuumverpackt zu verstauen, da es mit dieser Lagerungsmethode länger haltbar ist. Unbedingt erforderlich ist es aus diesem Grund, dass die Verpackung keine Luft enthält. Tritt Luft im Gegenzug in die Verpackung ein, erhöht sich die Gefahr einer Vermehrung von Fäulnisbakterien, die letztendlich zum Verderb des Nahrungsmittels führt.

Verschiedene Fleischsorten und ihre Lagerbedingungen

Der Blick auf unterschiedliche Fleischsorten verrät, dass sich Rindfleisch bei etwa null bis vier Grad Celsius für drei bis vier Tage lagern lässt. Unter gleichen Bedingungen sind Kalb- und Schweinefleisch rund zwei bis drei Tage haltbar. Befindet sich das Fleisch an einem kompletten Stück, sollte eine Aufbewahrungszeit von maximal einer Woche im Kühlschrank nicht überschritten werden. Denn in diesem Fall gilt die Regel, dass die Angriffsfläche für Mikroorganismen umso größer ist, desto mehr Fleisch aufgeschnitten ist. Hackfleisch sollte im Kühlschrank keine Lagerungsdauer von acht Stunden überschreiten, sondern so schnell wie möglich verarbeitet werden. Sind sogenannte Fleischpflanzerl bereits gebraten und ordnungsgemäß im Kühlschrank verpackt (beispielsweise in einer Frischhaltefolie), dürfen diese Nahrungsmittel etwa zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang zu wissen, dass durch die Lagerung auftretender Saft bei einer nochmaligen Zubereitung des Fleisches nicht verwendet werden soll. In punkto Wurstaufbewahrung erweist es sich als vorteilhaft, Kochwurst, Rohwurst sowie Brühwurst getrennt voneinander aufzubewahren. Anderenfalls erhöht sich die Gefahr, dass sich Wurstgeschmäcker gegenseitig beeinflussen.

Eine Lagerung im Tiefkühlschrank ist bei längerer Aufbewahrungsdauer unerlässlich

Um Fleischsorten für einen längeren Zeitraum aufzubewahren, müssen die Lebensmittel eingefroren werden. Vor der Lagerung im Tiefkühlschrank sollten Verbraucher beim Verpacken des Fleisches darauf achten, dass nach Möglichkeit keine Luft eindringt und die Verpackung so eng wie möglich an dem Nahrungsmittel anliegt. Gefrierbeutel sind ein beliebtes Mittel zur Umhüllung des Fleisches, die durch Unterstützung eines Folienschweißgerätes ein maßgeschneidertes Einpacken in dem Beutel ermöglichen. Häufig bieten diese Folienschweißgeräte den zusätzlichen Vorteil, überschüssige Luft aus den Beuteln zu entfernen. Wird zwischen einzelne Fleischscheiben eine Frischhaltefolie gelagert, verringert sich die Gefahr, dass das Fleisch beim Einfrieren zusammenklebt. Grundsätzlich gilt die Regel, dass Fleisch umso kürzer gelagert werden sollte, je größer der Fettgehalt ist. Im Gegenzug ist mageres Fleisch daher durchschnittlich länger haltbar.

Hilfreiche Methoden fernab der Kühllagerung

Damit das Fleisch zusätzlich konserviert werden kann, gilt das Einsalzen als eine der bekanntesten Methoden. Hierbei wird das Fleisch lagenweise in Gläsern oder Steingut geschichtet und zwischen den Lagen mit Salz versehen. Um diesen Effekt zu erhöhen, wird die oberste Schicht des Fleisches beschwert, damit das Salz einfacher in die Zellen eindringen kann. Aufgrund des hohen Salzgehaltes ist das Fleisch für Mikroorganismen unnützlich. Erhöht wird dieser Effekt beim Pökeln durch eine zusätzliche Zugabe von Nitrit, das die bakterienhemmende Wirkung des Salzes zusätzlich erhöht. Möglichkeiten der Trocknung wie Dörren (für Bündnerfleisch, Biltong sowie Pemmikan) oder eine Reifung (für Ahle Wurscht, Salami, Rohschinken) kommen für eine längere Lagerung von Fleisch ebenfalls in Betracht. Des Weiteren verlängert Marinade die Haltbarkeit von Fleisch. Beispielsweise vermehren sich sogenannte Pseudomonas-Bakterien oder Milchsäurebakterien nicht auf in Marinade eingelegtem Fleisch.

6 Tipps zum veganen Grillen

Lecker vegan grillen: 6 Tipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich ein saftiges Steak auf dem Grill! Für viele Menschen gehören die wärmste Jahreszeit des Jahres und ein fleischlastiges Grillvergnügen untrennbar zusammen.

Doch viele wären überrascht, wie einfach und lecker es möglich ist, vegan zu grillen. Auch ohne Fleisch- und Milchprodukte muss man nicht auf den einzigartigen, rauchigen Geschmack von Grillgut verzichten!

Mit den folgenden 6 Grill-Tipps ist es gar kein Problem mehr, Fleisch, Milch, Käse und Co. vom Grill zu verbannen und dennoch gemütliche BBQ-Abende mit Familie und Freunden zu genießen.

  1. Tofuwürstchen & Co. als Fleischersatz wählen

Beim veganen Grillen landet kein Würstchen auf dem Grill – es sei denn, es handelt sich um ein Tofuwürstchen! Die Auswahl an Tofu-Produkten, die auch für den Grill geeignet sind, nimmt in den Supermärkten immer weiter zu.

Im Kühlregal findet sich von Würstchen bis hin zu Schnitzel alles, was das Grill-Herz begehrt. Gewürzt schmecken diese Tofu-Produkte ähnlich wie Fleischprodukte, so muss man das „Original“ nicht vermissen.

  1. Tofu und Gemüse marinieren

Wer beim veganen BBQ mehr als nur bereits betretene Pfade erkunden möchte, kann Tofu und Gemüse als Grillgut einsetzen, durch unterschiedliche Marinaden aufpeppen und Neues kreieren. Sojasoße oder Öle eigenen sich gut als Marinade-Basis.

Die Öle sollten hoch erhitzbar sein, wie beispielsweise Soja-, Erdnuss-, Raps- oder Kokosöl. Dazu können Kräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch u. v. m. – je nach Geschmack – hinzugefügt werden. Wer es exotischer mag, gibt Sesam oder Kokos hinzu. Für Schärfe eignet sich Chili.

  1. Bunte Spieße zusammenstellen

Wer es abwechslungsreich mag, kann bunte Spieße aus Tofu und Gemüse zusammenstellen und auf den Grill legen. Sind die einzelnen Bestandteile zudem unterschiedlich mariniert, sind aufregende neue Geschmackskombinationen möglich. Der Fantasie sind bei den Spießen keine Grenzen gesetzt. Als Gemüse eigenen sich Paprika, Pilze, Zwiebeln, Zucchini oder Auberginen besonders gut.

  1. Auf abwechslungsreiche Salate setzen

Auch beim Grillen mit Fleisch sind die Salate immer das zusätzliche Highlight. Ein gut gemachter Kartoffel- oder Nudelsalat kann beim BBQ schneller weg sein als das Grillgut. Gerade beim veganen Grillen lohnt es sich, auf abwechslungsreiche und gerne auch exotische Salate zu setzen. So vergisst jeder schnell, dass es so etwas wie ein Steak überhaupt jemals gegeben hat.

  1. Dips und Saucen selber machen

Wahrscheinlich hat die Zigeunersauce aus dem Supermarkt noch nie jemanden vom Hocker gerissen. Doch wenn das Fleisch der kulinarische Höhepunkt ist, werden Dips und Saucen oftmals vernachlässigt. Selbstgemachte Tomatensalsa, Humus oder Guacamole können das (vegane) Grillvergnügen auf eine ganz neue geschmackliche Ebene heben. Sie können zudem sowohl zu dem veganen Grillgut als auch zu den Salaten und frischem Baguette gegessen werden.

  1. Etwas Süßes zum Schluss anbieten

Die gute, alte Grillbanane, die den krönenden Abschluss vieler Grillabende bildet, kann ganz einfach mit veganer Schokolade zubereitet werden. Doch auch andere Obstsorten schmecken lecker, wenn man sie auf den Grill legt.

Geeignet sind zum Beispiel Ananas-Mango-Spieße, Aprikosen oder Pfirsiche. Verfeinern kann man das Grillobst mit Agavendicksaft oder Kokosstreuseln. Dazu gereicht werden gerne Sojaeis oder –joghurt.

Mit diesen 6 Tipps kann beim veganen Grillen also nichts mehr schief gehen! Zum Weiterlesen: Auf Zentrum der Gesundheit oder in dem E-Book„Grillen vegan“ von veganic.de finden sich zahlreiche, leckere Grillrezepte für das vegane Sommer-BBQ.

Fleisch richtig lagern

Die besten Methoden zum Lagern von Fleisch

Bakterien auf dem Fleisch mögen es warm, da sie sich so auf der Oberfläche leicht vermehren können. Allein der Weg vom Geschäft nach Hause kann die Haltbarkeit von nicht gekühltem Fleisch empfindlich verkürzen. Insbesondere im Sommer ist daher die Verwendung einer Thermokühltasche empfehlenswert. Die optimale Lagertemperatur beträgt für Fleisch 2 bis 4 Grad. Die Haltbarkeit variiert zwischen den Fleischsorten. Während sich Rindfleisch drei bis vier Tage hält, sollte Schweine- und Kalbfleisch innerhalb von drei Tagen zubereitet werden. Wenn Hackfleisch nicht am gleichen Tag, an dem es gekauft wurde, verarbeitet wird, ist es ratsam, das Hackfleisch einzufrieren. Dieser Ratgeber gibt wertvolle Tipps zum Lagern von Fleisch.Fleisch richtig lagern

Das Fleisch muss aus der Packung heraus

Eingeschweißtes, rohes Fleisch muss aus der Verpackung heraus, da sich in der Verpackung mit der Zeit Kondenswasser und Bakterien ansammeln können. Im Anschluss sollte das Fleisch mit kaltem Wasser abgespült und mit Küchenpapier abgetupft werden. Nun kann es in einer Schüssel gelagert und bis zur Zubereitung mit Frischhaltefolie abgedeckt werden.

1. Das Fleisch in Öl einlegen

Die Haltbarkeit von Fleisch kann einige Tage verlängert werden, wenn es in Öl eingelegt wird. Dank des Luftabschlusses wird das Verderben verhindert. Zudem wird das Fleisch durch das Öl noch zarter. Zum Einlegen sind beispielsweise Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl geeignet. Zusätzlich kann das Fleisch im Öl je nach Belieben noch mariniert werden, zum Beispiel mit Knoblauch oder Chili. Noch mehr Informationen finden Sie hier.

2. Fleisch im Tiefkühlfach lagern

Wenn das Fleisch später als in drei Tagen zubereitet werden soll, kann und sollte es im Tiefkühlfach eingefroren werden, wo es sich bei -18 Grad mehrere Monate hält. Die Qualität bleibt besser, je schneller das Fleisch abkühlt. Viele Tiefkühltruhen verfügen über eine Schockfrost-Taste zum schnellen Einfrieren. Rindfleisch beispielsweise hält sich in der Tiefkühltruhe bis zu zehn und Schweinefleisch bis zu sechs Monate. Dabei ist es wichtig, dass das Fleisch stets in Alufolie oder im Gefrierbeutel verpackt ist. Zur Überprüfung der Haltbarkeit kann das Fleisch mit einem Einfrierdatum versehen werden. Ein guter Tipp ist, das Fleisch im Kühlschrank langsam aufzutauen, da dadurch Fleischstruktur und Geschmack unverändert bleiben.

3. Durch Vakuumieren das Fleisch einschweißen

Das Fleisch wird beim Vakuumieren hygienisch durch das Luftabsaugen in der Folie eingeschweißt. Dadurch hält das vakuumverpackte Fleisch bei 0 Grad einige Wochen und es kann zudem in der Folienverpackung noch reifen. Auch im Kühlschrank ist das Fleisch mehrere Tage vor Austrocknung und Sauerstoffzufuhr geschützt. Hier ist ein Vakuumiergerät von der Firma La-va empfehlenswert. Die Geräte zeichnen sich durch Langlebigkeit und eine hohe Qualität aus. Beim Vakuumieren sollte jedoch darauf geachtet werden, mit Latexhandschuhen und keimfreien Arbeitsgeräten zu arbeiten. La-va rät stets dazu, auf einem Schneidbrett aus Kunststoff oder glattem Edelstahl zu arbeiten. Beim Vakuumieren sollte mit sauberen Händen gearbeitet werden. Beim Befüllen des Beutels wird die obere Beutelöffnung nach außen gekrempelt und später erst wieder umgestülpt, damit an der geschweißten Stelle kein Fettfilm haftet und perfekte Schweißnähte garantiert sind.

richtige Lagerung von FleischNassreifung de Fleisches

Das Fleisch kann im Vakuumbeutel optimal reifen, damit es besonders zart und bekömmlich schmeckt. Die Fleischreifung hängt prinzipiell vom Alter des Fleischstückes, von der Muskelglykogen-Menge sowie der Temperatur und Zeit ab.
Je tiefer die Temperatur ist, desto länger dauert die Fleischreifung. Dunkles Fleisch sollte nicht länger als sechs Wochen gekühlt werden, bei einem längeren Zeitraum ist das Einfrieren ratsam. Der voll erhaltene Saftgehalt im Fleisch überzeugt enorm.

Trockenreifung im Reifebeutel

Im Gegensatz zur Nassreifung verläuft die Trockenreifung nach einem anderen Prinzip. Bei dieser Art wird Edelfleisch hergestellt, denn der metallische Geschmack, der bei der Nassreifung häufig entsteht und später wieder verfliegt, entfällt hierbei komplett.

• Der Herstellungsprozess, bei dem das Gesamtgewicht des Fleisches bis zu 20 Prozent schrumpft, findet in einem sogenannten Membranbeutel statt, welcher vorab mit einem Vakuumiergerät luftleer gemacht wird.

• Ein biochemischer Prozess findet statt, da die verwendeten Membranbeutel nach außen wasserdampfdurchlässig, aber nach innen luftdicht sind.

• Außen sollte das Fleisch eine leichte Fettschicht haben, da die trockene Außenschicht nach dem Reifeprozess einen weiteren Gewichtsverlust mit sich bringt.

• Als ideale Kühlschranktemperatur sind 0 bis +4 Grad empfehlenswert.

• Der Reifebeutel sollte unbedingt auf ein Gitter gelegt werden, damit das Fleisch optimal durchlüftet wird.

• Bewegung ist für das Edelfleisch nicht gut, es sollte daher auf jeden Fall während des Reifeprozesses am gleichen Platz liegen bleiben, damit die ablaufenden Prozesse im Fleisch nicht durcheinander gebracht werden. Nach etwa 3 bis 4 Wochen kommt das hochwertige Edelfleisch zum Vorschein und dieses kann auf dem Grill oder auch in der Pfanne zubereitet werden.

• Nun zeigt sich, dass sich das Warten auf jeden Fall gelohnt hat. Das Fleisch ist hauchzart und bekömmlich und es entfalten sich nussige Aromen. Ein wahres Erlebnis für den Geschmack und die Gaumen.

Welchen Gasgrill soll ich mir kaufen – Hilfestellung

Immer wieder fragt man uns: Welchen Gasgrill soll ich mir kaufen? Die Entscheidung, welchen Gasgrill ich kaufe ist nicht leicht. Zunächst sollte man  auf die Bedürfnisse des Käufers eingehen. Denn die derzeitigen Preise von Gasgrills schwanken je nach Modell und Anbieter so zwischen 80 und 800 Euro. Wobei 800 Euro nicht die Obergrenze darstellen. Um eine gute Qualität zu erreichen, sollte man jedoch von Anfang an mit ca 300 Euro kalkulieren.

Wenn man sich einen neuen Gasgrill kaufen möchte, und sich etwas informiert, wird man alleine schon von der Menge der Angebote an guten Gasgrills erschlagen. Aus diesem Grund sollte man sich zunächst einmal überlegen, welche Ausstattung ein Grill haben muss, kann oder darf. Es gibt einige gute Anbieter von Gasgrills auf dem deutschen Markt, die man eigentlich allesamt empfehlen kann. Auf der rechten Seite sehen Sie eine kleine Auswahl, die es auch so bei verschiedenen Internetanbietern zu kaufen gibt.

Möchten Sie den Grill in den Garten oder auf die Terasse stellen oder im Auto mitnehmen an den See oder in den Schrebergarten? Die Unterschiede zwischen den beiden Grillvarianten sind oftmal nur die Größe und das Gewicht. Somit sollte jeder Grillmeister für sich selbst entscheiden, was er bereit ist zu tragen und was nicht. Die jetzt folgenden Tipps kann man jedoch auf fast jeden Gasgrill umsetzen.

Wir nehmen nun einfach mal an, Sie haben sich für einen feststehenden Gasgrill entschieden und schon einen schönen aber vor allen Dingen ebenen Platz für ihn gefunden. Der Boden an der Stelle, an der der Gasgrill einmal stehen sollte, muss unbedingt gerade und glatt sein, damit der Grill nicht schief steht. Das sieht in erster Linie mal nicht so schön aus, hat aber auch Auswirkungen auf den Auslauf des Fettes, das vom Grillgut in den Grill tropft. Die meisten Gasgrills haben unten ein Loch, durch das nicht nur das Fett sondern auch das Reinigungswasser ablaufen kann. Steht der Gasgrill schief, läuft das Fett in die falsche Richtung und sammelt sich, es besteht Brandgefahr!
Tipp: Entfernen Sie nach dem Grillen immer sämtliche Rückstände von altem Fett oder abgefallenem Grillgut aus dem Grill. Denn auch beim nächsten Grillen könnten sich diese Rückstände entzünden und das Essen ungenießbar machen.

Apropos Sicherheit:
Überzeugen Sie sich vor dem Kauf eines Gasgrills ob dieser das notwendige CE-Kennzeichen besitzt. Zu dem CE-Kennzeichen gehört eine 4-stellige Prüfziffer, die den Prüfort angibt. Auch eine deutsche Betriebsanleitung sollte der Grill haben, denn wenn die Sicherheitshinweise nur in chinesischer Sprache vorliegen, könnte der eine oder andere ein kleines Problem bekommen.
Schon beim Aufbau des Grills ist ein genaues Befolgen der Aufbauanleitung ein wichtiges Kriterium. Ist der Grill falsch aufgebaut, oder die Anschlüsse nicht fachgerecht montiert, könnte es zu Schwierigkeiten kommen. Entweichendes Gas durch eine schlecht sitzende oder undichte Gasleitung ist kein Spaß. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie alles richtig montiert haben, oder Schrauben übrig sind, fragen Sie zur Sicherheit doch lieber einen Fachmann.

Nach dem Aufbau ist in jedem Fall die Standfestigkeit zu prüfen! Prüfen Sie, ob die Füße unter dem Grill einer leichten Belastung gewachsen und korrekt montiert sind. Der Grill sollte gerade und ohne zu wackeln auf seinen Füßen und der ebenen Fäche stehen. Ist dem nicht der Fall, nehmen Sie ihn nicht in Betrieb – GEFAHR

Anschluß der Gasflasche: Gasflaschen haben in der Regel ein Linksgewinde. Das bedeutet, daß der Anschlußschlauch des Grills entgegen dem Uhrzeigersinn angeschraubt wird. Will man nach dem Grillen die Gaszufuhr unterbrechen, werden ZUERST die Gasknöpfe am Grill auf Null gestellt und danach erst die Gasflasche abgedreht. WICHTIG: Lagern Sie Gasflaschen immer dort, wo Luft zirkuliert und keinesfalls in abgschlossenen Räumen.
Auch sollte man unbedingt darauf achten, daß es am Grillplatz nicht unbedingt zieht. Denn beim Öffnen des Deckels kann dann schon mal der Grill ausgehen, wenn der Wind zu stark ist. Stellen Sie also den Grill an einen windgeschützten Platz.

Nun zum eigentlichen Grill:

Wir empfehlen an dieser Stelle einen rostfreien Stahl als Grillrost. Dieser rostfreie Stahl ist nicht nur sehr unempfindlich, sondern hat auch noch eine lange Haltbarkeit. Auch der komplette Garraum sollte wennmöglich aus Edelstahl sein und keine Farben oder Beschichtungen haben. Die integrierten Brenner sollten stufenlos einstellbar und regulierbar sein und so die Hitze im ganzen Grill gleichmäßig und überall verteilen. Gerade bei günstigen Grillmodellen ist die Hitzeverteilung fast nur in der Mitte, aber dort dann sehr stark. Auch die Anzahl der Brenner ist sehr entscheidend.Welchen Gasgrill soll ich mir kaufen Wenn Sie einen Gasgrill mit nur zwei Brennern kaufen, wird indirektes Grillen schwierig. Denn mit einem Brenner wird der Grill vielleicht nicht unedingt die notwendige Hitze entwickeln können. Und wenn beide Brenner in Betrieb sind, ist es eventuell zu heiß.
Sogenannte Aromaschienen sorgen dafür, daß das Fett nicht in den Grill tropft. Oftmal entzündet sich dieses Fett dann während des Grillvorganges und man muß das Grillgut entfernen, um es nicht zu verlieren.

Eine Temperaturanzeige (Thermometer) im Deckel des Gasgrill ist kein Muss, aber manchmal ganz ok. Gerade wenn es auf exakte Temperaturen ankommt, wie zum Beispiel bei hochwertigem und teurem Grillgut, erleichtert es einem die Arbeit. Aber auch wenn der Grill keine eigene Temperaturanzeige hat,  kann man mit separat gekauften Funk Grillthermometern arbeiten. Diese erleichtern gerade die Entscheidung, ob das Fleisch schon den Garpunkt erreicht oder noch nicht erreicht hat ungemein.

Wer gerne lieber sparsam grillt, für den ist sicherlich die Verbrauchsangabe auch ein Entscheidungskriterium. Der Verbrauch wird meist in Kilowatt angegeben und zeigt auf, wieviel Menge Gas der Grill in exakt einer Stunde verbraucht.

Konnten Sie nun die Frage: Welchen Gasgrill soll ich mir kaufen? für sich beantworten?
Hier noch eine Anleitung zum Ausdrucken

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Startseite des Onlineshops Garten XXL
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