Grillen mit Gas: die umweltfreundliche Alternative

An lauen Sommer-Abenden verspüren viele die Lust zu grillen. Doch nicht überall ist der Geruch nach Holzkohle-Feuer erwünscht. Deshalb hat vieler Ortes das Umdenken begonnen. Umweltfreundliche Alternativen werden gesucht.
Eine empfehlenswerte Alternative ist der Gasgrill. Doch wie sollte er aussehen? Welcher kommt dem klassischen Holzkohlegrill wenigstens einigermaßen nah? Diese und viele andere Fragen sollen hier beantwortet werden.

Welche Vorteile haben Gasgrills?

Einer der wichtigsten Vorzüge ist die umweltfreundliche Funktionsweise. Kein Schmutz durch Holzkohle oder Briketts. Keine Belästigung durch Rauch beim Anfeuern. Das heißt: Nachbarn können sich deswegen nicht mehr beschweren.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei Verfahrensweise und Grilldauer. Das Grillen mit Gas ist weniger gefährlich und zeitaufwändig. Ein Gasgrill muss nicht angefeuert werden, damit der Rost seine nötige Hitze erreicht. Er ist innerhalb weniger Minuten startklar. Das Essen kann eher aufgetragen werden.

Außerdem können Sie Ihre Grillparty beliebig in die Länge ziehen. Denn so ein Grill bleibt konstant heiß, solange die Flamme nicht ausgedreht wird. Anders ist das beim Holzkohlegrill. Wenn das Feuer keine Nahrung mehr hat, brennt es aus. Der Grillrost kühlt ab.

Welche Gasgrills gibt es?:

Die Grillgeräte werden unter drei Hauptkategorien geführt. Dies sind:

  1.  Kleine, portable Gasgrills mit einem Brenner: für den Balkon geeignet.
  2. Grill-Stationen mit mehreren Rosts bzw. Grillzonen: Mindestens zwei Brenner vorhanden.
  3. Schwergewichtige Gasgrills: Bekannt als Outdoor-Küchen. Können nach amerikanischem Stil auch von Küchenmöbeln umgeben sein.

Gibt es Unterschiede bei den Grillrosten?Grillen mit dem Gasgrill

Die Roste können aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Demzufolge ist auch die Hitze-Entwicklung unterschiedlich. Ausführliche Informationen zum Thema Gasgrill-Roste erhalten Sie hier: https://gasgrill-testportal.de/der-grillrost-beim-gasgrill-edelstahl-guss-emailliert/

Welches Gas wird verwendet?
Gängige Grills werden in der Regel mit Propan- oder Butan-Gas betrieben. Die beiden Gase haben verschiedene Konsistenzen. Propan-Gas ist Frost resistenter als Butan-Gas. Dieses Detail müssen Sie beim Kauf Ihres Gasgrills beachten.
Wenn er auch im Winter betrieben werden soll, greifen Sie besser zu einem mit Propangas. Dieser kann frostigen Temperaturen bis minus 40 Grad stand halten. Butangas hingegen verflüssigt sich bereits bei minus 0,5 Grad. Es ist dann nicht mehr verwendbar.

Grillen mit Gas: Was ist zu beachten?

Eine falsche Herangehensweise kann auch bei einem Gasgrill verheerende Folgen haben. Deshalb sollten Sie sowohl bei der Vorbereitung als auch während des Grillvorgangs auf eine korrekte Reihenfolge achten. Nur so können Gefahren und Unfälle vermieden werden.

Regel Nummer 1:
Erst Rost reinigen, dann Gasflasche anschließen! Hinweis: Gasflaschen sollten stets mit einem Linksgewinde ausgestattet sein. Denn es ist wichtig, dass Wasser und Gashahn in gegenseitige Richtungen gedreht werden. Das heißt: Gas nach links, Wasser nach rechts.
Regel Nummer 2:
Vorsicht beim Entzünden der Flamme! Lassen Sie nicht zu viel Zeit zwischen Gas aufdrehen und Flamme entzünden verstreichen. Schließen Sie niemals den Deckel, wenn das Gas noch nicht brennt.

Der Prozess sollte stets so verlaufen:

Gas anzünden, Grill-Deckel schließen und einige Minuten abwarten. Erst wenn Sie sicher sein können, dass der Rost ordentlich heiß ist und sämtliche Bakterien abgetötet sind, kann das Grillgut aufgelegt werden.
Kleiner oder großer Gasgrill: Was ist besser?

Diese Frage kann nicht mit einem Satz beantwortet werden. Denn jeder Verbraucher muss nach seinen Vorlieben und Ansichten selbst herausfinden, was zu ihm passt. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, sollten im Vorfeld folgende Fragen geklärt werden:

  • Wo wollen Sie grillen: im Garten oder auf dem Balkon?
  • Wie flexibel muss der Grill sein?
  • Laden Sie oft viele Gäste zum Grillen ein?
  • Wieviel Platz ist für die Unterbringung nach dem Grill-Vergnügen vorhanden?

Natürlich ist ein Gasgrill in Kleinausgabe handlicher. Er lässt sich schnell aufstellen und wegräumen. Außerdem benötigt er weniger Stauraum als ein großer. Doch bei Funktionsumfang und Vielseitigkeit stoßen Sie mit einem kleinen Grill auf Grenzen.

Wie bereits erwähnt, besitzen solche Grills nur eine Grillzone. Sie haben nur einen Brenner, der im Gehäuse integriert wurde. Er verläuft meist ringförmig und lässt keinen indirekten Hitzebereich zu. Die erreichbare Temperatur ist festgelegt und kann nicht umgestellt werden. Nachteil: Sie können nur Lebensmittel auf den Grill legen, welche die gleiche Gar-Temperatur erfordern und den direkten Kontakt mit dem Rost brauchen. Indirektes Grillen ist somit nicht möglich. Zusammengefasst: ein kleiner, portabler Gasgrill eignet sich wunderbar zum Grillen von Rost-Bratwurst und Steak. Für Barbecue Gerichte wird er allerdings zu heiß. Denn diese benötigen nur eine Gartemperatur von maximal 100 Grad.

Große Gasgrills bzw. Grillstationen besitzen mehrere Brenner und verschiedene Grillzonen. Dies macht sie flexibler und vielseitiger. Die Temperatur kann individuell dem Grillgut angepasst werden. Der große Bruder ermöglicht somit die Zubereitung verschiedener Grillspezialitäten innerhalb kurzer Zeit. Einige Modelle können im indirekten Hitzebereich bis zu 100 Grad herunter geregelt werden.

Wichtige Empfehlung zum Schluss

Falls Sie bei der Recherche nach einem geeigneten Gasgrill auf Importwahre stoßen, sollten Sie auf die Anschlüsse für Gasflaschen oder besondere Spezifikationen achten. Möglicherweise muss für das auserwählte Modell noch spezielles Zubehör beschafft werden. Mitunter ist dieses teuer und nur via Internet erhältlich. Um solche Mehrkosten bzw. einen Fehlkauf zu vermeiden empfiehlt es sich, ausführliches Informationsmaterial über das gewünschte Grillgerät abzurufen oder anzufordern.

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