der perfekte Grillfisch

Fisch grillen – wie es richtig geht!

Fisch richtig grillen und Fehler vermeiden

Einen Fisch zu grillen ist eigentlich gar nicht so schwer. Dabei liegt die Betonung auf „eigentlich“. Immer noch trauen sich viele Menschen nicht an den Grillfisch, da er entweder am Grill hängen bleibt, oder in der Alufolie einfach nur matschig wird. Dabei gibt es kleine Tricks und Tipps, wie auch dem Laien am Grill ein richtig guter Fisch auf Anhieb gelingt!

Variante 1: wie grille ich ein Stück Fischfilet (ca 2cm dick):
Um ein Filet vom Fisch zu grillen, empfehlen wir auch jeden Fall entweder etwas Alufolie oder eine echte Grillplatte (keinen Grillrost). Nehmen Sie sich ein passendes Stück Alufolie und biegen Sie die Ränder um, damit die Flüssigkeit der Fisches nicht in den Grill laufen kann. Dann legen Sie die Alufolie auf den Grill und pinseln die Fläche ganz leicht mit etwas Olivenöl ein. Auf diese Fläche legen Sie nun das Fischfilet. Wenn man möchte, kann man zu dem Fisch nun noch Kräuter oder Gewürze geben. Nun wird die Alufolie oben geschlossen und das Filet ca 8 Minuten gegrillt. Danach ist es super lecker und auch nocht saftig!

Variante 2: wie grille ich einen ganzen Fisch
Zunächst einmal sollte man wissen, daß je mehr fett ein Fisch hat, desto besser lässt er sich grillen, ohne trocken zu werden. Sehr fettige Fische sind beispielsweise Makrelen oder Aal. Hier findet man eine tolle Liste, über den unterschiedlichen Fettanteil von See- und Süßwasserfischen:  https://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/wohlfuehlgewicht/BewusstGeniessen/vomkabeljauzumsteinbutt.htm

Fisch mit Holzkohle

Den Grillrost VOR dem Anglühen herunternehmen! Denn wenn ich mit Holzkohle grille muss ich warten, bis die Kohle komplett weiß ist, also die größte Hitze erreicht hat. Aber auch beim Gasgrill kommt der Grillrost mit dem Fisch erst später. Denn der Grillrost unter dem Fisch sollte  kalt sein. Bevor ich den Rost verwende, streiche ich ihn ganz leicht mit Olivenöl ein.  Nun lege ich den kompletten Fisch mit der HAUTSEITE auf den Rost und schiebe diese dann erst auf den Grill. An den Augen des Fisches kann man nun erkennen, wann die passende Garstufe erreicht wurde. Wenn das Auge nicht mehr glasig ist sondern weiß wird, drehe ich den Fisch vorsichtig mit einer Maurerkelle um und grille auch die andere Seite, jedoch nur ca 2 Minuten lang. Danach ist er außen schön knusprig und innen noch saftig und zart.

Bei ganzen Fischen kann man den Gargrad auch anhand einer noch  vorhandenen Rückenflosse bestimmen: Lässt sie sich ganz leicht herausziehen, ist der Fisch gar und kann vom Grill genommen werden. Anfängern am Gas- oder Holzkohlegrill hilft bei Fisch wie auch bei Fleisch ein Garthermometer. Eine Kerntemperatur von 55 Grad bedeutet glasig, von 57 bis 60 Grad gerade gar, von 60 bis 64 Grad gar und bei 70 Grad Celsius übergart.

Man kann, wenn man das möchte, auch noch ein Stück Rosmarin auf den Fisch legen und kurz nachdem man ihn von Grill geholt hat, ein wenig frischen Zitronensaft drüber geben.Gegrillter Fisch mit Zitrone Noch aromatischer ist es, wenn ich etwas Butter zerlasse und das noch über den Fisch gebe – extrem lecker!

Ein Thunfischsteak mit einer Dicke von 3-4 Zentimetern braucht ca 6 Minuten, und das von beiden Seiten. Danach ist das steakartige Fleisch in der Mitte lauwarm und aussen richtig heiß. Wenn es vor dem Servieren noch kurze Zeit ruhen kann, wird es absolut perfekt!

Fisch ist gesund

Fisch ist leicht, lecker und gesund. Leider steht er bei den meisten Deutschen und Schweizern nicht so häufig auf dem Speiseplan. Dabei ist die Köstlichkeit aus dem Meer ebenso vielseitig einsetzbar wie Fleisch, man muss nur wissen wie.

In den meisten In Restaurants- und Gourmet-Tempeln, dürfen frischer Fisch und Meeresfrüchte nicht unter den Delikatessen fehlen. Im Sommer gehen einige Betreiber sogar so weit, dass sie ihn frisch vom Grill anbieten. Wieso nicht mal diesem Beispiel folgen und statt schwer verdaulichem Fleisch ein paar leckere Filets, Krustentiere oder eine Forelle auf den Grill werfen?

So wird aus dem einfachen Gartenfest schnell ein edles Essen unterm Sternenhimmel, bei dem auch die Figur nicht so leidet. Und schmecken tut es auch.

Vor dem Grillen sollte man sich allerdings klar machen, dass die Sommermonate eine heikle Zeit für den Fischverzehr sind. Frischware ist nun leichter verderblich, das kann nicht nur den Geschmack trüben, sondern auch unangenehme Magenverstimmungen nach sich ziehen. Deswegen beim Fischkauf unbedingt auf Hygiene und Temperatur im Laden achten. Der Fisch selbst sollte schön glänzen, klare Augen haben und seine Kiemen sollten leicht rosa gefärbt sein.

Fisch sollte immer am Stück gegrillt werden. Besonders gut eignen sich dafür Forelle und Zander, aber auch Portionieren ist bei einigen Fischsorten kein Problem. Lachs und Thunfisch gibt es meist schon filetiert oder als praktische Steaks im Handel zu kaufen. Auch Krustentiere wie Langusten, Shrimps und Scampi eignen sich als Grillgut.

Tintenfisch ist prinzipiell auch möglich, stellt aber eine kleine Herausforderung dar. Am besten schneidet man ihn klein und lässt ihn nicht zu lange schmoren, da sich das Fleisch durch die Hitze zusammenzieht.

Fisch verträgt keine hohen Temperaturen, sonst wird er faserig und trocken. Am besten gibt man ihn in einer geölten Aluschale auf den Grill, der man auch noch frische Zitronenscheiben zufügen kann. So büßt er seine Frische nicht ein und erhält ein sommerlich leichtes Aroma. Schalentiere können direkt in ihrer Schale auf den Grill, so sind sie bestens vor dem Austrocknen geschützt.

Eigentlich macht das Grillen von Fisch keine besondere Arbeit. Es geht schnell und auch die Marinade ist denkbar einfach. Etwas Zitronensaft, Dill und Knoblauch sorgen für einen unvergesslichen Geschmack.

Tipps zur richtigen Lagerung von Fleisch

Wer seinen Gaumen am Wochenende mit einem frischen Braten verwöhnen möchte, sollte beim Erwerb des Fleisches auf Frische achten. Doch nicht nur beim Kauf, sondern auch in der Gefriertruhe oder im Kühlschrank, sollten wichtige Lagerbedingungen beachtet werden.

Fleisch sollte in einer Kühltasche nach Hause transportiert werden

fleisch-lagern-tippsBereits beim Kauf des Fleisches ist es wichtig, dass dieses Nahrungsmittel nach Möglichkeit am Ende des Einkaufs erworben und daraufhin gut verpackt in einer Kühltasche transportiert wird. Um die Kühlkette nicht zu unterbrechen und die Frische dieses Lebensmittels zu erhalten, sollte das Fleisch nach einer Ankunft in den eigenen vier Wänden so schnell wie möglich im Kühlschrank oder der Gefriertruhe verstaut werden. Um die Frische des Lebensmittels bestmöglich zu erhalten, ist es ratsam, das Fleisch unmittelbar nach dem Transport auszupacken und mit Küchenpapier trocken zu tupfen.

Gut verschließbare Behälter erhöhen die Haltbarkeit

Anschließend empfiehlt es sich, das Fleisch in einem gut verschließbaren Behälter zu verpacken und diesem im Kühlschrank auf der Glasplatte über dem Gemüsefach aufzubewahren. Glas oder lebensmittelgeeignete Kunststoffbehälter eignen sich bestens zur Lagerung des Fleisches. Da Holzbretter dem Fleisch ihren Saft entziehen, sind diese Behälter für eine Aufbewahrung ungeeignet. Wichtig ist, dass das Fleisch nie offen oder im Gemüsefach aufbewahrt wird. Dieser Bereich des Kühlschranks ist zu warm und die Gefahr ist hoch, dass sich Mikroben vermehren und anschließend das Fleisch angreifen. Die Luftfeuchtigkeit von mehr als 50 Prozent führt in der Gemüseschublade dazu, dass das Fleisch verhältnismäßig schnell verdirbt. Hilfreich ist es weiterhin, das Fleisch vakuumverpackt zu verstauen, da es mit dieser Lagerungsmethode länger haltbar ist. Unbedingt erforderlich ist es aus diesem Grund, dass die Verpackung keine Luft enthält. Tritt Luft im Gegenzug in die Verpackung ein, erhöht sich die Gefahr einer Vermehrung von Fäulnisbakterien, die letztendlich zum Verderb des Nahrungsmittels führt.

Verschiedene Fleischsorten und ihre Lagerbedingungen

Der Blick auf unterschiedliche Fleischsorten verrät, dass sich Rindfleisch bei etwa null bis vier Grad Celsius für drei bis vier Tage lagern lässt. Unter gleichen Bedingungen sind Kalb- und Schweinefleisch rund zwei bis drei Tage haltbar. Befindet sich das Fleisch an einem kompletten Stück, sollte eine Aufbewahrungszeit von maximal einer Woche im Kühlschrank nicht überschritten werden. Denn in diesem Fall gilt die Regel, dass die Angriffsfläche für Mikroorganismen umso größer ist, desto mehr Fleisch aufgeschnitten ist. Hackfleisch sollte im Kühlschrank keine Lagerungsdauer von acht Stunden überschreiten, sondern so schnell wie möglich verarbeitet werden. Sind sogenannte Fleischpflanzerl bereits gebraten und ordnungsgemäß im Kühlschrank verpackt (beispielsweise in einer Frischhaltefolie), dürfen diese Nahrungsmittel etwa zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang zu wissen, dass durch die Lagerung auftretender Saft bei einer nochmaligen Zubereitung des Fleisches nicht verwendet werden soll. In punkto Wurstaufbewahrung erweist es sich als vorteilhaft, Kochwurst, Rohwurst sowie Brühwurst getrennt voneinander aufzubewahren. Anderenfalls erhöht sich die Gefahr, dass sich Wurstgeschmäcker gegenseitig beeinflussen.

Eine Lagerung im Tiefkühlschrank ist bei längerer Aufbewahrungsdauer unerlässlich

Um Fleischsorten für einen längeren Zeitraum aufzubewahren, müssen die Lebensmittel eingefroren werden. Vor der Lagerung im Tiefkühlschrank sollten Verbraucher beim Verpacken des Fleisches darauf achten, dass nach Möglichkeit keine Luft eindringt und die Verpackung so eng wie möglich an dem Nahrungsmittel anliegt. Gefrierbeutel sind ein beliebtes Mittel zur Umhüllung des Fleisches, die durch Unterstützung eines Folienschweißgerätes ein maßgeschneidertes Einpacken in dem Beutel ermöglichen. Häufig bieten diese Folienschweißgeräte den zusätzlichen Vorteil, überschüssige Luft aus den Beuteln zu entfernen. Wird zwischen einzelne Fleischscheiben eine Frischhaltefolie gelagert, verringert sich die Gefahr, dass das Fleisch beim Einfrieren zusammenklebt. Grundsätzlich gilt die Regel, dass Fleisch umso kürzer gelagert werden sollte, je größer der Fettgehalt ist. Im Gegenzug ist mageres Fleisch daher durchschnittlich länger haltbar.

Hilfreiche Methoden fernab der Kühllagerung

Damit das Fleisch zusätzlich konserviert werden kann, gilt das Einsalzen als eine der bekanntesten Methoden. Hierbei wird das Fleisch lagenweise in Gläsern oder Steingut geschichtet und zwischen den Lagen mit Salz versehen. Um diesen Effekt zu erhöhen, wird die oberste Schicht des Fleisches beschwert, damit das Salz einfacher in die Zellen eindringen kann. Aufgrund des hohen Salzgehaltes ist das Fleisch für Mikroorganismen unnützlich. Erhöht wird dieser Effekt beim Pökeln durch eine zusätzliche Zugabe von Nitrit, das die bakterienhemmende Wirkung des Salzes zusätzlich erhöht. Möglichkeiten der Trocknung wie Dörren (für Bündnerfleisch, Biltong sowie Pemmikan) oder eine Reifung (für Ahle Wurscht, Salami, Rohschinken) kommen für eine längere Lagerung von Fleisch ebenfalls in Betracht. Des Weiteren verlängert Marinade die Haltbarkeit von Fleisch. Beispielsweise vermehren sich sogenannte Pseudomonas-Bakterien oder Milchsäurebakterien nicht auf in Marinade eingelegtem Fleisch.

6 Tipps zum veganen Grillen

Lecker vegan grillen: 6 Tipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich ein saftiges Steak auf dem Grill! Für viele Menschen gehören die wärmste Jahreszeit des Jahres und ein fleischlastiges Grillvergnügen untrennbar zusammen.

Doch viele wären überrascht, wie einfach und lecker es möglich ist, vegan zu grillen. Auch ohne Fleisch- und Milchprodukte muss man nicht auf den einzigartigen, rauchigen Geschmack von Grillgut verzichten!

Mit den folgenden 6 Grill-Tipps ist es gar kein Problem mehr, Fleisch, Milch, Käse und Co. vom Grill zu verbannen und dennoch gemütliche BBQ-Abende mit Familie und Freunden zu genießen.

  1. Tofuwürstchen & Co. als Fleischersatz wählen

Beim veganen Grillen landet kein Würstchen auf dem Grill – es sei denn, es handelt sich um ein Tofuwürstchen! Die Auswahl an Tofu-Produkten, die auch für den Grill geeignet sind, nimmt in den Supermärkten immer weiter zu.

Im Kühlregal findet sich von Würstchen bis hin zu Schnitzel alles, was das Grill-Herz begehrt. Gewürzt schmecken diese Tofu-Produkte ähnlich wie Fleischprodukte, so muss man das „Original“ nicht vermissen.

  1. Tofu und Gemüse marinieren

Wer beim veganen BBQ mehr als nur bereits betretene Pfade erkunden möchte, kann Tofu und Gemüse als Grillgut einsetzen, durch unterschiedliche Marinaden aufpeppen und Neues kreieren. Sojasoße oder Öle eigenen sich gut als Marinade-Basis.

Die Öle sollten hoch erhitzbar sein, wie beispielsweise Soja-, Erdnuss-, Raps- oder Kokosöl. Dazu können Kräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch u. v. m. – je nach Geschmack – hinzugefügt werden. Wer es exotischer mag, gibt Sesam oder Kokos hinzu. Für Schärfe eignet sich Chili.

  1. Bunte Spieße zusammenstellen

Wer es abwechslungsreich mag, kann bunte Spieße aus Tofu und Gemüse zusammenstellen und auf den Grill legen. Sind die einzelnen Bestandteile zudem unterschiedlich mariniert, sind aufregende neue Geschmackskombinationen möglich. Der Fantasie sind bei den Spießen keine Grenzen gesetzt. Als Gemüse eigenen sich Paprika, Pilze, Zwiebeln, Zucchini oder Auberginen besonders gut.

  1. Auf abwechslungsreiche Salate setzen

Auch beim Grillen mit Fleisch sind die Salate immer das zusätzliche Highlight. Ein gut gemachter Kartoffel- oder Nudelsalat kann beim BBQ schneller weg sein als das Grillgut. Gerade beim veganen Grillen lohnt es sich, auf abwechslungsreiche und gerne auch exotische Salate zu setzen. So vergisst jeder schnell, dass es so etwas wie ein Steak überhaupt jemals gegeben hat.

  1. Dips und Saucen selber machen

Wahrscheinlich hat die Zigeunersauce aus dem Supermarkt noch nie jemanden vom Hocker gerissen. Doch wenn das Fleisch der kulinarische Höhepunkt ist, werden Dips und Saucen oftmals vernachlässigt. Selbstgemachte Tomatensalsa, Humus oder Guacamole können das (vegane) Grillvergnügen auf eine ganz neue geschmackliche Ebene heben. Sie können zudem sowohl zu dem veganen Grillgut als auch zu den Salaten und frischem Baguette gegessen werden.

  1. Etwas Süßes zum Schluss anbieten

Die gute, alte Grillbanane, die den krönenden Abschluss vieler Grillabende bildet, kann ganz einfach mit veganer Schokolade zubereitet werden. Doch auch andere Obstsorten schmecken lecker, wenn man sie auf den Grill legt.

Geeignet sind zum Beispiel Ananas-Mango-Spieße, Aprikosen oder Pfirsiche. Verfeinern kann man das Grillobst mit Agavendicksaft oder Kokosstreuseln. Dazu gereicht werden gerne Sojaeis oder –joghurt.

Mit diesen 6 Tipps kann beim veganen Grillen also nichts mehr schief gehen! Zum Weiterlesen: Auf Zentrum der Gesundheit oder in dem E-Book„Grillen vegan“ von veganic.de finden sich zahlreiche, leckere Grillrezepte für das vegane Sommer-BBQ.

Grillen mit Kaffee

Hallo mein Name Sammy Zimmermanns und ich schreibe normalerweise auf Kaffee-freuen.de. Meine Leidenschaft, das liegt der Name meines Blogs schon nahe, ist der Kaffee. Danach kommt direkt das Grillen, was liegt also näher, als beide Hobbys miteinander zu verbinden? Sie denken, das geht nicht? Hier kommt der Beweis.

Normalerweise kennen wir Kaffee als Muntermachergetränk, das uns hilft den Morgen oder den Nachmittag zu überstehen. Es gibt aber auch einige Rezepte indem man Kaffee auch als Gewürz verwenden kann. Heute möchte ich Ihnen ein spezielles Grillrezept mit Kaffee als Gewürz vorstellen. Denn Sie können Kaffee perfekt für einen Rub verwenden.

Was ist eine Rub?

Ein Rub ist eine spezielle Gewürzmischung, mit dem Sie das Grillgut noch vor dem Grillen einreiben. Daher auch der Name, der aus dem englischen stammt von „to rub“, was so viel wie reiben bedeutet. Wichtig hierbei ist, dass Sie dafür trockene Gewürze bzw. getrocknete Kräuter benutzen, die so gut wie keine Feuchtigkeit haben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier unendlich und verleihen dem Fleisch eine besondere Geschmacksnote. Das Grillen verstärkt noch die Aromen des Rubs zusätzlich.

Kaffee-Rub Rezept & Zutaten

(für 5 bis 8 Steaks)

  • 2 Eßlöffel Kaffeebohnen (Espressoröstung)
  • zwei Teelöffel Salz
  • zwei Teelöffel brauner Rohrzucker
  • zwei Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • zwei Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • ein Teelöffel Kümmel
  • ein Teelöffel Koriandersamen
  • ein Teelöffel Kakao
  • ein wenig Worcestersauce
  • zwei Zehen gehackten Knoblauch
Zubereitung

Die Zubereitung des Kaffee-Rubs ist denkbar einfach, nehmen Sie eine kleine Schüssel und einen Mörser und geben Sie die Kaffeebohnen, das Salz, den Zucker, das Paprikapulver, den schwarzen Pfeffer, den Kümmel, Koriandersamen und den Kakao rein. Nun verkleinern Sie alles mit dem Mörser zu einem feinen Pulver. Das Ganze wird dann zunächst luftdicht verpackt.

Im nächsten Schritt kommen wir zu dem Fleisch. Benetzen Sie es ein wenig mit Worcestersauce und dem gehackten Knoblauch. Danach schreiben Sie das Fleisch zusätzlich mit dem Kaffee-Rub ein. Die Steaks sind jetzt fertig gewürzt und können nun auf dem Grill. Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit.

Fleisch richtig lagern

Die besten Methoden zum Lagern von Fleisch

Bakterien auf dem Fleisch mögen es warm, da sie sich so auf der Oberfläche leicht vermehren können. Allein der Weg vom Geschäft nach Hause kann die Haltbarkeit von nicht gekühltem Fleisch empfindlich verkürzen. Insbesondere im Sommer ist daher die Verwendung einer Thermokühltasche empfehlenswert. Die optimale Lagertemperatur beträgt für Fleisch 2 bis 4 Grad. Die Haltbarkeit variiert zwischen den Fleischsorten. Während sich Rindfleisch drei bis vier Tage hält, sollte Schweine- und Kalbfleisch innerhalb von drei Tagen zubereitet werden. Wenn Hackfleisch nicht am gleichen Tag, an dem es gekauft wurde, verarbeitet wird, ist es ratsam, das Hackfleisch einzufrieren. Dieser Ratgeber gibt wertvolle Tipps zum Lagern von Fleisch.Fleisch richtig lagern

Das Fleisch muss aus der Packung heraus

Eingeschweißtes, rohes Fleisch muss aus der Verpackung heraus, da sich in der Verpackung mit der Zeit Kondenswasser und Bakterien ansammeln können. Im Anschluss sollte das Fleisch mit kaltem Wasser abgespült und mit Küchenpapier abgetupft werden. Nun kann es in einer Schüssel gelagert und bis zur Zubereitung mit Frischhaltefolie abgedeckt werden.

1. Das Fleisch in Öl einlegen

Die Haltbarkeit von Fleisch kann einige Tage verlängert werden, wenn es in Öl eingelegt wird. Dank des Luftabschlusses wird das Verderben verhindert. Zudem wird das Fleisch durch das Öl noch zarter. Zum Einlegen sind beispielsweise Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl geeignet. Zusätzlich kann das Fleisch im Öl je nach Belieben noch mariniert werden, zum Beispiel mit Knoblauch oder Chili. Noch mehr Informationen finden Sie hier.

2. Fleisch im Tiefkühlfach lagern

Wenn das Fleisch später als in drei Tagen zubereitet werden soll, kann und sollte es im Tiefkühlfach eingefroren werden, wo es sich bei -18 Grad mehrere Monate hält. Die Qualität bleibt besser, je schneller das Fleisch abkühlt. Viele Tiefkühltruhen verfügen über eine Schockfrost-Taste zum schnellen Einfrieren. Rindfleisch beispielsweise hält sich in der Tiefkühltruhe bis zu zehn und Schweinefleisch bis zu sechs Monate. Dabei ist es wichtig, dass das Fleisch stets in Alufolie oder im Gefrierbeutel verpackt ist. Zur Überprüfung der Haltbarkeit kann das Fleisch mit einem Einfrierdatum versehen werden. Ein guter Tipp ist, das Fleisch im Kühlschrank langsam aufzutauen, da dadurch Fleischstruktur und Geschmack unverändert bleiben.

3. Durch Vakuumieren das Fleisch einschweißen

Das Fleisch wird beim Vakuumieren hygienisch durch das Luftabsaugen in der Folie eingeschweißt. Dadurch hält das vakuumverpackte Fleisch bei 0 Grad einige Wochen und es kann zudem in der Folienverpackung noch reifen. Auch im Kühlschrank ist das Fleisch mehrere Tage vor Austrocknung und Sauerstoffzufuhr geschützt. Hier ist ein Vakuumiergerät von der Firma La-va empfehlenswert. Die Geräte zeichnen sich durch Langlebigkeit und eine hohe Qualität aus. Beim Vakuumieren sollte jedoch darauf geachtet werden, mit Latexhandschuhen und keimfreien Arbeitsgeräten zu arbeiten. La-va rät stets dazu, auf einem Schneidbrett aus Kunststoff oder glattem Edelstahl zu arbeiten. Beim Vakuumieren sollte mit sauberen Händen gearbeitet werden. Beim Befüllen des Beutels wird die obere Beutelöffnung nach außen gekrempelt und später erst wieder umgestülpt, damit an der geschweißten Stelle kein Fettfilm haftet und perfekte Schweißnähte garantiert sind.

richtige Lagerung von FleischNassreifung de Fleisches

Das Fleisch kann im Vakuumbeutel optimal reifen, damit es besonders zart und bekömmlich schmeckt. Die Fleischreifung hängt prinzipiell vom Alter des Fleischstückes, von der Muskelglykogen-Menge sowie der Temperatur und Zeit ab.
Je tiefer die Temperatur ist, desto länger dauert die Fleischreifung. Dunkles Fleisch sollte nicht länger als sechs Wochen gekühlt werden, bei einem längeren Zeitraum ist das Einfrieren ratsam. Der voll erhaltene Saftgehalt im Fleisch überzeugt enorm.

Trockenreifung im Reifebeutel

Im Gegensatz zur Nassreifung verläuft die Trockenreifung nach einem anderen Prinzip. Bei dieser Art wird Edelfleisch hergestellt, denn der metallische Geschmack, der bei der Nassreifung häufig entsteht und später wieder verfliegt, entfällt hierbei komplett.

• Der Herstellungsprozess, bei dem das Gesamtgewicht des Fleisches bis zu 20 Prozent schrumpft, findet in einem sogenannten Membranbeutel statt, welcher vorab mit einem Vakuumiergerät luftleer gemacht wird.

• Ein biochemischer Prozess findet statt, da die verwendeten Membranbeutel nach außen wasserdampfdurchlässig, aber nach innen luftdicht sind.

• Außen sollte das Fleisch eine leichte Fettschicht haben, da die trockene Außenschicht nach dem Reifeprozess einen weiteren Gewichtsverlust mit sich bringt.

• Als ideale Kühlschranktemperatur sind 0 bis +4 Grad empfehlenswert.

• Der Reifebeutel sollte unbedingt auf ein Gitter gelegt werden, damit das Fleisch optimal durchlüftet wird.

• Bewegung ist für das Edelfleisch nicht gut, es sollte daher auf jeden Fall während des Reifeprozesses am gleichen Platz liegen bleiben, damit die ablaufenden Prozesse im Fleisch nicht durcheinander gebracht werden. Nach etwa 3 bis 4 Wochen kommt das hochwertige Edelfleisch zum Vorschein und dieses kann auf dem Grill oder auch in der Pfanne zubereitet werden.

• Nun zeigt sich, dass sich das Warten auf jeden Fall gelohnt hat. Das Fleisch ist hauchzart und bekömmlich und es entfalten sich nussige Aromen. Ein wahres Erlebnis für den Geschmack und die Gaumen.

Grillthermometer Funk Test und Vergleich

Grillthermometer, die Gar- und/oder Kerntemperatur messen sind notwendig, wenn man Fleisch für 30 Euro und mehr in den Grill legt und dann auch noch den Deckel verschließt. Kugelgrills sind eine feine Sache, man erwartet den Besuch zum Grillabend und macht stressfrei Low & Slow bei niedrigen Temperaturen. Das Grillgut liegt da wo es hingehört, und man kann sich recht stressfrei daran machen, die letzten Vorbereitungen zu treffen. Die meisten Kugelgrills, Grillstationen und Gartenküchen haben zwar ein Deckelthermometer, welches die Gartemperatur anzeigt, aber wie weit das Fleisch im Kern ist, kann man von außen nicht sehen. Wer zu oft den Deckel lupft, verliert notwendige Temperaturen und verlängert unnötig die Grillzeit. Aus diesem Grund haben wir Funk Grill-Thermometer getestet. Grillthermometer kann man wie folgt kategorisieren:

  • analoge Grillthermometer
  • digitale Kabel gebundenes Grillthermometer
  • digitale Funk Grillthermometer
  • digitale Infrarot Grillthermometer

Outdoorchef Bratenthermometer Gourmet Check

Outdoorchef GrillthermometerDas Model Gourmetcheck von Outdoorchef ist optisch mit nur einem Fühler ausgestattet. Die Mess-Spitze nimmt die Kern-Temperatur im Gargut, der verdickte Rand kurz vor der Fühler nimmt die Temperatur im Garraum (zweite Temperatur). Zu den Key-Features zählen unter anderem: große Ziffern, einstellbarer, akustischer Alarmton, Hitzebständigkeit bis 300 Grad, die Temperaturmessung ist in Fahrenheit und Grad möglich. Das Grillthemometer verfügt über einen Magneten zur Befestigung am Grill. Bei Amazon kommt es aktuell auf 4 Sterne bei 26 Kundenrezensionen. Mit einem Kaufpreis von 34 Euro ist es schon mal nicht schlecht. Amazon: Outdoorchef Bratenthermometer Gourmet Check

Santos audiodigital BBQ Thermometer Funk Grill Thermometer

Santos GrillthermometerEin sehr großes und übersichtliches und sogar auf Knopfruck beleuchtetes LC-Display sorgt für eine leichte Ablesbarkeit der Temperaturen. Einstellbar sind Grad Celsius und auch Fahrenheit. Mit der Quickwahl lassen sich acht verschiedene Fleischsorten einstellen und für jede Fleischsorte sind wiederum verschiedene Garstufen (rare, medium-rare, medium, well done) einstellbar. Während die Basis am Grill bleibt, kann man das Mobilteil mitnehmen (z.B. Gürtelclip), sich bis zu 100 Meter vom Grill entfernen und über das beleuchtete Display die Temperaturen ablesen. Das bezahlt man aber mit der doppelten Menge an Batterien oder Akkus im direkten Vergleich zum Outdoorchef, zudem kann das Santos nicht die Garraumtemperatur ermitteln, was ein weiteres Manko darstellt. Das Thermometer hat 8 Kundenmeinungen und kostet ca. 50 Euro. Amazon: Santos audiodigital BBQ Thermometer Funk Grill Thermometer

Weber Audiodigital-Thermometer Weber Style

Weber GrillthermometerBaugleich zum vorgenannten Santos, aber 20 Euro Aufschlag (Markenbekanntheit?). Warum das so ist? Weil es Personen gibt, die das zahlen. Zudem gibt es wie beim Santos absolut unnötige Voreinstellungen. Ich glaube, dass ich niemanden kenne, der seinen Burger mit dem Thermometer macht… Wer den Funktionsumfang haben möchte, greift zum absolut gleichwertigen Santos-Grill-Funkthermometer. Amazon: Weber Audiodigital-Thermometer Weber Style

Grandhall Sensor Thermometer

Grandhall GrillthermometerDas Grandhall kann recht zügig im Testfeld die Kerntemperatur bestimmen. Die Meßeinheit wird dafür ausgeklappt und ins Fleisch gepiekt. Zusätzlich können via Infrarot Oberflächentemperaturen gemessen werden. Beides nett, nur er für den hektischen Griller gedacht. Dafür werden die genauesten Messwerte ermittelt und die Messungen gehen in Sekunden von statten. Abzüge erhält das Grandhall, weil es nicht für Langzeitmessungen konzipiert ist. Amazon: Grandhall Doppel- Sensor BBQ Thermometer

iGrill

iGrill GrillthermometerDas iGrill Funk Thermometer ist etwas für Nerds. Schlappe 100 Euro, dafür bekommt man ein Grillthermometer, welches funktional mit dem Santos und dem Weber gleichauf liegt. Ok, die beiden sind bei weitem nicht so stylisch und die Displays können kein HD 🙂 4 AA Zellen sorgen für den notwendigen Strom der Basis. Diese nimmt dann via Bluethoot den Kontakt zum iPhone, iPad oder iPod auf und zeigt dort alle Werte an. Wobei „alle Werte“ auch Besonderheiten enthält. iGrill zeigt zum Beispiel an, wie lang das Stück Fleisch noch auf dem Grill bleiben soll, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Amazon: iGrill

Maverick ET-732 Wireless Barbecue Thermometer

Maverick GrillthermometerDas Maverick ist mit bis zu 380 Grad auf jeden Fall der Temperatursieger. So viel kann keins der Geräte im Testfeld ab! Aber das Maverick ET-732 kann noch mehr, um als Testsieger aus dem Contest zu gehen. Alle bisher genannten Thermometer haben nur alarmiert, wenn die Temperatur über den eingestellten Wert lag, das beste Grillthermometer alarmiert aber auch, wenn es unter einen eingestellten Schwellenwert fällt. Der Alarm ist laut genug um auch Schlafende zu wecken. Somit ist das Maverick ET-732 Wireless Barbecue Thermometer das einzige im Testfeld, welches für Pulled Pork geeignet ist. Amazon: Maverick ET-732 Wireless Barbecue Thermometer mit Funk BBQ

Fazit aus dem Grillthermometer Test

Das Maverick ET-732 Wireless Barbecue Thermometer ist der klare Testsieger. Ein Funkthermometer, welches Gar- und Kerntemperatur messen kann, via Funk an die Station meldet und nicht nur Höchst- sondern auch bei eingestellten Niedersttemperaturen alarmiert. Das gute Stück kostet knapp 70 Euro und ist jeden Cent wert. Auf Platz 2 folgt das Outdoorchef Bratenthermometer Gourmet Check Zwar kabelgebunden aber Preis / Leistungssieger mit einem Invest von knapp 35 Euro. Santos und Weber sind weit abgeschlagen. 50 – 80 Euro für ein Thermometer was die Kerntemperatur von Burgerpaddys messen kann? Dafür immerhin mit Sprachausgabe. Braucht kein Mensch und gerade wieder Weber ist maßlos überteuert.

Ihr wollt mir wirklich sagen, dass einfache elektronische Schaltungen, produziert in Asien, so viel Geld kosten? Das glaube ich euch nicht. Schlimmer ist noch, dass nur ein Hersteller in der Lage ist, das fast perfekte Grill-Thermometer produzieren zu lassen. Wenn ihr wirkliche Innovationen habt, sind wir gerne bereit dafür wirklich viel Geld auszugeben. Aber die Temperaturmessung ist schon einige Jahre Standard in unserm Jahrtausend.

Und hier noch eine aktuelle Auswahl an funkgesteuerten Grillthermometern mit Preisangabe:

Wichtig: Update vom 15.06.2016

Eine noch aktuellere Version mit noch mehr getesteten Grillthermometern findet man hier: Grillthermometer Test