der perfekte grill

Der perfekte Grill für die Saison

Ein perfekter Grill für die Saison

Welches ist der perfekte Grill für mich? Beim Grillen geht es mittlerweile nicht mehr nur darum was gegrillt wird, sondern auch darum wie gegrillt wird. Grundsätzlich kann das Grillgut mithilfe von Kohle, Gas oder Strom gegart werden. Außerdem gibt es noch viele spezielle Modelle, wie den Smoker, einen Schwenkgrill oder eine Grillstation, mit denen das Grillen zu etwas Besonderem werden kann.

Bevor man den Grill aussucht sollte man sich erstmal überlegen, was der Grill eigentlich können soll. Es gibt große Unterschiede in der Größe, dem Preis, dem Brennmaterial und der Ausstattung, sodass jeder seinen eigenen Favoriten finden kann. Es gibt kleine Grills mit Holzkohle, die sich besonders zum Mitnehmen eignen. Andererseits gibt es auch Smoker oder große Grills mit Kohle oder Gas, mit denen man mehr Grillgut und speziellere Speisen zubereiten kann.

Kohle, Gas oder Strom: Die Qual der Wahl

Grundsätzlich steht man vor dem Kauf des Grills vor der Frage, ob dieser mit Kohle, Gas oder Strom befeuert werden soll. Grundsätzlich eignet sich ein Holzkohlegrill in erster Linie für Menschen, die sich gerne viel Zeit fürs Grillen nehmen. Ein Gasgrill hat den Vorteil, dass man sehr spontan grillen kann und, je nach Größe, eine Vielzahl an Gästen gleichzeitig versorgen kann. Wer nicht zwangsläufig Feuer in seinem Grill braucht, kann auch zum Elektrogrill greifen, da dieser nur in die Steckdose gesteckt werden muss.

Holzkohle Kugelgrill – Der Rösle No. 1 AIR F50

Die Grills aus dem Hause Rösle sind für Ihre gute Handhabung bekannt. Er sieht gut aus, ist gut verarbeitet und der Rost wirkt hochwertig, außerdem ist er einfach zu reinigen. Zudem bietet er eine Vielzahl von Modulen, mit denen sich das Grillvergnügen noch einmal verbessern lässt. So können beispielsweise ein Wok, ein Pizzastein oder ein Geflügelhalter in den Grill integriert werden. Der Hersteller hat mittlerweile eine eigene Fangemeinde gefunden und die Kunden sind sehr zufrieden mit den Modellen. Rösle ist inzwischen zu einer Topmarke aufgestiegen und versucht das Grillen zu perfektionieren. Neben den Holzkohlegrills bietet die Firma auch hervorragende Gas- und Elektrogrills an.

Der 1 Air F50 stellt eine neue Generation da. Die Auffangschale für die Asche ist bei diesem Grill extra groß, damit man über einen längeren Zeitraum Grillen kann, aber nicht zwischendurch die Asche ausleeren muss. So kann aus dem 1 Air F50 auch ein Smoker gemacht werden.

fuer jeden den perfekten grill
https://www.pexels.com/photo/the-grill-man-6026/

Die Kohle kann in einem Kreis angeordnet werden und die Luftzufuhr umfangreich geregelt werden, sodass das Grillgut langsam durch die Hitze gegart wird. Wer diese Art des Grillens, das indirekte Grillen bevorzugt, kann also durchaus zu diesem Modell greifen.

Weiter geht es mit der Auswahl des perfekten Grill-Modells

Wenn man sich entschieden hat, mit welchem Brennstoff man sein zukünftiges Grillgut garen will, geht es nun noch um die Auswahl des richtigen Grilltyps. Ein Schwenkgrill kommt vor allem für Diejenigen in Frage, die das besondere Lebensgefühl des Grillens suchen. Der Rost schwebt über der Kohle und durch die Feuerschale wirkt das ganze wie ein Lagerfeuer. Für einen solchen Grill braucht man unbedingt einen eigenen Garten oder einen anderen Ort, an dem man den nötigen Platz hat.

Einen Kugel- oder Rundgrill kann man auch auf den Balkon oder auf der Terrasse aufbauen. Wer mit Holzkohle grillt, braucht vor allem Zeit und ein Händchen für die richtige Temperatur. Bei einem Gasgrill ist die Hitze sofort da und sie kann über einen Regler viel einfach eingestellt werden. Im Gegensatz zum Elektrogrill verfügt der Gasgrill über einen echte Flamme und erinnert damit eher an das ursprüngliche Grillen als der Elektrogrill. Dafür kann der Elektrogrill auch problemlos in geschlossenen Räumen verwendet werden.

 

Den richtigen Grill auswählen

Damit die Unterschiede zwischen den einzelnen Grilltypen überschaubar bleiben, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung der einzelnen Typen vom Grillspezialist Kamdi24:

– Ein Einweggrill wird mit Holzkohle benutzt und ist günstig in der Anschaffung. Er ist leicht zu transportieren und eignet sich deshalb für spontane Ausflüge in den Park oder an den See. Leider ist so ein Einweggrill nicht besonders gut für die Umwelt, weil er nach dem einmaligen Gebrauch entsorgt wird, außerdem kann das Garen des Grillguts nicht gut gesteuert werden.

– Ein Rundgrill ist ebenfalls günstig und erfüllt seinen Zweck. Leider sind besonders die günstigen Modelle anfällig für Rost und es kann nicht viel auf einmal gegrillt werden.

– Ein Säulengrill sieht sehr attraktiv aus und kostet ebenfalls nicht sehr viel. In dem Grill selbst entsteht eine hohe Luftzirkulation, dadurch wird die Kohle sehr heiß. Das Grillgut wird dementsprechend sehr heiß gegrillt und der Verbrauch an Kohle ist relativ hoch.

– Ein Schwenkgrill kann nicht nur als Grill, sondern auch als reine Feuerschale benutzt werden. Außerdem gibt es viel Platz für das Grillgut, deshalb kann man viele Personen gleichzeitig versorgen. Dieser Grilltyp nimmt dementsprechend viel Platz in Anspruch und eignet sich daher nur für Leute, die einen eigenen Garten besitzen.

– Ein Kugelgrill hat einen Deckel, der die Temperatur und die Raucharomen im Grill einschließen soll. Es gibt auch kleinere Modelle, die überall mit hingenommen werden können. Die Kohlen für den Kugelgrill müssen vor dem eigentlichen Grillen erstmal im Kamen angefacht werden, die Temperatur wird über einen Luftregler kontrolliert und muss genau eingestellt werden.

– Mit einem Smoker kann man die besten Ergebnisse beim Grillen erzielen, wenn man ihn beherrscht. Viele Smoker können auch als normaler Kohlegrill genutzt werden. Das garen der Speisen kann mitunter einen ganzen Tag in Anspruch nehmen und der Garprozess muss in dieser Zeit immer wieder überwacht und reguliert werden.

– Ein Gasgrill ist schnell einsatzbereit, kann leicht gereinigt werden, entwickelt wenig Rauch und die Temperatur kann über die Brenner einfach und gezielt geregelt werden. Dafür ist eine ausreichend gefüllte Gasflasche erforderlich, damit der Grill nicht mittendrin ausgeht.

– Ein Elektrogrill ist ebenfalls sofort einsatzbereit, kann leicht gereinigt werden und er entwickelt keinen Rauch, weshalb er auch drinnen eingesetzt werden kann. Hier geht einzig das Lebensgefühl des Grillens ein bisschen verloren.
Direkt und indirekt Grillen mit einem Kugelgrill

Für das indirekte Grillen eignet sich am besten ein Kugelgrill mit Holzkohle. Die Kohle wird Außen in einem Ring gelegt und das Grillgut in der Mitte platziert. So wird das Grillgut bei konstant niedrigen Temperaturen langsam gegrillt, ohne das die Hitze direkt auf das Grillgut einwirkt.

Zubehör für den Grill

Räucherboxen sollen dafür sorgen, dass das Aroma von Holzkohle sich auch auf das Grillgut in einem Gasgrill niederlegen kann. Ein Pizzastein kann genutzt werden, um Pizza auf dem Grill zu garen. Das Grillthermometer wird benötigt, um die Kerntemperatur des Grillguts und die Innentemperatur des Grills zu messen. So kann der Garprozess gut gesteuert und optimiert werden. Ein Anzündkamin erleichtert das Anzünden der Kohle, weil es beim Kohlegrill nicht auf Knopfdruck funktioniert.

Bildquellen:
https://www.pexels.com/photo/food-chicken-meat-outdoors-8572/
https://www.pexels.com/photo/the-grill-man-6026/

Cadac Grill Safari Chef Test

Cadac Grill Safari Chef im Test

Der Cadac Grill Safari Chef im Test

Bild 3Ein Gas-Grill ist eine gute Variante für Menschen, die viel mit dem Wohnmobil, Campingbus oder Zelt unterwegs sind. Offenes Feuer ist im heißen Sommer oder in südlichen Ländern eine kritische Sache: Die Brandgefahr ist nicht zu unterschätzen.

Viele Campingplatzbetreiber legen ihr ihr Veto ein. Das Mitschleppen und das anschließende Entsorgen der endlos nachglühenden Holzkohle entfallen, ebenso das Einpacken diverser chemischer oder mechanischer „Brandbeschleuniger“, ohne die die Grillkohle nun mal schlecht in Fahrt zu bringen ist. Ein Gasgrill lässt zwar einige der typischen Röst-Aromen gar nicht erst aufkommen. Trotzdem schmeckt auch ein Produkt vom Gasgrill gut und „gegrillt“ und beweist, dass sich auch ohne offenes Feuer auf diese Weise leckeres Essen im Freien zubereiten lässt.

Cadac Grill Safari Chef – getestet aus Camper-Sicht

Der Cadac Grill Safari Chef ist eine komplette kleine Kochstation für unterwegs. Beim Gepäck macht er sich schön klein, beim Grillen kommt er groß heraus. Mit einer Grill- oder Bratfläche von knapp 30 Zentimetern sind mindestens zwei Personen gut bedient. Weil lange „Vorglühzeiten“ wie bei Holzkohle entfallen, ist auch bei Gästen der Nachschub sichergestellt. Auch ein etwas stattlicherer Fisch oder zwei größere Steaks nebst Beilagen beispielsweise finden gut Platz.

Tolle Hitzeverteilung

Besonders auffällig und angenehm ist die gleichmäßige Hitzeverteilung, die den Cadac Safari Chef von anderen, preiswerteren Kollegen auf dem Markt unterscheidet: Alles gart – gleich wo auf dem Rost oder der Platte es liegt. Ankokeln in der Mitte über dem Brenner, während der Rest noch roh ist? Nicht bei diesem Grill. Das macht die zwei Minuten Zeitvorgabe vor dem Auflegen des Grillgutes locker wett.Größes des Grills

Schickes Extra: Eine flache Teflonplatte als Aufsatz, auf dem sich Brot aufbacken oder Gemüse grillenlässt. Erfahrungsgemäß ist eine solche Platte pflegeleicht. Bei Nichtgebrauch ist sie in einer eigenen Stoffhülle vor Kratzern geschützt. Ebenfalls gut: Der hohe runde Deckel mit Kunststoff-Griffen, die nicht heiß werden. Fleisch würde darunter schneller garen. Dreht man das Ganze um, hätte man eine „Gulaschkanone“ oder auch einen Wok. Eine feine Sache, die den Begriff „Kochstation“ statt Grill rechtfertigt. Vermutlich ließe sich auch eine kleinere Paella-Pfanne benutzen. Ob das eine Anregung für den Hersteller wäre? Oder einfach eine kaufen, ausprobieren, ob sie fest auf dem Aufsatz steht und es kann losgehen.

Brand-wichtige Hinweise zum Kauf

Bevor Sie sich diesen Grill kaufen, noch einige wichtige Details. Vom Cadac Grill Safari Chef, existieren nämlich zwei Varianten, die leider nicht so ohne weiteres aus der Kaufbeschreibung bei der Online-Anschaffung hervorgehen: Die eine Variante benötigt ein Gasdruckventil, einen Schlauch und einen Gasdruckminderer. Damit kann sie an die großen gängigen Gasflaschen angeschlossen werden, die jeder Camper beispielsweise im Wohnmobil oder Wohnanhänger sowieso mitführt.

– Der Vorteil: Grillen bis der Arzt kommt – oder zumindest eine volle Saison lang.
– Der Nachteil: Die Gasflasche muss entweder mit einem endlos langen Schlauch verbunden oder jedes Mal zur Essenszeit aus dem Wohnmobil gehievt werden.
– Erkennbar ist diese Variante an einem seitlichen Anschraubstutzen für die Gasleitung.

Das „schmalspurigere“ Modell – ansonsten in identischer Größe und Ausstattung – erkennt man lediglich daran, dass besagter messingfarbener Anschraubstutzen sich senkrecht an der Unterseite des Brennelementes befindet. Diese Variante funktioniert nur mit Gaskartuschen wie etwa CA 445, CV 470 oder CA 500, die dann direkt unten angeschraubt werden.

Falsches Zubehör?

Leider bekommt man auch im Fachhandel, selbst mit dem Brenner und der Betriebsanleitung als Anschauungsmaterial unter dem Arm, schnell mal die falschen Kartuschen und Schläuche mit verkauft. Dann steht man im Gelände mit einem Grill, der nicht grillt, sondern bestenfalls die Hände wärmt. Falls der Grill bei Ihnen nicht grillt, liegt das allein am falschen „Anschluss“. Ein Problem, das sich lösen lässt. Unser Tipp dazu: Die richtigen Teile bestellen Sie am besten gleich mit oder informieren sich vorab per Email beim Hersteller. Der hat nämlich einen fabelhaften Service und reagiert erfreulich schnell (https://www.cco-onlineshop.com).

Verpackung und Verarbeitung

Mit einem Pack-Maß von etwas über 30 cm im Quadrat in einer Tragetasche samt Henkeln und Reißverschluss drum herum kommt der Cadac Grill Safari Chef recht patent daher und lässt sich auch bequem zu lauschigen Grill-Orten tragen. Er gibt sich sozusagen immer, wenn er nicht gebraucht wird, klein und bescheiden: Schön für Camper, die beim Packen mit jedem Zentimeter rechnen müssen.Verpackung

Das „Betriebselement“ mit dem Brenner hat umklappbare Füße, die mit einem Metallbügel leicht unter dem Rand arretiert werden können. Damit lässt er sich praktisch flach auf etwa 10 cm Stärke zusammenfalten. Eine Piezozündung ist nicht vorhanden. Doch die ist erfahrungsgemäß ohnehin oft etwas zickig. Der erfahrene Grill- und Campingfreak hält immer Feuerzeug und Streichhölzer parat. Grillrost, Aufsatz für Rost und Wasser und ein separater zusätzlicher Blechaufsatz zur gleichmäßigen Hitzeverteilung sind schwarz emailliert. Das verheißt zunächst mal Pflegefreundlichkeit nach der Essenszubereitung. Doch dazu später.

Verarbeitung

Der Cadac Safari Chef ist durchwegs sauber verarbeitet. Unvermutetes Schneiden an scharfen oder rauen Kanten oder spitzen Ecken ist ausgeschlossen. Alles sitzt fest und der Grill steht stabil. Der Auf- und Abbau kostet lediglich Sekunden. Und auch wenn der Grill in Betrieb ist, lässt er sich noch gut versetzen, indem man ihn an den Füßen vorsichtig anhebt. Direkt auf das Brennelement wird die gasgrill-übliche, in der Mitte offene Schale gesetzt, deren Rand man wie üblich beim Gasgrill mit Wasser füllt. Achtung: Beim Cadac Safari Chef sollten Sie immer einen Behälter mit Nachfüllwasser bereithalten, denn der Rand ist etwas knapp bemessen. Geht das Wasser aus, bäckt auslaufendes Fett leicht an.

Ein paar Minuten Anlaufzeit sollten Sie ihm lassen und beim Erstbetrieb auch abwarten, bis die leichte Material-Duftwolke verpufft ist. Mit der jeweils richtigen Gasflasche oder -kartusche grillt der Cadac Safari Chef, und zwar buchstäblich „wie der Teufel“, gleichmäßig und effektiv, so dass das Grillgut auch nicht austrocknet. Gemüse, Grillkäse, Würstchen, Fleisch oder Fisch, das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend. Dank der gleichmäßigen, leicht verzögerten Hitzeverteilung lässt sich auch der umgekehrte Deckel tatsächlich als Wok gut nutzen.dient auch als Wok

Und eine weitere höchst angenehme Eigenschaft: Ist die Grillerei beendet, kühlen alle Teile (bis auf die insgesamt schwerere Teflonplatte) innerhalb kürzester Zeit ab. Wer also zeitnah in die Koje möchte und vorher noch der Ordnung halber den Grill abbauen möchte, läuft schon nach längstens 10 Minuten keine Gefahr mehr, sich die Finger zu verbrennen.

Das Kopfschmerzthema: Grill-Reinigung

Das leidige Kopfschmerzthema beim Gasgrill ist die Reinigung. „Experten“ in Foren empfehlen dazu Backofenspray. Für Umweltbewusste eine fast schmerzhafte Lösung. Zuhause gesellt sich zu Balkon, Garten oder Terrasse häufig eine Spülmaschine. Mag sein, dass eine solche das Thema auf ihre Weise löst. Draußen und unterwegs jedoch wünscht man sich Haushaltsutensilien, die mit einfachen Mitteln umweltfreundlich zu reinigen sind, ohne einen stundenlang zu beschäftigen.

Einweichen mit fettlösendem Spülmittel: Dazu bedarf es eines entsprechend großen Behälters, der unterwegs im Stauraum Platz beansprucht. Spülen mit fettlösendem Spülmittel und warmem Wasser: Auch hier sollte entweder die Spülküche des Campingplatzes oder eine genügend große Plastikwanne zur Hand sein. Backofenspray: Wirkt am besten auf dem noch warmen Metall. Aber muss das draußen in der Natur nun wirklich sein? Spülschwämme mit rauer Unterseite? Wählen Sie besser Stahlwoll-Schwämmchen oder eine derbe Bürste. Die emaillierten Oberflächen können immerhin einiges ab, bevor sie verkratzen, im Gegensatz zu teflonbeschichteten Teilen.

Fazit zur Reinigung:

Der Untersatz um den Brenner, der kleinere Innen-Aufsatz zur Hitzeverteilung und das Grill-Gitter sind am besten mit Spülmittel, fettlösend, einer reichlich bemessenen Einweich-Zeit und viel Geduld zum längeren Schrubben mit Stahlwoll-Schwämmchen zu säubern. Dabei macht der Aufsatz zur Hitzeverteilung den meisten „Ärger“, denn die Kombination aus tropfendem Grillgut und der mittig größten Hitzeentwicklung sorgt dafür, dass alles, was tropft, auch schön anbäckt. Am besten schneidet nach der glatten und wirklich pflegeleichten Teflonplatte das schwarz emaillierte Grillgitter ab. Beim Rest entledigt man sich entweder jeder Pingeligkeit und lässt die schlimmsten Krusten kleben. Ein direkter Kontakt mit Nahrungsmitteln der nächsten Grill-Session ist ja nicht gegeben. Oder man schrubbt und schrubbt und schrubbt.

Gas-Verbrauch

Die Cadac Safari Chefs, die an der großen Gasflasche „hängen“, sind für viele gemütliche Outdoor-Mahlzeiten gut, kein Problem. Die Modelle, die mit den kleineren Schraubkartuschen arbeiten, könnten für Frust sorgen. Nach dem ersten Test über etwa zwei Stunden Betrieb fühlte sich die kleine Kartusche sozusagen halb leer an. Entweder man nimmt gleich mehrere der leichten und relativ preiswerten Kartuschen für unterwegs mit, oder man wählt die größtmögliche aus, um vor Überraschungen, etwa dem Sitzenbleiben auf halb garem Grillgut, sicher zu sein. Achtung, beim Abschrauben entwich für Sekunden eindeutig etwas Gas. Doch nicht mehr, als beim Ein- oder Ausschalten jedes gasgetriebenen Gerätes für die Sekunden vor dem Zünden.

Bestellen kann man den Grill hier Cadac Grill Safari Chef

Alles in Allem

Der Camping Gas Safari Chef ist ein patentes platzsparend transportables und recht vielseitiges Grill- und Kochgerät für Outdoor-Fans. Denn außer Grillen auf dem Rost mit oder ohne Deckel lässt sich auch eine flache Teflonpfanne für alles vom Brotaufbacken bis zum Rührei oder gar Crêpe nutzen. der sehr hohe runde Deckel kann den Grillvorgang beschleunigen oder umgedreht als Wok oder auch als Suppenkessel dienen.umgedreht geht auch

Note 2 minus

für die Reinigung: Der innen glatte, emaillierte Deckel, die glatte geschlossenen Extra Teflonplatte und das emaillierte Grillgitter sind im Handumdrehen wieder in ihren Originalzustand zu bringen. Den Punktabzug gibt es für hartnäckig angebackene Rückstände auf dem Hitzeverteiler und dem wasserführenden Basis-Aufsatz, der obendrein nicht genügend Wasser fasst, so dass während einer längeren Grillerei Wasser nachgefüllt werden muss. Offenbar ist aber noch keinem Hersteller eine Lösung für Oberflächen eingefallen, die die meiste Hitze abkönnen müssen, ohne dass zwischen Grillgut-resten und selbigen Oberflächen eine innige Verbindung entsteht.

Note 3 bis x

für die etwas missverständlichen Produktbeschreibungen, die einen schon mal mit der falschen Gaskartusche in die Wallachei reisen und dort gegebenenfalls verhungern oder zum Rohkostfreak werden lassen. Die Lösung: Beim Hersteller nachfragen und gleich das Komplettpaket bestellen. Unter allen Umständen vor einer Reise etwa daheim ausprobieren.

Note 3 minus

für den Gas-Verbrauch: Zugegeben, das Schmalspur-Modell des Cadac Safari Grills ist praktisch. Keine Schläuche, keine Druckminderer, keine Ventile, einfach nur Kartusche unten anschrauben und ab geht die Post. Weniger lustig: Nach einem längeren Grill-Event mit Freunden scheint die kleine CV 440 beispielsweise schon zur Hälfte geleert. Ersatz sollte daher immer dabei sein. Nicht umsonst also werden die Kartuschen im einschlägigen Online-Handel im Dreierpack angeboten.
Die Modelle, die per Schlauch an die großen, gängigen Camping-Gasflaschen angeschraubt werden, haben dieses Problem vermutlich nicht – oder ihr Verbrauch fällt innerhalb einer Grillsaison kaum ins Gewicht.

Die vielen Vorzüge jedoch zum guten Schluss:

Note 1 – Email-Service des Herstellers, der Licht in die Sache brachte, als der Camping-Spezialausstatter prompt die falschen Verbindungsstücke für die falsche Gasflasche verkauft hatte.

Note 1 –  die tolle Verarbeitung und den kinderleichten, unkomplizierten Auf- und Abbau. Das Handling insgesamt und das patente Pack-Maß überzeugen.

Note 1 –  das schnelle Abkühlen des gesamten Sets nach Gebrauch. Auch der „Unterbau“ bleibt durchgehend kühl und lässt sich selbst bei Betrieb noch gefahrlos versetzen.

Note 1 –  die Ausstattung: Teflonplatte und multifunktionaler Deckel mit hitzeresistenten Griffen überzeugen: Grill, Pfanne, Wok oder „Gulaschkanone“ – Sie haben die Wahl und können eine ganze Menge spannender Outdoor-Kochrezepte ausprobieren.

Note 1 –  die jeweiligen Grill-, Back- und Kochergebnisse – die gleichmäßige Hitzeverteilung lässt eigentlich alles gelingen, was auf dem Safari Chef landet, und das in recht kurzer Zeit.

Note 1 – die Grillfläche, die für zwei plus X Personen locker ausreicht. Der Deckel ist riesig und fasst Mahlzeiten für mehr als zwei Gäste.

Weitere Grilltests finden Sie hier: Gasgrill Testberichte

Kugelgrill Test 2013

Welcher Holzkohle Kugelgrill ist der Testsieger 2013. Wir haben den Markt im Auge und müssen mit bedauern feststellen, das es im Bereich der Kugelgrills in der Kategorie Holzkohle keine neuen innovativen Grills gibt. So treten auch in diesem Jahr die folgenden Kugelgrills für den Test 2013 an.

Die Kandidaten für den Kugelgrill Test 2013

  • Der Weber Kugelgrill mit 57 cm Durchmesser
  • Der 2012 neu auf den Markt grachte Kugelgrill der Firma Rösle
  • Der Kugelgrill Black Pearl vom Traditionshersteller Landmann

Es gab natürlich noch weitere Grills, die es aber nicht auf die Shortliste für den Grilltest geschafft haben. Vergleicht man diese drei Kugelgrills der Spitzengruppe, alleine von den technischen und funktionalen Merkmalen wie zum Beispiel dem Durchmesser des Grillrostes, dem zur Verfügung stehenden Garraums und der Verarbeitung, zeichnet sich schnell ein klares Bild ab. Der Kugelgrill von Rösle führt bei diesen Merkmalen das Test-Trio Feld an.

Rösle hat auch bei der Entwicklung seines Grills gut in die Trickkiste gegriffen, obwohl der Grill den größten Grillrost hat, kann man diesen in der Mitte zusammenklappen und in eine normale Spülmaschine stecken. Der Deckel ist wie bei Landmann zum klappen und nicht wie bei Weber zum abheben.

Das Fahrgestell des Röslegrills sieht nicht nur gut aus, es überzeugt auch hier mit den Details. So sind die Räder nicht mit einer Steckachse angebracht, sondern verfügen über eine Schraubverbindung. Die Vorteile merkt man im täglichen Umgang erst, wenn man am glühenden Grill eine Positionsveränderung vornehmen muss und labrige Fahrgestelle iins schlingern kommen.

Der Testsieger Kugelgrill 2013

Fazit: Der Testsieger ist auch in diesem Jahr der Rösle Kugelgrill. Bei ihm sieht man, das die Ingeneursleistung nicht schon 5 oder 10 Jahre auf dem Buckel hat. Der Weber ist zwar das Original, aber auch in die Jahre gekommen. Für ihn gibt es das meiste Zubehör und vor allem Optionen die man so ohne weiteres nicht mit dem Rösle umsetzen kann. Hier alleine schon die Grill- und Drehspiessaufsätze, die nicht bei Klappdeckeln verwendet werden können. Der Landman ist der Preis- / Leistungssieger. Ein solider Grill mit Ablageflächen, solider verarbeitung aus deutschen Landen.

Holzkohle Kugelgrill Vergleich – Weber, Rösle, Landmann

Im Holzkohle Kugelgrill Vergleich treten diesmal die folgenden Kugelgrills gegeneinander an: der 57er Weber on touch Gold, der neue Kugelgrill von Rösle und der Black Perl von Landmann. Weber ist bei den Kugelgrills bisher der klare Marktführer und wird erfolgreich von dem deutschen Produzenten Rösle angegriffen. Deutsche Ingeneurskunst gegen amerikanische Tradition. Der ebenfalls deutsche Hersteller Landmann hat zwar in diesem Test das nachsehen, wird aber Preis- / Leistungssieger.

 

Holzkohle Kugelgrill Vergleich

 

Fazit: Der deutsche Hersteller Rösle ist zwar erst in diesem Jahr mit seinem Holzkohle Kugelgrill auf den Markt gekommen, räumt diesen aber gut auf. Da scheinen sich ein paar schlaue Köpfe sich einen guten Kugelgrill geschnappt zu haben und sich dann einmal überlegt was man besser machen kann. Auch ist die Kommunikation von Rösle einfach ehrlicher. Während man bei einem 57er Weber an einen Grill mit 57er Grillrost denkt ist es nur ein 54er Grillrost und die 57 beziehen sich auf den Aussendurchmesser des Kugelgrills.

Bitte beachtet, das es sich bei diesem Holzkohle Kugelgrill Vergleich um die 2012 Modelle handelt. Es ist davon auszugehen, das die Anbieter in 2013 einiges an Ihren Gerätschaften machen um dem neuen Platzhirschen Paroli zu bieten.

News von Weber finden Sie hier: aktuelle Weber Grills