Eine Grillreise durch Deutschland

Egal, in welcher Region Deutschlands man beheimatet ist, eines gehört überall dazu: das Grillen. Zwar liegen die kulinarischen Vorlieben je nach Region woanders, dennoch wird überall das gleiche Ziel verfolgt. Ein gemütliches Beisammensein mit leckerem Essen. Für einige ist das Grillen allerdings viel mehr als nur eine Möglichkeit der Lebensmittelzubereitung. Es ist Hobby, Leidenschaft und die Chance, neue Dinge auszuprobieren. Denn schließlich ist Grill nicht gleich Grill und grillen ist nicht gleich grillen.

Thüringen und seine Rostbratwurst

Die Region um Thüringen ist insbesondere für seine einmalige Rostbratwurst bekannt und daher bei Grillfans besonders beliebt. Die Rostbratwurst gilt sogar als Spezialität der Region. Nicht umsonst wird sie von vielen Thüringern als Leibspeise angegeben. Egal, ob im Frühjahr, im Sommer, im Herbst oder im Winter, innerhalb Thüringens sieht man zu jeder Jahreszeit die Holzkohlegrills in den Gärten qualmen, auf denen sich aller Wahrscheinlichkeit nach die Thüringer Rostbratwürste aneinanderreihen.

Innerhalb der Region unterscheiden sich die Würste in ihren Geschmacksnuancen, da jeder Fleischer eine leicht abweichende Rezeptur bei der Zubereitung verwendet. Grundsätzlich wird für die Zubereitung der Thüringer Rostbratwurst aber immer Schweinefleisch verwendet, welches anschließend in einen Schweinedarm gepresst und die typische Wurstform gebracht wird.

Die Unterschiede sind daher ausschließlich in der Zusammensetzung der Zutaten, wie beispielsweise der Ausprägung der unterschiedlichen Gewürze zu finden. Grundsätzlich zählen neben Salz und Pfeffer auch Knoblauch, Kümmel, Majoran, Zwiebeln und Senf zu den Gewürzen, die bei der Fertigstellung der regionalen Spezialität verwendet werden.

Grillen im Norden – Hier kommt der Fisch auf den Grill

Während im Osten die Bratwurst besonders hoch frequentiert ist, konzentrieren sich die Nordlichter beim Grillen eher auf Fische unterschiedlicher Art. Schließlich wird hier überdurchschnittlich viel geangelt. Zu finden ist hier auf dem Grill alles, was Fischliebhaber sich nur wünschen können: Fischfilets, ganze Fische, sogar Fischfrikadellen.

Die Filets werden in der Regel mit Haut auf den Grill gelegt, da ansonsten die Gefahr zu groß ist, dass das weiche Fleisch auseinanderfällt. Eine andere Möglichkeit, um den Fisch vor dem Zerfall zu schützen, ist, ihn auf Alufolie zu legen oder in einer Grillschale zu grillen. Besonders häufig wird allerdings auf Alufolie zurückgegriffen. Der Fisch wird in dieser vollständig eingewickelt und Kräuterzweige oder Gemüsestückchen werden mit verpackt. Doch bevor dies geschieht, wird die Alufolie ordentlich eingefettet. Hierzu bietet sich beispielsweise Knoblauch oder Kräuterbutter an. Einige Grillmeister fügen dem Päckchen noch etwas Wein oder Fischfond hinzu, damit der Fisch während des Grillvorgangs nicht austrocknet. Während sich zum Grillen von Fischfilets insbesondere Forelle, Lachs, Dorade und Wolfbarsch anbieten, wird beim Grillen von ganzen Fischen in der Regel auf Lachs verzichtet.

Die Mittelrhein-Region mag’s lieber gut gewürzt

In der Rheinregion kommt alles auf den Grill. Vom Rind über das Schwein bis hin zum Hähnchen. Der Fokus liegt hier, im Gegensatz zu den anderen Regionen, deutlich stärker auf den Gewürzen, die verwendet werden. Besonders beliebt ist beispielsweise eingelegtes Fleisch, in das die Gewürze eingezogen sind, sodass auch nach dem Grillen die Gewürzaromen noch herauszuschmecken sind. Viele berühmte deutsche Gerichte wie der Schwenkbraten stammen aus dem Mittelrhein. Darüber hinaus ist gerade hier die Anzahl der Kurorte überdurchschnittlich hoch, und die Menschen kombinieren seit Jahrhunderten Freizeit mit Grillen und Unterhaltung: Noch heute gibt es in vielen großartigen Kurhäusern Spielbanken, die typische Casinospiele anbieten. Ähnlich wie im Online Casino Pokerstars Vegas, das heutzutage einen Teil des Angebots ausmacht, werden in den lokalen Spielbanken regelmäßig verschiedene Aktionen, Prämien und Jackpots angeboten. Die Aussicht auf Spannung und Gewinne hat eine ähnliche Magie wie die lokale Küche.

Grillen nach bayrischer Art

Zwar ist die Weißwurst eine typische Spezialität aus Bayern, auf dem Grill ist sie jedoch nicht zu finden. Hier wird eher auf Haxe gesetzt. Zubereitet wird diese allerdings nicht auf dem Grillrost. Dafür ist ein Spießgrill notwendig, auf dem die Haxe gedreht werden kann, sodass sie von allen Seiten gleichmäßig gegrillt wird. Zu bedenken ist hierbei, dass es je nach Grill bis zu mehreren Stunden dauern kann, bis die Haxe gegessen werden kann.

Wer keine Haxe mag, der kann sich mit Leberkäse begnügen. Auch dieser wird in der Region Bayerns häufig gegrillt und erfreut sich großer Beliebtheit. Ob auf dem Teller oder im Brötchen, frisch vom Grill schmeckt er besonders gut.

Was aber weder bei der Haxe noch beim Leberkäse fehlen darf, ist ein ordentlicher Krautsalat, ein deftiger Kartoffelsalat, hausgemachtes bayrisches Zaziki und ein frisch gezapftes Bier. Auch Brezen werden häufig beim Grillen gereicht. Schließlich handelt es sich um ein typisches bayrisches Laugengebäck.

Fazit – Es gibt sie tatsächlich, die regionalen Unterschiede

Wer also denkt, Grillen wäre gleich Grillen, der täuscht sich. Je nach Region sind insbesondere hinsichtlich des Grillguts einige Unterschiede zu finden. Auch die Beilagen unterscheiden sich regional unter Umständen. Doch eins steht fest: Grillen ist immer ein gesellschaftliches Event. Das Beisammensein wird, egal ob im Norden Deutschlands oder im tiefsten Bayern, ob im äußersten Osten oder im Westen, immer in den Fokus gerückt.

Grillfans aufgepasst!